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Bürgermeisterwahl Steinau: Alle acht Bewerber sind zugelassen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Steinau - Nun kann der Wahlkampf in Steinau offiziell beginnen. Am Freitagnachmittag hat der Wahlausschuss in seiner Sitzung im Haus am Kumpen alle acht Bewerber um das Amt des Rathauschefs zur Wahl zugelassen. Das Votum hierzu erfolgte einmütig.

Von unserem Redaktionsmitglied Sabine Simon

„Alle Wahlvorschläge sind zugelassen. Die Entscheidung ist einstimmig erfolgt“, konnte Gemeindewahlleiter Jürgen Drechsler am Ende der Sitzung des Wahlausschusses verkünden. Zuvor hatte das siebenköpfige Gremium alle acht Wahlvorschläge gewissermaßen auf Herz und Nieren geprüft.

Eine lediglich formelle Vorprüfung auf Vollständigkeit habe bereits vor der Sitzung stattgefunden, betonte Drechsler. Die einzelnen Kandidaten hatten dann bis zum Ende der offiziellen Bewerbungsfrist am frühen Abend des 17. Februar Zeit, um nachzubessern – was dann auch geschehen sei.

Namen wurden bestätigt

Am Freitag nun konnte Drechsler dann die Namen der Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 26. April in Steinau bestätigen. Durch einen Losentscheid, den das hessische Kommunalwahlgesetz so vorschreibt, wurde zudem die Reihenfolge auf dem Stimmzettel festgelegt. Platz 1 – ohne Losentscheid und aufgrund der Zugehörigkeit zum Stadtparlament und den meisten Stimmen bei der Kommunalwahl 2016 – besetzt der Kandidat der SPD, Timo Jacob-da Rosa.

Ihm folgen Marco Thoma (parteiunabhängig), Jens Knobeloch (parteiunabhängig), Ralph Braun (parteiunabhängig), Fred Markus Heiliger (parteiunabhängig), Michael Groblewski (parteiunabhängig), Bürgermeister Malte Jörg Uffeln (parteiunabhängig) sowie Marcus Pauli, der als Kandidat der Freien Demokraten antritt.

Über Stichwahl wird am 27. April entschieden

Da die Bewerber allesamt zugelassen worden sind, hat folglich jeder Einzelne von ihnen die nötige Anzahl an Unterstützerunterschriften erlangen können. Insgesamt davon 62 waren gefordert, die meisten hätten allerdings mehr Unterschriften als notwendig eingereicht, bestätigte Drechsler.

Der Gemeindewahlleiter verkündete auch den nächsten Sitzungstermin. Diese wird folglich einen Tag nach der Bürgermeisterwahl, also am 27. April stattfinden. In dieser Sitzung wird das Wahlergebnis festgestellt und formal entschieden, ob eine Stichwahl erforderlich ist.

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