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Brandstiftung zugegeben: Ermittler nehmen 44-Jährige unter dringendem Tatverdacht fest

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Symbolfoto: filipobr/stock.adobe.com
Symbolfoto: filipobr/stock.adobe.com

Schlüchtern - Eine 44-Jährige steht im dringenden Verdacht, für die Brände am vergangenen Wochenende in Schlüchtern verantwortlich zu sein.

Nachdem die Fachleute der Kripo Gelnhausen gemeinsam mit Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamtes am Dienstag die Brandstellen untersucht hatten, soll eindeutig festgestanden haben, dass beide Feuer von außen gelegt worden waren.

Noch während es am Sonntagabend brannte, sollen bei den Ermittlern zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen sein, woraus sich unter anderem ein erster Verdacht auf die 44-jährige Frau ergab.

Bei der Durchsuchung ihrer Wohnung fand die Polizei am Dienstag Beweismittel, die den Anfangsverdacht erhärteten. In der Pressemitteilung heißt es: „Die 44-Jährige räumte gegenüber den Kriminalbeamten schließlich ein, die Brände am Samstag und Sonntag gelegt zu haben.“

Die Verdächtige wohnt in Schlüchtern und gilt als psychisch krank. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hanau soll die Verdächtige einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der über die Unterbringung in einer psychiatrischen Fachklinik entscheidet.

Zunächst hatten die Beamten einen 56-Jährigen festgenommen, bei dem sich allerdings herausstellte, dass er mit den Bränden nichts zu tun hat. / lio

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