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Bürgermeisterwahl in Steinau: Malte Jörg Uffeln tritt nun doch an

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Steinau an der Straße - Kehrtwende bei der Bürgermeisterwahl in Steinau an der Straße: Amtsinhaber Malte Jörg Uffeln (parteilos) tritt nun doch an. Das teilte er in einer Pressemitteilung mit.

Nachdem Uffeln wiederholt deutlich gemacht hatte, nicht mehr kandidieren zu wollen, hat er sich nun umentschieden. Am Donnerstag gab er per Pressemitteilung bekannt, dass er nun doch zur Wiederwahl antreten wird. Als Grund nannte er die Reaktion der Stadtverordneten auf seinen Haushaltsentwurf. Das Gremium will den Entwurf zurückweisen.

In der Mitteilung verweist Uffeln auf die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstag und auf die „Weigerung eines Großteils der Stadtverordneten, den Entwurf des Haushaltsplanes und der Haushaltssatzung 2020 eingehend zu beraten“. Daraufhin habe er „in intensiven Diskussionen“ mit seiner Lebensgefährtin sich für die Kandidatur entschieden.

„Steinau doch weiter dienen“

Er betont, er müsse „in Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger in der Brüder-Grimm-Stadt Steinau an der Straße, meinen Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung und meinen treuen Wählerinnen und Wählern und nach vielen Aufforderungen von Bürgern ,Steinau doch weiter zu dienen‘ meine Entscheidung, bei der Bürgermeisterwahl am 26. April nicht zu kandidieren, revidieren.“

Aussagen „sprunghaft und widersprüchlich“

Uffeln führt außerdem an: „Mir ist bewusst, dass meine Aussagen in der Vergangenheit in Bezug auf eine Wiederkandidatur sehr sprunghaft und widersprüchlich waren. Die aktuellen Ereignisse haben mich aber dazu bewogen, den Bürgerinnen und Bürger weiter dienen zu wollen. Ich stelle mich meiner Verantwortung und kandidiere am 26. April und bitte um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger bei der Bürgermeisterwahl.“

Am heutigen 13. Februar habe er die Wahlunterlagen beim Gemeindewahlleiter abgegeben. Das war kurz vor knapp: Denn die Frist zur Einreichung der Unterlagen läuft nur noch bis Montag, 17. Februar.

Aktuell insgesamt sieben Kandidaten

Bislang haben sechs Kandidaten öffentlich gemacht, künftig Rathauschef sein zu wollen: Timo Jacob-da Rosa (SPD), Marcus Pauli (FDP), Jens Knobeloch (parteilos), Ralph Braun (parteilos), Marco Thoma (parteilos) sowie Michael Groblewski (UBL). / mal

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