Foto: Brigitte Betz

Christian Krack aus Altengronau hat ein Gedicht über die Sinn geschrieben

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Altengronau - Ein Gedicht von der Quelle bis zur Mündung hat Christian Krack (54) aus Altengronau geschrieben. Hauptakteurin ist hierbei die Sinn. Ein Bericht über Dichtkunst über die Sinn aus Sinntal.

Die Inspiration dazu lieferten ihm zum Beispiel sein Patenonkel Christian Zeller sowie seine Patentante Elisabeth Zeller. Sie wünschten sich zum 80. beziehungsweise 70. Geburtstag „ein wahrheitsgetreues und schönes Heimatgedicht von der Sinn“, erzählt Krack.

Liebe zu Reimen und Wortspielen

Beide kannten seine Liebe zu Reimen und Wortspielen sowie seine Gabe, die Welt um sich herum genau zu beobachten. Kracks dichterische Fähigkeiten waren ihnen ebenfalls nicht verborgen geblieben. Den Grundstein hierfür legte bei dem Altengronauer neben der Begabung ein Buch von Wilhelm Busch, das er als Jugendlicher geschenkt bekommen hatte.

Später faszinierte den Sinntaler dann ein Buch von Heinz Ehrhardt. Die Wortspielereien, Wortverdrehungen und Vierzeiler des deutschen Unterhaltungskünstlers, Kabarettisten und Schauspielers verstärkten Kracks Mut, sich selbst dichterisch zu betätigen, erzählt er unserer Zeitung.

Für Geburtstage und Hochzeiten

Natürlich in Mundart hat er bereits das ein oder andere Lied für die Gruppe „Hoaderlompe“ mit einem Altengronauer Text versehen. In den 1980er Jahren schrieb Krack etliche Male den Kirmesspruch. Später verfasste er hier und da für Geburtstage und Hochzeiten kleinere Sachen.

Der Diplom-Verwaltungswirt und Postoberamtsrat ist angestellt bei der Deutschen Post in Frankfurt. Als Personalsachgebietsleiter ist er im dortigen Briefverteilzentrum beschäftigt.

Wenig Poetisches

Sein Beruf hat somit wenig Poetisches, aber der Weg dorthin gibt ihm viel Zeit, kreativ zu werden, berichtet Krack. Er selbst formuliert dies mit einem Augenzwinkern: „Wer 35 Jahre lang mit dem Zug nach Frankfurt fährt, bekommt von der Bahn viel Zeit geschenkt, oft mehr als einem lieb ist. Da hat man dann die Muse, sich unter anderem dichterisch zu betätigen.“

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