Im Main-Kinzig-Kreis sollen jetzt die Lerngruppen geteilt werden und es einen täglichen oder wöchentlichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht geben.
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Im Main-Kinzig-Kreis sollen jetzt die Lerngruppen geteilt werden und es einen täglichen oder wöchentlichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht geben.

Auch Kitas betroffen

Wechselunterricht ab Klassenstufe 7 – Main-Kinzig-Kreis kündigt für Mittwoch weitere Corona-Maßnahmen an

Angesichts der weiterhin sehr hohen Corona-Infektionszahlen hat der Main-Kinzig-Kreis in seinem Verwaltungsstab weitere Maßnahmen für Schulen und Kindertageseinrichtungen auf den Weg gebracht. Diese wurden auch in Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt beschlossen.

Main-Kinzig - Als sinnvoll und notwendig erachtet, wurde nach dem Plan des hessischen Kultusministeriums der Eintritt in die sogenannte Stufe 3 (Wechselmodell) in den weiterführenden Schulen ab Klasse 7 und den beruflichen Schulen. So heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Main-Kinzig-Kreises.

Gemäß der offiziellen Vorgaben des Kultusministeriums bedeutet das „eine Teilung der Lerngruppen und einen täglichen oder wöchentlichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht“. Wie die Kreisspitze mit Landrat Thorsten Stolz, Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (beide SPD) und Schuldezernent Winfried Ottmann (CDU) ankündigt, soll diese Anordnung des Gesundheitsamtes ab Mittwoch, 11. November, für vier Wochen in Kraft treten. Die organisatorische Umsetzung dieses seit Ende August vorliegenden Stufenplans liegt in der Zuständigkeit der Schulen.

„Da das Land Hessen hier keine Vorgaben macht, ab welchem Infektionsgeschehen der Einstieg in das Wechselmodell erfolgen soll, haben wir eine Abstimmung in der Rhein-Main-Region herbeigeführt“, begründet die Kreisspitze die Entscheidung. Der Einstieg in das Wechselmodell ab der siebten Klasse werde zu einer Entzerrung im Schulalltag und im Bereich der Schülerbeförderung führen und die möglichen Kontakte noch einmal reduzieren.

Mit Rücksicht auf die herausfordernde Betreuungssituation für viele Eltern, steigen die Grundschulen und die Klassen fünf und sechs in den weiterführenden Schulen nicht in das Wechselmodell ein. Auch das wurde für die gesamte Region so festgelegt. Ebenso habe man sich im Main-Kinzig-Kreis aus fachlicher Sicht derzeit noch ganz bewusst gegen eine Maskenpflicht im Unterricht an Grundschulen entschieden.

Ebenfalls gibt es Entscheidungen zu den Vorgaben für die Kindertageseinrichtungen. „Die Infektionen, die derzeit vermehrt in die Kitas getragen werden und durch eine Durchmischung der Gruppen im Alltag dann weitergetragen werden können, führen zu vielen Absonderungen und damit zur Schließungen ganzer Gruppen oder sogar der gesamten Einrichtung. Insofern ist es geboten, dass auch hier weitergehende Maßnahmen ergriffen werden, zum einen aus Sicht des Infektionsschutzes, aber auch aus Sicht der Verlässlichkeit für Eltern“, erläutert die Kreisspitze das Vorgehen.

Konkret wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend angeordnet für alle Erzieherinnen und Erzieher, die in Kindertageseinrichtungen ihre eigene Gruppe verlassen oder in eine andere Gruppe wechseln. Zudem wird an alle Träger die dringende Empfehlung ausgesprochen, die Betreuung der Kinder in konsequent getrennter Gruppenzusammensetzung zu organisieren. (sim)

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