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Bürgermeisterwahl Steinau: Zwei weitere Kandidaten im Rennen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Steinau - Lange war es still um die Nachfolge von Steinaus Bürgermeister Malte Jörg Uffeln. Nun wagen sich nach und nach weitere Bewerber aus der Deckung. Auch die SPD will heute Klartext reden.

Im Netz wurde schon länger darüber spekuliert, nun erklären zwei weitere Kandidaten ihre Absichten, sich am 26. April um das Amt des Steinauer Bürgermeisters bewerben zu wollen: Jens Knobeloch, der sich als parteiloser Kandidat zur Wahl stellen will, und Marcus Pauli, der für die FDP ins Rennen geht. In der vergangenen Woche hatte bereits Ralph Braun (parteilos) aus Ulmbach öffentlich gemacht, dass er die Nachfolge von Malte Jörg Uffeln antreten will (wir berichteten).

Zwei bekannte Gesichter in Steinau

Jens Knobeloch ist 48 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist als Unternehmensberater tätig und spielt schon länger mit dem Gedanken, sich um das Amt des Bürgermeisters zu bewerben. „Ich bin Ur-Steinauer, die Stadt liegt mir am Herzen. Und ich bin der Meinung, dass wir noch viel erreichen können“, sagte er am Wochenende gegenüber unserer Zeitung.

Marcus Pauli ist den Steinauern ebenfalls bekannt. Der Diplom-Wirtschaftsinformatiker war bis 2016 als Vertreter der FDP im Stadtparlament aktiv. Seit der Kommunalwahl 2016 ist der 39-Jährige Mitglied der BGM-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung. Zur Wahl stellen will sich der Familienvater – er ist verheiratet und hat drei Kinder – nun aber als FDP-Kandidat.

Unterstützung aus mehreren Lagern

In einer Sitzung der „Bürger gestalten mit“ (BGM) habe er am Samstag seine Pläne vorgestellt und Zuspruch erhalten. Die Fraktion sehe ihn als gemeinsamen Kandidaten von FDP und BGM. Unterstützung bekommt Pauli auch durch die Christdemokraten, die keinen eigenen Kandidaten aufstellen wollen. In einer Sitzung der Steinauer FDP will Pauli am Dienstag seine Nominierung offiziell bestätigen lassen.

Unterdessen bleibt spannend, wen die Sozialdemokraten als Uffeln-Nachfolger nominieren. Heute Abend will der SPD-Ortsverein gegenüber der Presse „Nägel mit Köpfen“ machen. Und wer weiß, vielleicht steigt auch Amtsinhaber Malte Jörg Uffeln am Ende doch nochmal in den Ring? Völlig abwegig erscheint dies noch nicht zu sein. / sim

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