Was wird aus Schloss Hausen?
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Was wird aus Schloss Hausen?

Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses

Bad Soden: Soll es einen Kindergarten im Schloss geben?

Ehe am Samstag die Stadtverordnetenversammlung im Spessart-Forum und am Wildpark tagt, beriet der Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag die Themen im Besprechungszimmer der Therme.

Bad Soden - Jeweils einstimmig und nach nur kurzer Besprechung befürwortete das Gremium unter Leitung des Vorsitzenden Claus Peter Stock (SPD) die einzelnen Punkte. Kritik gab es weniger an den Themen an sich als an dem Plan, die Versammlung der Stadtverordneten heute auch im/am Wildpark durchzuführen. GWL-Chef Hans-Georg Schießer kritisierte, dass vorab nicht das Präsidium mit den Fraktionsvorsitzenden eingebunden wurde. Bei einer möglichen Wiederholung müsse dies unbedingt erfolgen, so Schießer.

Konkret wird die Einrichtung eines Kindergartens mit vier Gruppen im Schloss Hausen unter der Trägerschaft des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands (CJD) besprochen. Der Vertrag wurde mit fachanwaltlicher Unterstützung erarbeitet. Er regelt unter anderem die Zuschüsse für baulich notwendige Maßnahmen und die Einrichtung sowie die Erstattung von nicht gedeckten Kosten für den Betrieb durch die Stadt. Jürgen Franz (CDU) fragte, was geschehe, wenn in einigen Jahren eventuell weniger Kinder da seien. Zum einen sei der Bedarf nach einer getragenen Prognose bestätigt, zum anderen müsse das CJD ohnehin über den Personalschlüssel informieren, hieß es. Schießer meinte außerdem, dass Zuzüge von Familien zu erwarten seien.

Waldkindergarten für Bad Soden Thema in der Sitzung am Samstag

Nachdem die Einrichtung eines Waldkindergartens an der Waldschule bei Schönhof wegen der bevorstehenden Auflösung des geplanten Trägers „Freunde der Waldschule“ nicht mehr möglich ist, suchte die Stadt nach einer Alternative. Nun ist vorgesehen, im Bereich des Wildparks einen Waldkindergarten einzurichten, und als Träger wurde die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Obertshausen, die laut Vorlage Erfahrung damit hat, ausgesucht. Der mögliche Standort und das Konzept werden am Samstag der Stadtverordnetenversammlung vor Ort vorgestellt. Johannes Wiegelmann (CDU) gab zu bedenken, dass der Vertrag kürzer sein müsse, als der mit dem CJD und für später andere Lösungen möglich sein müssten.

Einstimmig befürwortete der Ausschuss zusätzlich auch die Einrichtung von Mountainbikestrecken im Stadtgebiet. Das sei wichtig „um nicht den Anschluss zu verpassen“, so Gudrun André (SPD), und Schießer fügte an, dass auch die Gastronomie und das Beherbergungsgewerbe davon profitieren könnten. Vorsitzender Stock erläuterte, es werde eine eigene Strecke angelegt, getrennt von Wanderwegen. - Elisabeth Schmitt

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