Foto: Stadt Wächtersbach

Brauerei-Ruine in Wächtersbach macht Platz für Wohnraum

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Wächtersbach - Das Wächtersbacher Brauereiareal, im Herzen der Stadt neben dem Schloss gelegen, wird derzeit wie geplant und trotz Corona-Einschränkungen dem Boden gleichgemacht. Entstehen soll dort Platz für neuen Wohnraum, heißt es in einer Pressemitteilung.

Nachdem der Braubetrieb 2002 eingestellt wurde und auch der Abfüll- und Lieferbetrieb in den Jahren danach auf Null gefahren wurde, war das gesamte Brauereiareal sichtbar dem Verfall preisgegeben. Nun ist es soweit, das Areal wird durch eine Abrissfirma professionell zurückgebaut und entsorgt und schafft damit Platz für neuen Wohnraum im historischen Zentrum der Stadt.

32 Wohneinheiten

Das Stadtplanungsbüro Rittmannsperger hat unter Bürgerbeteiligung und in Abstimmung mit der Stadt dem Wunsch nach Wohnraum in der Wächtersbacher Innenstadt Rechnung getragen. Vorgesehen sind etwa 32 Wohneinheiten in Mehr- und Reihen-Einfamilienhäusern.

Doch zunächst wird im nächsten Schritt das neue Altstadtparkhaus entstehen, das die notwendigen Stellplätze für das Schloss, einschließlich des Restaurants und für die Anwohner errichtet werden soll. In Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalschutz wird hierbei die Grundform des ehemaligen Kuhstalls beibehalten.

100 Autos statt Kühe

„Künftig werden statt Kühe 100 Autos auf zwei Etagen in diesem Parkhaus Platz finden. Selbstverständlich ist das Parkhaus barrierefrei und mit etwa 20 E-Ladestationen nach heutigen Einschätzungen zukunftsweisend ausgestattet“, so Bürgermeister Andreas Weiher zu den aktuellen Planungen.

Zuversicht und Blick nach vorne

„Der Fortgang der Baumaßnahmen ist auch ein klares Statement in Corona-gebeutelten Zeiten für Zuversicht und den Blick nach vorne. Mein Dank gilt ganz besonders den Anwohnern für das Verständnis und Ertragen der notwendigen Einschränkungen durch die Bautätigkeiten. Am Ende wird sich dies für alle lohnen und Wächtersbach wird durch dieses Projekt ein weiteres Stück ansehnlicher und lebenswerter werden“, ist Bürgermeister Weiher sicher.

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