Ein Arzt verlässt eine Intensivstation, nachdem ein Patient am Coronavirus gestorben ist.
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Am Samstag sind zwei Menschen im Main-Kinzig-Kreis im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. (Symbolbild)

News-Ticker

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Drei weitere Todesfälle - Betretungsverbot in Kitas und Schulen wird verlängert

104 neue Corona-Fälle sowie drei Todesfälle hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Montag gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 215. Außerdem teilte das Gesundheitsamt mit, dass das Betretungsverbot in Kitas und Schulen verlängert wird.

Update vom 1. Dezember, 14.19 Uhr: 104 neue laborbestätigte Fälle und drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Montag gemeldet. Für die Kalenderwoche 48 wurden 936 neue Corona-Infektionen registriert, etwas weniger als in der Vorwoche (1085). Die 7-Tage-Inzidenz sinkt am Montag leicht von 222 vom Vortag auf nun 215.

Die drei Verstorbenen wohnten in Hanau (2) und Steinau. Damit liegt die Gesamtzahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 im Main-Kinzig-Kreis gestorben sind, bei 87. Drei Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen, so haben sich insgesamt seit Beginn der Pandemie 6621 Menschen im Main-Kinzig-Kreis mit dem Coronavirus infiziert. Als aktuell infektiös sind 1952 Menschen eingestuft. Die akute Infektion überstanden haben 4582 Menschen.

Die Lage in den Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis verschärft sich, es werden mittlerweile 117 (10 mehr als in der Vorwoche) Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt, darunter befinden sich 95 Patientinnen und Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Betretungsverbot in Kitas und Schulen wird verlängert - trotz Verordnung

++ 17.46 Uhr: Am Montag hat das Gesundheitsamt zehn Corona-Fälle an neun Schulen im Main-Kinzig-Kreis registriert. Davon betroffen sind folgende Schulen: In Schlüchtern die Kinzig-Schule mit zwei Fällen in unterschiedlichen Klassen und ein Fall am Ulrich-von-Hutten-Gymnasium, jeweils ein Fall in Hanau an der Friedrich-Fröbel-Schule, der Otto-Hahn-Schule und der Frida-Kahlo-Schule, in Maintal an der Albert-Einstein-Schule, der Georg-Büchner-Schule und der Waldschule sowie in Linsengericht an der Hasela-Schule.

Unterdessen hat das Land Hessen in seiner neuen, ab 1. Dezember geltenden Verordnung das Betretungsverbot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen sowie betroffenen Geschwisterkindern aufgehoben. Der Main-Kinzig-Kreis wird diese Auflage aufgrund der im Kreisgebiet weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen zumindest noch solange fortsetzen, bis die Inzidenz unter die Marke von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sinkt.

Das Betretungsverbot sieht vor, dass Kinder und Mitarbeitende die Kindertagespflegeeinrichtungen und Kindertagespflegestellen nicht betreten dürfen, solange Angehörige des gleichen Hausstandes sich aufgrund einer möglichen oder einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus in Absonderung befinden. Für Schulen gilt das Betretungsverbot entsprechend mit dem Unterschied, dass es bei Schülerinnen und Schülern im Fall einer häuslichen Absonderung von Angehörigen desselben Hausstands nur gilt, wenn die Schülerinnen und Schüler noch keine zwölf Jahre alt sind beziehungsweise bei Lehrkräften, wenn im Haushalt der Lehrkraft Kinder unter zwölf Jahren leben, die einer häuslichen Absonderung unterliegen.

Wie der Main-Kinzig-Kreis außerdem bekannt gab, wurde die Allgemeinverfügung zu Gesellschaftsjagden bis zum 20. Dezember verlängert. Diese regelt Gesellschaftsjagden, bei denen es hauptsächlich um die Jagd von Schalenwild geht. Erlaubt sind bis zu 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Veranstalter müssen aufgrund der Corona-Pandemie ein Hygienekonzept vorlegen und sind verpflichtet, die Teilnehmenden in Gruppen von bis zu zehn Personen aufzuteilen, sofern an der Gesellschaftsjagd mehr als zwei Hausstände teilnehmen.

Update vom 30. November, 14.25 Uhr: Über das Wochenende meldete des Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises weitere 137 Coronavirus-Fälle. Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 222. Ein Fall wurde nachträglich aus der Statistik herausgerechnet, so dass die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 6514 Menschen liegt.

Mittlerweile haben 4413 Menschen die Infektion überstanden, 2017 Personen werden aktuell als infektiös eingestuft. 84 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Coronavirus im Main-Kinzig-Kreis: Regelbetrieb in Main-Kinzig-Kliniken wieder aufgenommen

Update vom 29. November, 13.30 Uhr: Zum Abschluss der Woche ist der Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis leicht auf 223 gesunken. In der Vorwoche lag der Sieben-Tage-Wert bei 251. Für den Freitag hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 163 weitere laborbestätige Infektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet. Hinzu kommen zwei weitere Todesfälle, die Verstorbenen wohnten in Hanau

16 Fälle sind nachträglich in die Statistik eingeflossen, so dass die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 6378 liegt. 4295 Personen haben die akute Infektion überstanden, als aktuell infektiös sind 1999 Personen eingestuft. 84 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. 

Update vom 28. November, 11:45 Uhr: In den Main-Kinzig-Kliniken Schlüchtern wurde der Regelbetrieb in Schritten wieder aufgenommen. Dies wird auch in der nächsten Woche fortgesetzt. Dazu gehört auch, dass ab Montag wieder Besuche im Krankenhaus erlaubt sind.

„Wir setzen auch in herausfordernden Zeiten alles daran, Besuche für unsere Patienten zu ermöglichen, da soziale Kontakte den Genesungsprozess fördern“, erklärt Klinikgeschäftsführer Dieter Bartsch zur neuen Regelung, die auch in Gelnhausen praktiziert wird. Besuchszeiten im Krankenhaus sind von 14 bis 19 Uhr, letzter Einlass ist um 18 Uhr. Die Besuchsdauer ist auf eine Stunde beschränkt. Pro Patientenzimmer darf immer nur ein Patient Besuch empfangen werden. 

Update vom 27. November, 16.27 Uhr: 184 neue Coronavirus-Fälle und vier Todesfälle meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Donnerstag. Vier Fälle mussten aufgrund nachträglicher Korrekturen aus der Statistik herausgerechnet werden. Damit haben sich insgesamt seit Beginn der Pandemie 6199 Menschen nachweislich mit Covid-19 infiziert.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Vier neue Todesfälle in Hanau, Neuberg und Bruchköbel

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt fast unverändert bei 219. Die vier Verstorbenen wohnten in Hanau (2), Neuberg und Bruchköbel. Aktuell als infektiös werden 1960 Menschen eingestuft, 4157 Menschen haben die akute Infektion überstanden. 100 Menschen werden in den Krankenhäusern wegen einer Covid-19-Erkrankung medizinisch versorgt, darunter sind 82 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

+++ 17.12 Uhr: Am Donnerstag musste das Gesundheitsamt elf weitere Covid-19-Fälle aus dem Umfeld der Schule aufnehmen. Die aktuellen Meldungen betreffen in Hanau die Anne-Frank-Schule, die Otto-Hahn-Schule und die Lindenauschule. An der Kopernikusschule in Freigericht sind zwei Schulklassen betroffen, außerdem gibt es in der Gemeinde noch einen Fall an der Konrad-Neumann (Neuses) und der Regenbogenschule (Bernbach). In Gelnhausen ist die Philipp-Reis-Schule betroffen, in Steinau die Brüder-Grimm-Schule, in Bad Soden-Salmünster die Henry-Harnischfeger-Schule und in Schlüchtern das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium.

Update vom 26. November, 14.09 Uhr: Für Mittwoch hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 187 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit fast unverändert bei 225. Nachträglich in die Statistik aufgenommen wurden 19 Fälle. Damit liegt die Gesamtzahl derjenigen Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich bislang nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 6019.

Als genesen eingestuft werden 3979 Menschen. Als infektiös gelten aktuell 1962 Personen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind seit Beginn der Pandemie 78 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis gestorben. In den Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis werden derzeit insgesamt 99 Covid-19-Patientinnen und -Patienten medizinisch versorgt, darunter befinden sich auch 82 Menschen, die im Main-Kinzig-Kreis leben.

+++ 20.33 Uhr: Fünf Schüler und ein Lehrer im Main-Kinzig-Kreis haben sich mit den Coronavirus infiziert. Das teilt das Gesundheitsamt des Landkreises mit. In Hanau sind davon berührt das Schulzentrum Hessen-Homburg, die Ludwig-Geissler-Schule sowie eine Klasse der Gesellschaft für Wirtschaftskunde. Hinzu kommen noch insgesamt drei Fälle an der Philipp-Reis-Schule in Gelnhausen, dem Franziskanergymnasium in Großkrotzenburg und der Grundschule in Erlensee-Langendiebach.

Main-Kinzig-Kreis: Standorte für Corona-Impfzentren stehen fest

+++ 15.29 Uhr: Die Standorte für die Corona-Impfzentren im Main-Kinzig-Kreis stehen fest. „Nach Abstimmung und Begehungen verschiedener Immobilien haben sich die August-Schärttner-Halle in Hanau und die neue Großsporthalle der Kreisrealschule in Gelnhausen als die besten Optionen herausgestellt“, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises. Für beide Objekte seien nun mit Hochdruck die konkreten Planungen angelaufen.

Update vom 25. November, 14 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldet für Dienstag 103 neue laborbestätigte Fälle des Coronavirus gemeldet. Zudem gab es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Coivd-19 aus Hanau und Gründau. Dies teilte die Pressestelle des Main-Kinzig-Kreises mit. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 im Main-Kinzig-Kreis gestorben sind, auf 78.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Lage in Krankenhäusern bleibt angespannt

Mit aktuell 1913 aktiven Infektionsfällen bleibt die Lage in den Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis weiterhin angespannt. Derzeit werden 98 Menschen medizinisch versorgt, darunter 84 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Zwölf Personen benötigen intensivmedizinische Behandlung.

Ein vom Gesundheitsamt entwickeltes grafisches Lagebild mit den bisher veröffentlichten Zahlen wird jetzt auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises abrufbar sein. Jeweils ab 9 Uhr werden in dem Corona-Dashboard die aktualisierten Fakten des Vortags und Auswertungen dargestellt, teilte die Pressestelle mit.

Update vom 24. November, 14.40 Uhr: Nach den verhältnismäßig niedrigen Fallzahlen vom Wochenende hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für den Montag 125 laborbestätigte Fälle des Coronavirus gemeldet. Dies teilte die Pressestelle des Main-Kinzig-Kreises mit. Zudem seien fünf weitere Personen mit oder an einer Covid-19-Infektion gestorben. Acht Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen.

Die fünf Verstorbenen wohnten in Birstein, Hanau, Schlüchtern, Sinntal und Steinau. Damit liegt die Gesamtzahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 im Main-Kinzig-Kreis gestorben sind, bei 76. 

Mit aktuell 1981 aktiven Infektionsfällen bleibt die Lage in den Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis weiterhin angespannt. Derzeit werden 106 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt, darunter 91 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Fälle in Schulen und Altenheimen reißen nicht ab

+++ 17.30 Uhr: Das Gesundheitsamt hat 14 Coronavirus-Fälle in 12 Schulen im Main-Kinzig-Kreis registriert, gab der Kreis am Montag bekannt. Davon betroffen sind folgende Schulen: in Hanau die Lindenauschule mit drei Fällen aus unterschiedlichen Klassen, mit je einem Fall das Brüder-Grimm-Bildungszentrum, die Limesschule, die Elisabeth-Schmitz-Schule, die Ludwig-Geißler-Schule und die Fröbel-Schule (je ein Fall). In Freigericht sind die Regenbogenschule und die Kopernikusschule betroffen, in Rodenbach die Aldolf-Reichwein-Schule, in Neuberg die Erich-Simdorn-Schule und in Bad Orb die Kreisrealschule. In Biebergemünd wurde eine Lehrkraft positiv getestet, das hat Auswirkungen auf fünf Klassen.

Außerdem gibt es weitere positive Fälle im Altenpflegebereich. Betroffen sind das Altenpflegezentrum Bernhard Eberhard und ein ambulanter Pflegedienst in Hanau. Für das Altenpflegezentrum Bernhard-Eberhard hat das Gesundheitsamt nach dem Auftreten von weiteren Coronavirus-Fällen vorerst ein komplettes Besuchsverbot ausgesprochen, bis weitere Verdachtsfälle abgeklärt sind.

Update vom 23. November, 14.21 Uhr: Am Wochenende sind zwei Menschen aus Großkrotzenburg und Linsengericht im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das teilt der Main-Kinzig-Kreis mit. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 257 gestiegen. Für das Wochenende meldete das Gesundheitsamt 139 bestätigte Covd-19-Fälle.

Damit beträgt die Gesamtzahl der seit Ausbruch der Corona-Pandemie erfassten Infektionen 5577. Als infektiös werden aktuell 2022 Menschen eingestuft. Die Anzahl der Menschen, welche die akute Infektion überstanden haben, liegt bei 3479. Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind 71 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Belegung der Krankenhäuser im Zusammenhang mit Covid-19 nimmt ebenfalls weiter zu: Derzeit sind es nach offizieller Meldung in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern 106 Patienten, darunter 90 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Das Gesundheitsamt hat die seit Ende der Herbstferien ermittelten Fälle an den Schulen im Kreisgebiet zusammengefasst. So waren es an 34 Grundschulen insgesamt 50 Corona-Fälle, bei den weiterführenden Schulen verteilten sich 212 Fälle auf 31 Schulen mit Schwerpunkten an den Berufsschulen in Gelnhausen und Hanau. An fünf Förderschulen gab es acht Fälle. Zudem waren bisher 37 Kindertagesstätten mit 40 Fällen betroffen.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Infrastruktur für Schutzimpfungen soll geschaffen werden

Update vom 22. November, 13.29 Uhr: Nachdem über das Wochenende erste Informationen zur Impfstrategie des Bundes und der Länder bekannt geworden sind, hat die Kreisspitze ein Projektteam ins Leben gerufen, um die Corona-Impfungen auf der Ebene des Main-Kinzig-Kreises organisatorisch, logistisch und personell vorzubereiten. Das berichtete der Kreis am Sonntag in einer Pressemitteilung.

Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann kündigen an, die notwendige Infrastruktur in den kommenden Wochen dafür zu schaffen. „Dabei ist heute schon klar, dass die Umsetzung der Schutzimpfungen, neben den bisherigen Aufgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, die nächste große Herausforderung sein wird, die der Main-Kinzig-Kreis zu bewerkstelligen hat“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: 250.000 Menschen sollen geimpft werden

Denn lege man - wie für Hessen angenommen - eine Impfquote von 60 Prozent der Bevölkerung zugrunde, so bedeute das für den Main-Kinzig-Kreis, das rund 250.000 Menschen innerhalb kurzer Zeit geimpft werden sollen. Nach ersten Überlegungen und den bisher aus Wiesbaden bekannten Rahmenbedingungen bereitet der Main-Kinzig-Kreis die Einrichtung zweier fester Impfzentren vor: Geplant sind Standorte in Hanau und Gelnhausen. Zudem soll es ein mobiles Team speziell für Einrichtungen, beispielsweise für Senioren- und Pflegeheime aufgebaut werden.

„Allen Beteiligten ist bewusst, dass es für eine solche Impfaktion für große Bevölkerungsanteile innerhalb möglichst kurzer Zeiträume eine gute Abstimmung und Vorbereitung braucht“, sagte Landrat Thorsten Stolz. Laut Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler sei der Main-Kinzig-Kreis bereit, „seinen Teil der Aufgabe zu übernehmen.“

Corona-Ausbruch in Schlüchterner Flüchtlingsheim lässt Covid-Zahlen steigen

Update vom 20. November, 19 Uhr: Ein Coronavirus-Herd hat die Zahlen im Main-Kinzig-Kreis weiter nach oben getrieben. Für den Donnerstag meldete das Gesundheitsamt 204 bestätigte Covid-19-Infektionen. „Darunter sind auch 21 betroffene Personen in der Flüchtlingsunterkunft Hof Reith“ bei Schlüchtern. Hier wurden bereits umfangreiche Tests eingeleitet und nachdem schon seit einigen Tagen Teile der Unterkunft unter Quarantäne standen, diese Auflage nun für die komplette Einrichtung ausgeweitet“, teilt die Pressestelle des Main-Kinzig-Kreises mit.

Im Hof Reith, einer Flüchtlingsunterkunft in Schlüchtern sind mehrere Leute mit dem Coronavirus infiziert.

In solchen Ausbrüchen wie im Hof Reith oder der Klinik in Schlüchtern, sowie in Betreuungseinrichtungen und vor allem innerhalb von Familien sieht das Gesundheitsamt eine Ursache, warum auch der Main-Kinzig-Kreis weiterhin hohe Übertragungsraten des Coronavirus verzeichnet. Derzeit gelänge es aufgrund des intensiven und nochmals aufgestockten Personaleinsatzes wieder, bei etwa 72 Prozent der dokumentierten Fälle den Ansteckungsgrund zu ermitteln.

Aufgrund der weiterhin hohen Zahlen steigt auch der Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis weiter und liegt jetzt bei 245. Aus den vergangenen Tagen sind zusätzlich noch vier Fälle nachträglich in die Statistik eingegangen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der seit Ausbruch der Corona-Pandemie erfassten Infektionen auf 5269. Als infektiös werden aktuell 1957 Menschen eingestuft. 67 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Die Belegung der Krankenhäuser im Zusammenhang mit Covid-19 nimmt ebenfalls weiter zu: Derzeit seien es nach offizieller Meldung in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern 105 Patienten, darunter 88 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

+++ 17.39 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Donnerstagnachmittag acht weitere Fälle an verschiedenen Schulen im Kreis ermittelt. Dies ging aus einer Pressenotiz des Kreises hervor.

„Betroffen sind in Hanau die Ludwig-Geissler-Schule, die Eugen-Kaiser-Schule und die Elisabeth-Schmitz-Schule. Außerdem sind fünf Klassen an der Hanauer Brüder-Grimm-Schule von dem bestätigten Befund einer schulischen Hilfskraft betroffen. Weitere Einzelfälle sind gemeldet an der Käthe-Kollwitz-Schule (Langenselbold), der Erich-Simdorn-Schule (Neuberg) dem Ullrich-von-Hutten-Gymnasium (Schlüchtern) und dem Lichtenberggymnasium (Bruchköbel)“, fasst die Pressestelle des Main-Kinzig-Kreis zusammen.

Update vom 19. November, 12.06 Uhr: Der Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis liegt - Stand heute - bei 239. Dies teilte die Pressestelle des Main-Kinzig-Kreises mit. Grund für den Anstieg seien 189 weitere vom Gesundheitsamt gemeldete Covid-19-Infektionen. Diese verteilen sich laut der Mitteilung auf alle 29 Städte und Gemeinden des Kreises.

„Zusätzlich sind noch 14 Fälle an den Vortagen nachträglich in die Statistik eingegangen. Damit steigt die Gesamtzahl der seit Ausbruch der Corona-Pandemie erfassten Infektionen auf 5061“, teilte die Pressestelle mit. Als infektiös werden aktuell 1874 Menschen eingestuft. Die Anzahl der Menschen, welche die akute Infektion überstanden haben, liegt bei 3120. Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind 67 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Belegung der Krankenhäuser im Zusammenhang mit Covid-19 bleibt ebenfalls auf einem hohen Niveau: Derzeit sind es in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern 101 Patienten, darunter 85 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Coronavirus im Main-Kinzig-Kreis: 9 Schulen von Infektionswelle betroffen

Update vom 18. November, 19.41 Uhr: 11 Coronavirus-Fälle in 9 Schulen im Main-Kinzig-Kreis hat das Gesundheitsamt am Mittwoch erfasst. Von den Neuinfektionen betroffen sind folgende Schulen: In Hanau mit jeweils zwei Fällen aus unterschiedlichen Klassen die Eppsteinschule und die Eugen-Kaiser-Schule, mit jeweils einem Fall die Karl-Rehbein-Schule. Jeweils ein Fall wurde in Maintal in der Werner-von-Siemens-Schule und der Albert-Einstein-Schule, in Schlüchtern im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium und der Kinzig-Schule, in Langenselbold in der Käthe-Kollwitz-Schule sowie in Gründau in der Schule am Hofgut registriert.

Das Gesundheitsamt im Main-Kinzig-Kreis ist derzeit außerdem intensiv mit mehreren positiv auf das SarsCoV-2-Virus getesteten Fällen in einer Rehaklinik beschäftigt. Ebenfalls wurde ein Besuchsverbote für einen Teil der Altenpflegeeinrichtung Bernhard-Eberhard in Hanau ausgesprochen. Die Besuchsverbote für Teile der Einrichtungen Kinzigaue in Langenselbold und Martin-Luther-Stiftung in Hanau konnten unterdessen wieder aufgehoben worden.

Update vom 18. November, 13.04 Uhr: Das Gesundheitsamt hat am Dienstag für den Main-Kinzig-Kreis mit 186 Fällen wieder eine hohe Zahl bestätigter Covid-19-Infektionen gemeldet. Das bringt auch die Inzidenz auf einen neuen Höchststand von 228. Zudem wurden noch vier Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen, sodass die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie jetzt bei 4858 liegt. Zwei Personen aus Gründau und Linsengericht sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Als aktuell infektiös werden 1803 Menschen eingestuft. Die Anzahl der Menschen, welche die akute Infektion überstanden haben, liegt bei 2988. Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind 67 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, handelt es sich durchweg um hochbetagte Personen. Die Zahl der Covid-19-Patienten im Main-Kinzig-Kreis liegt laut Meldung der Krankenhäuser bei 92, darunter befinden sich 75 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Update vom 17. November, 9.25 Uhr: Über das Wochenende und auch im Laufe des Montags hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises weitere Schulen erfasst, die von Neuinfektionen mit dem Coronavirus betroffen sind. Registriert wurden insgesamt 19 Fälle an 12 Schulen. Die Beschäftigten des Gesundheitsamtes sind auch hier im Einsatz, um alle notwendigen Schritte zu organisieren und einzuleiten.

In Hanau gibt es an der Hohen Landesschule fünf Corona-Fälle in unterschiedlichen Klassen, zwei Fälle in der August-Gaul-Schule in unterschiedlichen Klassen, zwei Fälle aus unterschiedlichen Klassen in der Heinrich-Heine-Schule sowie jeweils einen Fall in der Ludwig-Geißler-Schule und in der Pestalozzi-Schule. Mit jeweils einem Fall ist in Schlüchtern die Stadtschule betroffen, in Maintal die Albert-Einstein-Schule und die Werner-von-Siemens-Schule sowie in Gelnhausen die Beruflichen Schulen. In Freigericht sind in der Kopernikusschule eine Lehrkraft sowie ein Jugendlicher betroffen. Jeweils ein Fall wurde in Nidderau in der Bertha-von-Suttner-Schule registriert und in Schöneck in der Sterntaler-Schule.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: 7-Tage-Inzidenz weiter kritisch

Update vom 16. November, 14.53 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen im Main-Kinzig-Kreis steigt weiter: Für das Wochenende meldet das Gesundheitsamt des Kreises 122 Covid-19-Infektionen. Damit bleibt auch der Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis mit 224 auf einem hohen Niveau. Sechs Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen, sodass die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie jetzt bei 4496 liegt.

Die meisten neuen verzeichnet Hanau (39). Im Bergwinkel sehen die Zahlen wie folgt aus: In Bad Soden-Salmünster gab es elf neue Fälle, in Steinau fünf und in Schlüchtern drei. 

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Ausbruch in Pflegeheim bereitet Gesundheitsamt Sorge

Update vom 15. November, 15.41 Uhr: Zum Abschluss der Woche meldet das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis 130 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. „Damit bleibt der Inzidenzwert auf dem hohen Niveau von 221 mit 921 Infektionen innerhalb von sieben Tagen“, meldet der Kreis. Außerdem sei eine Person aus Wächtersbach im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Große Sorge bereitet dem Gesundheitsamt aktuell ein Ausbruch im Haus Bergwinkel in Bad Soden-Salmünster. Positiv getestet seien bislang acht Bewohner und fünf Pflegekräfte, weitere Testergebnisse stehen aus und es werde mit weiteren Infektionen gerechnet. In der Einrichtung leben unter anderem schwer pflegebedürftige und bettlägerige Menschen, die jedoch im Augenblick noch keine auffälligen Symptome haben. Derzeit werden die Übertragungswege noch durch das Gesundheitsamt gemeinsam mit der Einrichtung ermittelt. Das medizinische Personal, die betreffenden Hausärzte und die Kliniken sind eingebunden, um eine bestmögliche Versorgung sicherzustellen.

Update vom 14. November, 17.40 Uhr: Das Hessische Sozialministerium meldet für den Samstag insgesamt 4330 Corona-Fälle. Das sind 130 mehr, als das Ministerium gestern gemeldet hatte. Insgesamt gibt es 61 Todesfälle an oder mit Covid-19 im Main-Kinzig-Kreis.

+++ 16.38 Uhr: Entsprechend der hohen Corona-Infektionszahlen im Main-Kinzig-Kreis sind auch am Freitag wieder einige Meldungen aus den Schulen eingegangen. Das Gesundheitsamt betreut insgesamt 14 neue Fälle an elf Schulen.  Die Beruflichen Schulen in Gelnhausen sind mit drei Fällen betroffen, an der Käthe-Kollwitz-Schule in Langenselbold wurde bei einem Schüler und zwei Lehrkräfte das Coronavirus nachgewiesen.

Jeweils einen Fall gibt es an der Katharina-von-Bora-Schule und dem Lichtenberggymnasium in Bruchköbel sowie der Grundschule Rückingen (Erlensee). In Hanau sind die Eugen-Kaiser-Schule betroffen, die Lindenauschule, die Karl-Rehbein-Schule und die Heinrich-Heine-Schule.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Inzidenz über 2000 – Klinik sagt OPs ab

Jeweils zwei Corona-Fälle gibt es zudem im Schulzentrum Hessen-Homburg und an den Kaufmännischen Schulen. Zudem werden im Main-Kinzig-Kreis auch mehrere Fälle in Kindertagesstätten vom Gesundheitsamt betreut und die betreffenden Personen jeweils direkt informiert. Eine öffentliche Mitteilung darüber erfolgt in der Regel nicht, teilte der Main-Kinzig-Kreis abschließend mit.

+++ 15.40 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch in den Main-Kinzig-Kliniken Schlüchtern unter Mitarbeitern und Patienten hat das Krankenhaus jetzt alle planbaren Krankenhausaufenthalte abgesagt und einen vorläufigen Besucherstopp erlassen. Mehr als 30 Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Weitere Testergebnisse stehen noch aus.

+++ 14.00 Uhr: Der gemeinsame Einsatz von Landrat Thorsten Stolz sowie Bad Soden-Salmünsters Bürgermeister Dominik Brasch und Bad Orbs Bürgermeister Roland Weiß für eine Unterstützung der hessischen Kurstädte im Rahmen der Corona-Pandemie war erfolgreich: Das Land Hessen stellt im Zuge des Kommunalpaketes 15 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln für Heilkurorte über den Kommunalen Finanzausgleich (KFA) zur Verfügung, teilte der Kreis mit.

+++ 13.05 Uhr: Landrat Thorsten Stolz und der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky haben am Freitag gemeinsam mit Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler nach den ersten beiden Wochen des Lockdowns-light für den Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau ein differenziertes Corona-Fazit gezogen.

„Auf der einen Seite sind wir dankbar dafür, wie diszipliniert sich der überwältigende Teil der Bürgerinnen und Bürger in den ersten beiden Novemberwochen in unserer Region verhalten hat, auf der anderen Seite spiegelt die Entwicklung der Infektionszahlen im Main-Kinzig-Kreis und in Hanau diese Disziplin noch nicht so wider, wie wir es uns erhofft haben“, erklärten sie.

„Auch wenn wir alle wissen, dass sich die Auswirkungen der uns allen auferlegten Maßnahmen erst ab der kommenden Woche effektiv Wirkung zeigen können, betrachten wir diese Entwicklungen derzeit mit einer großen Sorge“, unterstrich der Erste Kreisbeigeordnete. Die Sorge begründe sich darauf, dass in den vergangenen drei Wochen die Zahl der belegten Intensivbetten in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern massiv angestiegen sei.

Während am 14. Oktober im gesamten Kreisgebiet keine Patienten auf der Covid-Intensivstation gelegen hätten, seien dies am Freitag bereits insgesamt 14 gewesen, davon 8 unter künstlicher Beatmung. Auch in sensible Einrichtungen wie die Seniorenheime sei ein vermehrter Eintrag des Virus festzustellen gewesen. 

Update vom 13. November, 12.50 Uhr: Noch ist im Main-Kinzig-Kreis keine Trendwende bei den Covid-19-Infektionen zu erkennen. Stattdessen meldet das Gesundheitsamt für den Donnerstag mit 181 bestätigten Fällen einen neuen Höchstwert. Zudem ist eine Person aus Maintal im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Die Inzidenz steigt damit nach Angaben des Main-Kinzig-Kreises auf 217. Auch in den Kliniken im Main-Kinzig-Kreis zeichnet sich diese Entwicklung deutlich ab. Aktuell werden dort 81 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt, darunter 58 Menschen aus dem Kreisgebiet.

Acht Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen, deshalb liegt die Gesamtzahl der Infektionen mit dem SarsCoV-2-Virus seit Beginn der Pandemie jetzt bei 4231. Als aktuell infektiös werden 1600 Menschen eingestuft. Die Anzahl der Menschen, welche die akute Infektion überstanden haben, liegt bei 2570. Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind 61 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

+++ 19.43 Uhr: In den Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern ist das Coronavirus ausgebrochen. Wie das Gesundheitsamt des Landkreises am Donnerstag mitteilt, haben sich mindestens 20 Patienten und Mitarbeiter infiziert.

12. November, 8.25 Uhr: Im Main-Kinzig-Kreis nähert sich der Inzidenz der 200er-Marke. Am Mittwoch wurden 162 Corona-Neuinfektionen vom Gesundheitsamt gemeldet. Insgesamt gab es in den vergangenen sieben Tagen 828 Meldungen.

Drei Corona-Fälle wurden zudem nachträglich in die Statistik aufgenommen, sodass die Gesamtzahl jetzt bei 3888 liegt. Die Zahl der infektiösen Fälle wird mit 1449 angegeben, 2379 Personen gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiterhin bei 60. Derzeit werden außerdem 42 Personen allein aus dem Main-Kinzig-Kreis stationär betreut. Darüber hinaus haben die Krankenhäuser in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern derzeit noch 15 Patienten aus benachbarten Regionen zu betreuen, die an Covid-19 erkrankt sind.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Für Erzieher herrscht ab sofort Maskenpflicht

Von den neu gemeldeten Corona-Fällen sind wieder mehrere Schulen betroffen. Hier meldet das Gesundheitsamt zehn Fälle. Diese entfallen auf folgende Schulen: in Schlüchtern das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium, in Steinau die Brüder-Grimm-Schule, in Hanau die Eugen-Kaiser-Schule, die Sophie-Scholl-Schule, die Karl-Rehbein-Schule, die Theodor-Heuss-Schule und die Kaufmännischen Schulen, in Maintal die von-Siemens-Schule, in Langenselbold die Käthe-Kollwitz-Schule und in Bruchköbel das Lichtenberg-Oberstufengymnasium.

Video: Merkel dämpft Hoffnungen auf Corona-Lockerungen

Auch im Umfeld von Kinderbetreuungseinrichtungen werden immer wieder positive Corona-Testergebnisse registriert. Der Main-Kinzig-Kreis hat deshalb ab sofort für die Dauer von zunächst vier Wochen eine Maskenpflicht für Erzieherinnen und Erzieher sowie von dort tätigen Personen verpflichtend gemacht, sofern sie in mehr  als einer Gruppe zur Betreuung eingesetzt sind und zwischen diesen hin- und herwechseln. Sogenannte Gesichtsvisiere oder Kinnvisiere sind nicht geeignet. Für Kinder unter sechs Jahren wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht empfohlen.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Fallzahlen erreichen neuen Höchstwert

11. November, 20.17 Uhr: Das private Umfeld und der Arbeitsplatz sind die häufigsten Orte für eine Corona-Infektion. Das hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises ermittelt. Am Montag meldete der Landkreis 179 weitere Fälle. Das ist ein neuer Höchstwert. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 173. In den Krankenhäusern sei die Corona-Lage mit 45 Patienten angespannt. Im Umfeld der Schulen wurden am Montag elf Fälle gemeldet.

Der Autozulieferer Weco hat unterdessen einen Covid-19-Filter entwickelt, der in Schulen getestet wird. Das Plasmafeld des Luftfilters Wairify“ soll Viren, wie das Coronavirus aus der Luft filtern.

10. November, 8.37 Uhr: Das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis meldet für das Wochenende 113 Neuinfektionen sowie einen Corona-Todesfall. Im Main-Kinzig-Kreis ist der Inzidenzwert am Montag auf 151 gesunken, am Dienstag lag er bei 170,7. Inzwischen werden 46 Personen stationär behandelt, neun an Beatmungsgeräten. In den Schulen sind am Montag acht weitere Corona-Fälle gemeldet worden. Damit sind es nunmehr 3543 Infizierte (1329 „aktiv“). 60 Personen sind an oder mit Corona gestorben. 

8. November, 18.19 Uhr: Wie der Main-Kinzig-Kreis am Sonntag mitteilt, sind seit der letzten Meldung von Freitagnachmittag 63 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus hinzugekommen, so dass es seit Ausbruch der Pandemie jetzt 3424 Fälle sind. Die Zahl der infektiösen Fälle wird vom Gesundheitsamt mit 1312 angegeben. Zudem ist eine Person im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 166, die Zahl der stationären Aufnahmen liegt unverändert bei 43, davon fünf auf Intensivstationen.

Coronavirus im Main-Kinzig-Kreis: Wechselunterricht ab der siebten Klasse beschlossen

7. November, 10.58 Uhr: Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen ist nun im Main-Kinzig-Kreis unter anderem Wechselunterricht ab Klassenstufe 7 beschlossen worden. Das bedeutet, dass es „eine Teilung der Lerngruppen und einen täglichen oder wöchentlichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht“ geben soll.

Zudem hat der Main-Kinzig-Kreis in dem Beschluss auch in Kitas für alle Erzieherinnen und Erzieher, die in Kindertageseinrichtungen ihre eigene Gruppe verlassen oder in eine andere Gruppe wechseln, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend angeordnet.

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