Maskenpflicht in der Innenstadt während Corona
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In Hessen ist ein leichter Rückgang der 7-Tages-Inzidenzen zu verzeichnen gewesen (Symbolbild).

Hohe Zahl der Corona-Infektionen

Ausgangssperre im Main-Kinzig-Kreis? Das könnte den Menschen „sehr bald“ drohen

  • Alexander Gies
    vonAlexander Gies
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Wegen der hohen Infektionslage droht den Menschen im Main-Kinzig-Kreis eine nächtliche Ausgangssperre. Die Kreisspitze fordert möglichst schnell Klarheit – und zwar für die gesamte Rhein-Main-Region.

Main-Kinzig-Kreis - Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis liegt aktuell über 230 (Stand: Dienstag, 8. Dezember) – damit zählt er zu jenen Regionen, für die Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) „sehr bald“ weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus, darunter nächtliche Ausgangssperren, angekündigt hat. (Lesen Sie hier: Mit dem Corona-Ticker für Hessen bleiben Sie auf dem Laufenden)

„Wir fordern das Land Hessen auf, zeitnah eine Entscheidung darüber zu treffen, wie es nicht nur bei uns im Main-Kinzig-Kreis, sondern in der gesamten Rhein-Main-Region, in Hessen insgesamt, weitergehen soll. Denn wir müssen den Menschen Orientierung und Halt geben“, sagen Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (alle SPD) in einer Presseerklärung.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Wird es bald eine Ausgangssperre geben?

„Uns erreichen immer drängender werdende Fragen aus der Bevölkerung. Hier ist ein starkes und kurzfristiges Signal aus Wiesbaden notwendig, um nicht nur für uns, sondern auch für unsere Bürgerinnen und Bürger Sicherheit zu erhalten“, verdeutlicht Stolz in der Corona-Pandemie.

„Ein gemeinsames Vorgehen für die gesamte Region ist von großer Bedeutung, weil das Alltagsverhalten der Menschen in der gesamten Rhein-Main-Region nicht an den Kreisgrenzen haltmacht. So gibt es zahlreiche Menschen, die aus den umliegenden Kreisen zum Einkaufen und Arbeiten hin und her pendeln. Die Regionen sind stark miteinander verflochten. Deshalb brauchen wir eine möglichst einheitliche Regelung, die die Grenzen anders zieht als das Kreisgrenzen sind“, verdeutlicht Susanne Simmler. Am Montagvormittag sei zwischen den einzelnen Gebietskörperschaften der Austausch organisiert und auch das Land miteinbezogen worden. (Lesen Sie hier: Die erste Corona-Patientin im Main-Kinzig-Kreis spürt noch heute die Spätfolgen)

Video: Härtere Corona-Beschränkungen gefordert - Müssen Läden schließen?

Stolz, Simmler und Kaminsky erneuern ihren Appell an die Bevölkerung, sich an die Hygienebestimmungen im Kampf gegen das Coronavirus zu halten. Das gelte auch für Treffen mit Freunden und Familie im häuslichen Umfeld. „Die Abstandsregeln, das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen und das regelmäßige Lüften von Räumen sind im Kampf gegen das Virus unsere besten und derzeit noch einzigen Waffen“, erklären die drei Kommunalpolitiker. Im Landkreis Fulda ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen ebenfalls hoch, weshalb auch der Vize-Landrat Frederik Schmitt (CDU) an die Bevölkerung im Landkreis Fulda appellierte: „Wir alle sind gefordert!“ Und: „Bleiben Sie zu Hause, reduzieren Sie Kontakte!“

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