Überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen, gilt ab sofort eine Maskenpflicht.
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Überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen, gilt ab sofort eine Maskenpflicht.

News-Ticker

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Infektionszahlen steigen weiter – Wechselunterricht ab Klassenstufe 7 beschlossen

Die Zahl der Corona-Infektionen im Main-Kinzig-Kreis steigt weiter. Weil die Kontaktpersonennachverfolgung der Infizierten schwieriger wird, hilft nun die Bundeswehr dem Gesundheitsamt. Zudem wurde der Wechselunterricht ab Klassenstufe 7 beschlossen.

Update vom 7. November, 10.58 Uhr: Wegen der hohen Infektionszahlen ist nun im Main-Kinzig-Kreis unter anderem Wechselunterricht ab Klassenstufe 7 beschlossen worden. Das bedeutet, dass es „eine Teilung der Lerngruppen und einen täglichen oder wöchentlichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht“ geben soll.

Zudem hat der Main-Kinzig-Kreis in dem Beschluss auch in Kitas für alle Erzieherinnen und Erzieher, die in Kindertageseinrichtungen ihre eigene Gruppe verlassen oder in eine andere Gruppe wechseln, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend angeordnet.

Update vom 6. November, 8.26 Uhr: 137 neue Corona-Fälle hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises am Donnerstag gemeldet. Damit steigt der Inzidenzwert auf 155. Von den Neuinfektionen betroffen sind auch diverse Schulen, darunter auch abermals die Kinzigschule und das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium aus Schlüchtern.

Die Neuinfizierten wohnen in Hanau (61), Maintal (18), Bruchköbel, Gelnhausen, Nidderau (je 7), Linsengericht (5), Erlensee (4), Gründau (4), Birstein (3), Bad Soden-Salmünster (3), Schlüchtern (3), Hammersbach (2), Großkrotzenburg (2), Wächtersbach (2), Niederdorfelden (2), Rodenbach (2), Biebergemünd, Freigericht, Jossgrund, Langenselbold und Steinau. Insgesamt 3227 Personen haben sich mit dem Coronavirus infiziert, als genesen eingestuft sind mittlerweile 1594 Personen (+48). Es gibt 1576 „aktive“ Corona-Fälle. Stationär behandelt werden 39 Personen, 57 Menschen aus dem Kreisgebiet sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. 

Update vom 5. November, 10.02 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Mittwoch 86 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Inzidenz liegt damit bei 149. Im Main-Kinzig-Kreis haben sich seit Beginn der Pandemie insgesamt 3090 Menschen mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Es gibt 1487 „aktive“ Fälle.

Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises

+++ 13.32 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises wird bei der Kontaktpersonennachverfolgung ab sofort auch durch die Bundeswehr unterstützt.

Update vom 4. November, 9.46 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Dienstag 122 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis liegt damit bei 152. Eine Person aus Linsengericht ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Seit Beginn der Pandemie sind kreisweit 57 Menschen an oder mit Corona gestorben.

Coronavirus im Kinzigtal: Covid-19-Fälle in Schulen und Altenheimen

Stationär versorgt werden 36 Menschen. Von den Neuinfektionen betroffen sind auch das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium in Schlüchtern, die Kaufmännischen Schulen in Hanau und die Kopernikusschule in Freigericht. Betroffen sind auch folgende Altenpflegeeinrichtungen: Domicil Hanau, Kinzigaue Langenselbold und Martin-Luther-Anlage Hanau. Hier wurden als präventive Maßnahme für Teile der Einrichtungen Besuchsverbote ausgesprochen.

Update vom 3. November, 7.04 Uhr: Die Kreisgesundheitsämter haben am Montag 117 weitere Corona-Fälle gemeldet. In Hanau sind zwei Personen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Zwei neue Covid-19-Todesfälle in Hanau

Erstmals ist nun auch – neben mehreren anderen Schulen im Kreisgebiet – ein Corona-Fall an der Schlüchterner Kinzigschule bekannt geworden. Mit den neuen Fallzahlen haben sich nun 2882 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, es gibt 1333 „aktive“ Fälle.

Update vom 1. November, 14.49 Uhr: 60 neue Corona-Fälle wurde am Sonntag vom Robert-Koch-Institut registriert. Die Inzidenz sinkt im Vergleich zum Vortag von 145,3 auf 135,1.

Update vom 30. Oktober, 19.52 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldete am Freitag 87 neue Corona-Fälle. Der Inzidenzwert steigt weiter und liegt jetzt bei über 150. Vor Wochenfrist lag der Wert bei 82. Betroffen ist auch das Hutten-Gymnasium in Schlüchtern. Dort habe es zwei Fälle in der Schülerschaft gegeben, wie Schulleiter Thomas Röder-Muhl in einem Elternbrief bekanntgab. Die Schüler seien seit Tagen nicht in der Schule, die unmittelbaren Sitznachbarn informiert, weitere Fälle lägen nicht vor.

Die am Freitag als neuinfiziert Gemeldeten wohnen in Hanau (34), Erlensee (6), Linsengericht (6), Gelnhausen (5), Rodenbach (5), Nidderau (5), Wächtersbach (4), Neuberg (2), Schöneck (2), Freigericht (2), Großkrotzenburg (2), Gründau (2), Bad Soden-Salmünster (2), Maintal (2), Langenselbold (2), Biebergemünd, Flörsbachtal, Bruchköbel, Steinau, Birstein und Hasselroth. Insgesamt 2663 Menschen haben sich infiziert, 1432 (+35) gelten als genesen, 1177 Corona-Fälle sind „aktiv“. Stationär behandelt werden 26 Personen. 54 sind an oder mit Corona gestorben. (tim)

Update, 21.03 Uhr: Die Kreisspitze des Main-Kinzig-Kreises hat auf ihrer Pressekonferenz an die Verantwortung eines jeden Einzelnen appelliert. „Es kommt deshalb auf jeden einzelnen der 420.000 Kreisbürger an, seinen Beitrag dazu zu leisten, jene Dynamik zu stoppen und somit die Wiederanfahrt der Wirtschaft ebenso wenig zu gefährden wie die ambulante und stationäre Versorgung in den Krankenhäusern“, sagte der Landrat Thorsten Stolz.

Update vom 27. Oktober, 6:22 Uhr: Nach 137 neuen Infektionen im Main-Kinzig-Kreis mit dem Coronavirus hat der Kreisausschuss am Montag neue Maßnahmen auf den Weg gebracht, die ab Dienstag gelten. Die Auflagen der neuen Allgemeinverfügung dienten vorrangig dem Ziel, die Kontakte und damit die Übertragungswege weiter zu reduzieren. „Im Sinne der gesamten Bevölkerung gibt es zu diesem Vorgehen keine Alternative“, betonen Landrat Thorsten Stolz und Kreis-Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (beide SPD). Thorsten Stolz wird sich am Dienstag in einer Pressekonferenz in Hanau, gemeinsam mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky, zu den Corona-Maßnahmen im Main-Kinzig-Kreis äußern.

Mit der angepassten Allgemeinverfügung ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Auto verpflichtend, wenn darin Menschen aus unterschiedlichen Haushalten sitzen. Dies gilt für Taxis und Krankenfahrten. Die Maskenpflicht ist auch bei religiösen Zusammenkünften, Trauerfeiern und Bestattungen vorgeschrieben. Auch für Grundschul- und Hortkinder gilt die Vorschrift, wenn sich bei der Nachmittagsbetreuung die Gruppen mischen.

Wegen steigender Corona-Infektionen: Main-Kinzig-Kreis verschärft Allgemeinverfügungen weiter

Verschärfte Regelungen finden nun auch im Sport Anwendung. Sowohl im Trainings- als auch im Wettkampfbetrieb sind Zuschauer im Freien und in geschlossenen Räumen nicht mehr zugelassen. Davon ausgenommen seien die Begleitpersonen der Sportler. „Umkleide und Duschräume dürfen nicht genutzt werden. In Schwimmbädern ist die Besucherzahl so zu begrenzen, dass jeder Person mindestens fünf Quadratmeter zur Verfügung stehen. Das Abstandsgebot von anderthalb Metern ist einzuhalten“ heißt es in der Mitteilung des Kreises.

Für organisierte Veranstaltungen gilt weiterhin eine Obergrenze von 100 Personen im Freien sowie 50 Personen in geschlossenen Räumen. Bei privaten Treffen ist nur eine Anzahl von maximal fünf Personen oder in Gaststätten und im Freien auch von Mitgliedern zweier Haushalte zulässig. Für den häuslichen Bereich ist diese Grenze ebenfalls empfohlen.

Coronavirus im Kinzigtal: Treffen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum untersagt

Update vom 23. Oktober, 20.30 Uhr: Die Kreisverwaltung des Main-Kinzig-Kreises hat mit neuen, ab Samstag (24. Oktober) geltenden Beschränkungen auf die unaufhörlich steigenden Fallzahlen - 69 neue Fälle wodurch sich der Inzidenz-Wert am Freitag auf 82 erhöht hatte - reagiert.

Demnach dürfen sich im öffentlichen Raum nur noch maximal fünf Personen oder Angehörige von zwei Hausständen treffen. Diese zusätzlichen Kontaktbeschränkungen seien notwendig, um weitergehende Einschränkungen zu vermeiden, erläutern Landrat Thorsten Stolz und Vizelandrätin Susanne Simmler (beide SPD). Die Beschränkung auf Personen oder Mitglieder zweier Hausstände gilt analog auch für private Gruppen in Gaststätten, Mensen, Hotels, Kantinen, Eisdielen oder Vereinsräumen. Für Feiern in privaten Räumen wird eine Höchstteilnehmerzahl von fünf Personen dringend empfohlen.

Für organisierte Veranstaltungen im Bereich Kultur und Sport sollen weiterhin 100 Personen unter freiem Himmel und 50 Personen im geschlossenen Raum möglich sein. Hier gelten zudem die Auflagen der hessischen Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung mit konkreten Abstands- und Hygienebestimmungen, der Datenerfassung der Gäste sowie eine entsprechende Sitzordnung. Bei Einhaltung dieser Vorgaben „konnten bisher Infektionen weitestgehend verhindert werden. Deshalb wollen wir diese Veranstaltungen aktuell nicht weiter beschränken“, erklärt der Landrat.

Update vom 22. Oktober, 17.23 Uhr: Nach Angaben des Sozialministeriums ist die 7-Tage-Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis weiter gestiegen - und zwar deutlich. Der Wert lag - Stand Donnerstag - bei 76,0. In den vergangenen sieben Tagen sind im Kreis insgesamt 320 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Erstmeldung vom 20. Oktober: Region - Ein Großteil der Ansteckungen habe im häuslichen Umfeld stattgefunden, heißt es in der Pressemittelung. Darüber hinaus werde ein Ausbruch beim Fußballverein SG Bad Soden untersucht. Die neuen Infektionen verteilen sich auf insgesamt 20 Städte und Gemeinden: Hanau (20), Rodenbach (8), Schlüchtern (6), Wächtersbach (5), Bad Orb (5), Maintal (4), Langenselbold (4), Bruchköbel (3), Schöneck (3), Linsengericht (3), Niederdorfelden (2), Gründau (2), Erlensee (2) und Nidderau (2). Jeweils ein Corona-Fall wurde aus Ronneburg, Großkrotzenburg, Biebergemünd, Freigericht, Gelnhausen und Bad Soden-Salmünster gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl auf 1798, die Zahl der „aktiven“ Fälle liegt bei 464. Im Main-Kinzig-Kreis sind 55 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Stationär behandelt werden aktuell 13 Personen.

Private Feiern im Main-Kinzig-Kreis: Teilnehmerzahl von zehn Personen nicht überschreiten

„Ziel der neuerlichen Einschränkungen ist es, das Infektionsgeschehen wieder deutlich zu reduzieren. Und zwar dort, wo wir immer noch einen großen Teil an Übertragung feststellen: im privaten Umfeld“, erklären Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (beide SPD) und Kreisbeigeordner Winfried Ottmann (CDU) die neue Verfügung.

Zusammenkünfte, Veranstaltungen und Kulturangebote sind nur zulässig, wenn die Teilnehmerzahl unter freiem Himmel 100 Personen nicht überschreitet. Im geschlossenen Räumen liegt die Grenze bei 50. An privaten Feiern und privaten Veranstaltungen dürfen im öffentlichen Raum (Gaststätten, Bürgerhäuser, Dorfgemeinschaftshäuser) nicht mehr als zehn Personen teilnehmen. Für Feiern in privaten Räumen wird empfohlen, die Teilnehmerzahl von zehn Personen nicht zu überschreiten. Damit werden Beschlüsse von Bund und Ländern umgesetzt.

Coronavirus im Main-Kinzig-Kreis: Schulschließungen sollen unbedingt verhindert werden

Mund-Nasen-Bedeckungen müssen überall dort getragen werden, wo Menschen zusammenkommen. Diese Pflicht gilt für stark frequentierte Plätze wie Fußgängerzonen, aber auch in öffentlichen Gebäuden. In den weiterführenden Schulen und Bildungsstätten gibt es seit gestern ab der Jahrgangsstufe fünf auch eine 14-tägige Maskenpflicht im Unterricht. „Bislang spielen unsere Schulen keine wesentliche Rolle, was die Virusübertragungen angeht. Das gilt im Übrigen auch für die Schulbusse. Gerade zu Beginn der nasskalten Jahreszeit könnte sich die Situation schnell dramatisch verschlechtern“, so Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler, die unbedingt weitere Schulschließungen verhindern möchte. Von der Masken-Pflicht ausgenommen sind Grundschulen. Mund-Nasen-Bedeckungen müssen ab sofort auch von Zuschauern bei sportlichen Veranstaltungen sowie auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten getragen werden – auch am Platz.

Lesen Sie hier: Top-Virologe Hendrik Streeck schlägt eine Corona-Ampel vor. Komplett gegenteilig äußert sich der streitbare Corona-Professor Sucharit Bhakdi. Dass eine Covid-19-Infektion nicht immer leicht verläuft weiß Manfred Hohmann: Er ist ein ehemaliger Corona-Patient.

Der Main-Kinzig-Kreis orientiert sich am Robert-Koch-Institut und empfiehlt dringend das Tragen von textilen Mund-Nasen-Bedeckungen und nicht ersatzweise das Tragen sogenannter Gesichtsschilde, auch „Faceshields“ genannt. Für den Wettkampfbetrieb des Breiten- und Freizeitsports gilt eine Obergrenze von 100 Zuschauern unter freiem Himmel sowie von 50 Zuschauern im geschlossenen Räumen.

Wegen steigender Infektionszahlen: Main-Kinzig-Kreis führt die Sperrstunde ein

Der Ausschank, die Abgabe und der Verkauf von alkoholischen Getränken sind in der Zeit von 23 bis 6 Uhr an allen Verkaufsstätten und ähnlichen Einrichtungen, insbesondere Tankstellen, Kiosken, Einzelhandelsgeschäften und Supermärkten untersagt. Die Sperrzeit für das Gastgewerbe wurde auf 23 Uhr festgesetzt. Ältere und pflegebedürftige Menschen dürfen in ihren jeweiligen Einrichtungen innerhalb einer Woche drei Mal Besuch von einer Person erhalten, diese darf jeweils eine Stunde lang bleiben.

„Es geht klar darum, dass Infektionsgeschehen beherrschbar zu halten, das Wiederanfahren der Wirtschaft nicht zu gefährden sowie Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen offen zu halten“, ergänzt Stolz. „Wir werden nach den 14 Tagen sehen, ob die Maßnahmen greifen“, so Simmler. Zusätzlich habe der Kreis mit den Kommunen über erweiterte Kontrollen durch die Ordnungsämter gesprochen, um vor Ort auf die neuen Regelungen aufmerksam zu machen. Weitere Infos zur Verfügung auf mkk.de. (sim)

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