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Anfang Juli wird der neue Kalte-Markt-Präsident gewählt

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Schlüchtern - Die Vertreter der Aktionsgemeinschaft Schlüchterner Vereine trafen sich jüngst in der Stadthalle, um wichtige Punkte zu besprechen.

Neben zahlreichen Vertretern von Vereinen konnte Vorsitzender Peter Triebensky Ortsvorsteher Innenstadt Wolf-Dieter Rothmaler (CDU), Stadtverordnetenvorsteherin Luise Meister (SPD), Stadtrat Heinz Marburger (SPD) sowie Kerstin Baier-Hildebrand von der Stadtverwaltung begrüßen. Vom Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz war Gerhard Claßen aus Gelnhausen gekommen. Er wies auf eine neue Hygieneverordnung hin und bot Schulungen an. Diese seien für die Vereine kostenlos und würden von ihm oder der Volkshochschule angeboten. Mit den Teilnehmerurkunden wären auch die Vereine bei Feiern, wenn Lebensmittel verkauft werden sollen, auf der sicheren Seite, erklärte Claßen. Zahlreiche Feste und Veranstaltungen stehen in diesem Jahr an. Hierfür werden dringend Helfer gebraucht, erklärte Triebensky. Diese möchten sich bitte rechtzeitig bei ihm melden. Am 2. Juli steht die Wahl eines neuen Kalte-Markt-Präsidenten oder Präsidentin auf der Tagesordnung. Auch hierzu sollen sich die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Gedanken machen und Vorschläge bringen. Als neues Mitglied konnte der Tanzsportclub "Saltatio" aus Schlüchtern in die Aktionsgemeinschaft aufgenommen werden. Weiterhin wurde beschlossen, dass das diesjährige Weitzelfest am 2. und 3. August wieder auf der "Platte" am Acis stattfinden wird. Stadtrat Marburger gab allerdings zu bedenken, dass man sich bei der Vergabe der Brezeln für die Kinder etwas Neues einfallen lassen müsse. "Die Brezeln sind für die Kinder kein Anreiz mehr", erklärte der Stadtrat. Trotz Einladung zur Versammlung war Robert Brimberry, Vorsitzender des Rhönklub-Zweigvereins Elm, nicht gekommen. Er hätte an diesem Abend Gelegenheit gehabt, als Veranstalter den von ihm geplanten neuen Ulrich-von-Hutten-Markt, der vom 4. bis 6. Juli stattfinden soll, vorzustellen. Während einer Besprechung beim Bürgermeister wurde die gewünschte Sperrung der Stadt abgelehnt. Bürgermeister Falko Fritzsch (SPD) hatte damals erklärt, dass es der Bevölkerung und den Geschäftsleuten nicht zuzumuten sei, die gesamte Stadt für sechs Tage abzusperren. Der eigentliche Markt würde über drei Tage gehen. Für diese Veranstaltung könne das Stadthallen-Areal und die Halle selbst genutzt werden. Falls dieser Platz nicht ausreichen würde, stände einer Sperrung der Schlossstraße nichts im Wege. Der Markt wurde bisher nicht beantragt, so dass auch noch keine Marktrechte erteilt werden konnten, erklärte Axel Ruppert, Vorsitzender des Wito. Er sprach sich aber dagegen aus, den neuen Markt "floppen" zu lassen. Er machte den Vorschlag, den Spendenlauf für MS-Kranke zum Weitzelfest stattfinden zu lassen.

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