Ein ICE auf der Strecke der Kinzigtalbahn
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Ein ICE auf der Kinzigtalbahn bei Gelnhausen-Meerholz (Symbolbild).

Bahnausbau Gelnhausen-Fulda

Die Bahn bohrt im Kinzigtal - bis zu 187 Meter tief

Das Thema Bahnausbau zwischen Gelnhausen und Fulda wird konkreter: Fachleute untersuchen nun mit Hilfe von rund 100 Bohrungen den Untergrund entlang der Varianten IV und VII.

Kinzigtal - Wie aus einer Pressenotiz hervorgeht, hätten diese Varianten im Vergleich von mehr als 1000 untersuchten Streckenverläufen „am besten abgeschnitten“.

Die Bohrungen haben im Juli begonnen und werden voraussichtlich im Mai nächsten Jahres abgeschlossen sein, heißt es vonseiten der Bahn. Die von der DB beauftragten Fachfirmen sind mit Bohrgeräten und geologischen Messfahrzeugen im Einsatz und nehmen Gesteinsproben.

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Kinzigtal: Bohrungen an Bahnstrecke sollen geologische Beschaffenheit klären

Hierzu werde zum Teil bis zu 187 Meter tief gebohrt. Die ersten 530 Meter Gesteinsproben wurden bereits entnommen. Die Bohrkerne zeigen, wie der Untergrund aufgebaut ist. „Kenntnisse des Untergrunds helfen, Brücken und Tunnel besser zu planen. Um die Kern-Bohrungen vornehmen zu können, wurden Verträge mit 176 Eigentümern und Pächtern geschlossen“, heißt es in der Mitteilung.

Und weiter: „Die mehrstufigen Baugrunduntersuchungen dienen bereits der Vorbereitung der auf die Raumordnung folgenden Planfeststellung und sind unabhängig vom Ergebnis der Raumordnung für die Planfeststellung notwendig. Auch folgt die Bahn mit den Bohrungen den Empfehlungen der Fachbehörden, möglichst früh die geologischen Verhältnisse zu erkunden. So werden Unregelmäßigkeiten im Untergrund erkannt und Planungen können rechtzeitig angepasst werden.“

Projektleiter Dirk Schütz erklärt: „Häufig wird bemängelt, dass Planungen in Deutschland zu lange dauern. Im Bahnprojekt Gelnhausen–Fulda arbeiten wir deswegen parallel zum Raumordnungsverfahren weiter.“ (lq)

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