In einem Krankenhaus überprüft ein Fachkrankenpfleger neben einen leeren Bett auf der Interdisziplinären Intensivstation mit Covid-19-Bereich einen Infusions-und Spritzenpumpenturm am Bett eines Patienten.
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Immer mehr Menschen ohne Impfschutz befinden sich in stationärer Behandlung. (Symbolfoto)

News-Ticker

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Inzidenz liegt bei 69,5 - Zunehmend Patienten in stationärer Behandlung

Im Main-Kinzig-Kreis liegt die Corona-Inzidenz laut RKI am Dienstag bei 69,5. Immer mehr Menschen ohne Impfschutz befinden sich in stationärer Behandlung.

Update vom 31. August, 9.37 Uhr: Im Main-Kinzig-Kreis sinkt die Corona-Inzidenz auf 69,5. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin (Stand 3.15 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich 23.670 Menschen mit dem Virus infiziert - das sind 38 mehr als am Vortag.

Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr hat zum Schulstart im Main-Kinzig-Kreis Schulen über die neuen Quarantäne-Regelungen informiert

Update vom 30. August, 11.32 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Main-Kinzig-Kreis unverändert bei 73,3. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Neue Fälle wurden nicht gemeldet. Zum Schulstart setzen die Verkehrsbetriebe im Main-Kinzig-Kreis auf zusätzliche Busse und den Einsatz spezieller UV-Reinigungsanlagen.

Update vom 29. August, 11.19 Uhr: Im Main-Kinzig-Kreis liegt die Corona-Inzidenz am Sonntag bei 73,3, wie aus den Daten des Robert Koch-Institut (RKI) hervorgeht (Stand 3.14). Am Samstag hatte der Wert noch bei 77,3 gelegen. Seit Beginn der Pandemie haben sich 23.632 Personen mit dem Virus infiziert - das sind 50 mehr als am Vortag. Außerdem registriert das RKI 634 Todesfälle.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Inzidenz bei 72,8 - Zunehmend Fälle in stationärer Behandlung

Update vom 28. August, 15.44 Uhr: Die Corona-Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis steigt am Samstag auf 77,3. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts hervor (Stand 3.15 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich 23.582 Menschen mit dem Virus infiziert - das sind 25 mehr als am Vortag.

Update vom 27. August, 11.43 Uhr: 56 Neuinfektionen mit dem Coronavirus meldet das Robert Koch-Institut am Freitag für den Main-Kinzig-Kreis. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 71,9. Seit Pandemie-Beginn haben sich insgesamt 23.513 Menschen im Kreis mit dem Virus infiziert.

Update vom 26. August, 17.46 Uhr: Für den Main-Kinzig-Kreis meldet das Robert Koch-Institut am Donnerstag 40 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Seit dem Beginn der Pandemie haben sich 23.457 Menschen infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt laut RKI auf 72,8 ab. Der Landkreis meldet hingegen eine Inzidenz von 75,0.

„Aktuell zeigt die Entwicklung leider wieder nur in eine Richtung. Es kommen einige Dinge zusammen, die uns Sorge bereiten, wenn wir auf die nächsten Tage und Wochen blicken. Die Rückkehr aus Urlaubsreisen, das veränderte Kontaktverhalten, die immer noch zu niedrige Quote der Impfungen – all das wirkt sich aus“, sagt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.

Aufgrund des exponentiellen Anstieges ist auch nicht mit einer gravierenden Trendumkehr zu rechnen, prognostiziert das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig Kreises. Wenn nun nächste Woche die Schulen wieder öffnen, Arbeitnehmer in voller Stärke an Arbeitsplätze zurückkehren, dann verweist das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr darauf, dass das Virus keine Pause macht und weiterhin da ist. 

Zudem sei es bei diesem Trend nur eine Frage der Zeit, wann nach der Inzidenz auch die „Hospitalisierungsquote“ wieder ansteigt. Vor allem Menschen ohne Impfschutz müssen derzeit wieder vermehrt medizinisch stationär betreut werden, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises.

Die Statistik für den Main-Kinzig-Kreis zeigt außerdem, dass jetzt vermehrt Jugendliche und junge Erwachsene von einer Infektion betroffen sind. Der Anteil ist gerade in den vergangen Tagen stark angestiegen. Gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt wird noch einmal das Impfangebot für die Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahre in den Mittelpunkt gestellt.

„Wir können nur dringend empfehlen, jetzt dieses Wochenende vor dem Schulstart am Montag noch zu nutzen. Das geht natürlich beim Kinder- oder Hausarzt, aber wir werben auch dafür, dass kurzfristig die Impfzentren aufgesucht werden können, um sich dort den besten Schutz vor dem Coronavirus zu holen“, sagt Sonja Litzenberger, Leiterin des Schulamtes für den Main-Kinzig-Kreis gemeinsam mit Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. An den bekannten Standorten in Hanau (August-Schärttner Halle) und in Gelnhausen (Am Hallenbad) ist das noch bis Ende September ohne Termin und an allen sieben Tagen der Woche zwischen 11 und 18 Uhr möglich.

Update vom 25. August, 10.54 Uhr: Die Corona-Inzidenz steigt am Mittwoch auf 77,5. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts hervor (Stand 3.14 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich 23.417 Personen mit dem Virus infiziert - das sind 74 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 634.

Update vom 24. August, 9.04 Uhr: Im Main-Kinzig-Kreis sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz leicht ab und liegt am Dienstag bei 68,7, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Außerdem wurden 23 Neuinfektionen gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich 23.343 Menschen mit dem Virus infiziert und es gibt 634 Todesfälle.

Update vom 23. August, 10.10 Uhr: Keine Änderungen von Sonntag auf Montag: Im Main-Kinzig-Kreis ist es laut den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts zu keinen Neuinfektionen mit dem Coronavirus gekommen. Die Inzidenz bleibt laut des Berliner Instituts bei 74,7 und weist damit den gleichen Wert aus, wie am Vortag.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Inzidenz steigt

Update vom 22. August, 11.36 Uhr: Im Main-Kinzig-Kreis steigt die Corona-Inzidenz erneut an und liegt am Sonntag bei 74,7, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Außerdem wurden 80 Neuinfektionen gemeldet - das sind 36 mehr als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie haben sich 23.320 Menschen mit dem Virus infiziert und es gibt 634 Todesfälle.

Update vom 21. August, 14.17 Uhr: Für den Main-Kinzig-Kreis meldet das Robert Koch-Institut am Samstag 44 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Seit dem Beginn der Pandemie haben sich 23.240 Menschen infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 60,9 an. Am Vortag lag sie bei 55,4. Schon seit Donnerstag gelten aufgrund der gestiegenen Zahlen strengere Corona-Maßnahmen.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Inzidenz steigt auf 74,7 - Regeln verschärft

+++ 17.32 Uhr: Im Main-Kinzig-Kreis wurde mit der Corona-Inzidenz von 55,4 bereits am Freitag die nächste Eskalationsstufe erreicht. Damit tritt nun eine neue Allgemeinverfügung in Kraft. Diese setzt die durch das Eskalationskonzept vorgesehenen weitergehenden Auflagen um.

Zusätzlich zu den bereits ab der Stufe 35 geltenden Maßnahmen schreibt das Eskalationskonzept der Hessischen Landesregierung beim Überschreiten der 50er-Marke das generelle Tragen von Nasen-Mundschutz vor „in Gedrängesituationen, in denen die Mindestabstände nicht eingehalten werden können“. Zudem gilt eine Begrenzung für Veranstaltungen, Kulturangebote und größere Zusammenkünfte auf 500 Personen im Freien und 250 Personen in Innenräumen (zuzüglich Geimpfte/Genesene).

Dies gilt auch für private Feierlichkeiten in öffentlichen oder eigens angemieteten Räumen. Wer ins Fitnessstudio, ins Schwimmbad, in die Innengastronomie, zum Frisör oder ins Museum gehen möchte, muss dann die sogenannte 3G-Regel einhalten und somit entweder geimpft, genesen oder aktuell getestet sein.

Die aktuell rund 60 Neuinfektionen am Tag seien derzeit auch aufgrund der vielen Kontaktpersonen eine Größenordnung, die von der Gesundheitsbehörde erneut nur mit besonderer personeller Verstärkung zu bewältigen sei. Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler verweist auch auf die durch den Landkreis mit entwickelte APP-Lösung DAICY, die gerade zur Dokumentation von Kontakten, aber auch von Testergebnissen oder Impfzertifikaten Möglichkeiten bietet.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Spessart-Therme führt 3G ein

Update vom 20. August, 10.37 Uhr: Wie die umliegenden Kreise ist auch der Main-Kinzig-Kreis von steigenden Infektionszahlen betroffen. Das RKI vermeldet am Freitagmorgen eine Inzidenz von 55,4 (Vortag 45,7) und 64 Neuinfektionen. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 23.196 Menschen im Kreis mit dem Virus infiziert.

Wie die Spessart-Therme in Bad Soden-Salmünster mitteilt, reagiert das Unternehmen auf die steigenden Zahlen mit der Einführung für die 3G-Regel. Demnach erhalten nur Besucher Zutritt zum Thermalsole-Bad, der Saunawelt sowie dem WellVitamed und Bistro mit einem gültigen Negativnachweis, einer vollständigen Impfung oder einem Nachweis, dass sie genesen sind.

„Wir werden diese Regelung bis auf weiteres umsetzen – auch wenn die Inzidenz wieder leicht unter die Marke von 35 fällt. Nur so können wir einen reibungslosen Ablauf garantieren und schaffen mit einer klaren Regelung die Basis für unser Motto „Mit Sicherheit entspannen“, welches uns seit Beginn der Pandemie in allen Entscheidungen begleitet“, so Kurdirektor Stefan Ziegler.

+++ 15.31 Uhr: Aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen im Main-Kinzig-Kreis wirbt der Kreisausschuss mit Landrat Thorsten Stolz, der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler und dem Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann erneut für die entsprechende Schutzimpfung, mit Blick auf das Ende der Ferien, insbesondere für die Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahre. Ein Besuch der beiden Impfzentren in Hanau und Gelnhausen ist noch bis Ende September zu den Öffnungszeiten von 11 bis 18 Uhr ohne Termin möglich.

„Das Impfen gegen Corona war noch nie so einfach wie jetzt“, betont die Gesundheitsdezernentin. Zudem sei es insbesondere vor dem Hintergrund der neuen Varianten von Covid-19 die wirksamste Maßnahme, um sich vor einer schweren Erkrankung zu schützen. Nach aktueller Einschätzung der Fachleute sei auch mit einem Ende der Pandemie in absehbarer Zeit nicht zu rechnen.

Der Blick auf die Ansteckungen zeige, dass auch die Reiserückkehrer wieder zunehmend eine Rolle spielen. Rund ein Drittel der Infektionen habe außerhalb Deutschlands stattgefunden, teilte der Main-Kinzig-Kreis mit. Gut die Hälfte der Fälle entstehen im Main-Kinzig-Kreis, etwa 13 Prozent in anderen Landkreisen. Mehr als 40 Prozent der Übertragungen würden in Innenräumen stattfinden.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Kaum Fälle in den Krankenhäusern

Ein erfreulicher Aspekt ist die Lage in den Krankenhäusern, die aktuell kaum Fälle aufgrund von Corona behandeln müssen. Auch größere Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen sind zuletzt ausgeblieben. „Das zeigt sehr deutlich den positiven Effekt der Impfkampagne“, sagt Dr. Wolfgang Lenz, fügt jedoch hinzu: „Das darf aber nicht missverstanden werden. Die Lage bleibt trotzdem ernst. Jeder einzelne Covid-Fall birgt auch ohne Klinikaufenthalt die Gefahr eines Langzeitverlaufs und der Weiterverbreitung in sich“.

Der Main-Kinzig-Kreis werde auch weiterhin dezentrale Impfaktionen organisieren, denn immer noch können und sollten viele tausend Menschen im Main-Kinzig-Kreis geimpft werden.

Update vom 19. August, 8.42 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für den Main-Kinzig-Kreis 56 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Seit Pandemie-Beginn haben sich 23.132 Menschen infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 45,7 an (Vortag: 39,9). Ab heute gelten deshalb verschärfte Corona-Maßnahmen.

Update vom 18. August, 17.45 Uhr: Im Main-Kinzig-Kreis wurde am Mittwoch die Inzidenz der Corona-Infektionen von 35 klar überschritten. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) lag der Sieben-Tage-Wert an diesem Tag bei 39,9. Ab Donnerstag, 19. August, gelten deshalb verschärfte Corona-Maßnahmen.

Für das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr war diese Entwicklung „abzusehen“, denn „die Infektionszahlen kannten seit vielen Tagen nur eine Richtung“. Der Blick auf die Statistik zeigt, dass sich der Sieben-Tage-Wert innerhalb einer Woche verdoppelt hat.

Vor diesem Hintergrund sei es „unumgänglich“, die vorbeugenden Maßnahmen gegen Covid-19 wieder zu verstärken. So ist der Einlass in die Innengastronomie ab Donnerstag nur erlaubt für Gäste mit Negativnachweis; das bedeutet geimpft, genesen oder getestet. Ein entsprechender Nachweis ist auch beim Betreten von Spielbanken, Spielhallen und ähnlichen Einrichtungen sowie von Kultur- und Freizeiteinrichtungen und Sportstätten (Fitnessstudios, Hallenbäder oder Sporthallen) nötig.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Maßnahmen werden verschärft

Das Hessische Eskalationskonzept sieht zudem bei Zusammenkünften, Fachmessen, Veranstaltungen und Kulturangeboten ebenfalls einen Negativnachweis unabhängig von der Teilnehmerzahl (das heißt auch bei mehr als 25 bis einschließlich 100 Personen) vor. Dies gilt auch für private Feierlichkeiten in öffentlichen oder eigens angemieteten Räumen. „In Übernachtungsbetrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen ist jetzt die Vorlage eines Negativnachweises bei Anreise und bei längeren Aufenthalten zweimal pro Woche gefordert“, gab der Main-Kinzig-Kreis außerdem bekannt.

Diese Regelungen gelten mindestens so lange, bis der Schwellenwert der jeweiligen Stufe fünf Tage in Folge unterschritten wird. Dann können die Beschränkungen ab dem nächsten Tag zurückgenommen werden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Zahlen nicht nur im Main-Kinzig-Kreis sei allerdings damit zu rechnen, dass eher die nächste Eskalationsstufe (50) erreicht wird.

Update vom 17. August, 8.46 Uhr: Im Main-Kinzig-Kreis steigt die Corona-Inzidenz leicht an und liegt am Dienstag bei 31,6, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand 3.16 Uhr). Außerdem wurden 21 Neuinfektionen gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich 23.025 Menschen mit dem Virus infiziert und es gibt 634 Todesfälle.

Update vom 16. August, 9.02 Uhr: Die Corona-Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis liegt auch am Montag unverändert bei 29,0. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Institus hervor (Stand 3.14 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich 23.004 Menschen mit dem Virus infiziert.

Update vom 15. August, 10.06 Uhr: Wie im Landkreis Fulda steigt die Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis über das Wochenende an. Laut Robert Koch-Institut liegt die Inzidenz am Sonntag bei 29,0 und ist damit höher als am Vortag (26,2). Das Gesundheitsamt meldete 23 Neuinfektionen mit dem Virus.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Inzidenz steigt erneut an

Update vom 14. August, 10.45 Uhr: Am Samstag weist das Robert Koch-Institut für den Main-Kinzig-Kreis eine Inzidenz von 26,2 aus. Der Anstieg liegt in 28 Neuinfektionen begründet, die beim Gesundheitsamt registriert wurden. Insgesamt haben sich seit dem ersten Auftreten des Virus 22.981 Menschen im Main-Kinzig-Kreis mit Covid-19 infiziert.

Update vom 13. August, 10.55 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut vermeldet, ist es am Donnerstag im Main-Kinzig-Kreis zu 21 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gekommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit leicht auf 22,8.

Seit Beginn der Pandemie haben sich im Kreis 22.953 Menschen mit dem Virus angesteckt. 634 Menschen starben in Verbindung mit Covid-19.

Lesen Sie hier die Erstmeldung vom 12. August: Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr hat in den vergangenen sieben Tagen insgesamt 94 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Damit liegt die Inzidenz derzeit bei 22, teilte der Main-Kinzig-Kreis mit. Der Wert weicht damit leicht von den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) ab - dort liegt die Inzidenz am Donnerstag bei 21,2 (Stand 12. August, 3.14 Uhr). Das Infektionsgeschehen spielt sich weiterhin vor allem bei den jüngeren und mittleren Jahrgängen ab. Die Lage in den Krankenhäusern ist nach wie vor entspannt, berichtet der Main-Kinzig-Kreis in einer Pressemitteilung.

Damit dies so bleibe, bittet Landrat Thorsten Stolz alle Bürgerinnen und Bürger, die noch nicht von einem Impfangebot Gebrauch gemacht haben, dies nachzuholen. „Inzwischen ist es so einfach und unkompliziert, sich impfen zu lassen, wie noch nie und es ist der beste Schutz vor einer schweren Covid-Erkrankung. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um sich noch vor dem Herbst vor den Folgen einer Infektion zu schützen“, erklärt Landrat Stolz. Insbesondere in der Altersgruppe der jüngeren und mittleren Jahrgänge sei die Quote noch viel zu niedrig.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Impf-Aufruf von Landrat Stolz

„Nach insgesamt 200.894 vollständig geimpften Personen im Main-Kinzig-Kreis konnten wir lediglich 123 Impfdurchbrüche beobachten. Dies entspricht einer Quote von 0,061 Prozent“, erklärt Dr. Wolfgang Lenz, Leiter des Amtes für Gesundheit und Gefahrenabwehr beim Main-Kinzig-Kreis.

Ein Impfdurchbruch bedeutet, dass eine bereits vollständig geimpfte Person trotz der Impfung Covid-Krankheitssymptome entwickelt. Demgegenüber stehen 22.925 Infektionen, die seit Beginn der Pandemie registriert worden sind. Das sind rund 5,4 Prozent aller Einwohnerinnen und Einwohner im Main-Kinzig-Kreis. Für mindestens 45.500 Kontaktpersonen musste eine häusliche Quarantäne angeordnet werden.

„Diese Zahlen sprechen für sich. Es gilt deshalb nach wie vor: Jede Impfung hilft, schwere Covid-Krankheitsverläufe zu verhindern und trägt am Ende dazu bei, das normale Alltagsleben aufrechtzuerhalten. Jeder kann dazu beitragen und es ist jetzt einfacher und unkomplizierter als jemals zuvor und vor allen Dingen auch sicher“, betont Landrat Stolz. Von mehr als 370.000 Einwohnerinnen und Einwohnern im Main-Kinzig-Kreis, die älter als 12 Jahre alt sind, haben bereits rund 236.000 Personen von einem Impfangebot Gebrauch gemacht. Weitere rund 138.000 Einwohnerinnen und Einwohner könnten dies noch tun.

Mit der Impfaktion „Dein Pflaster“ werden jede Woche dienstags unterschiedliche Kommunen des Main-Kinzig-Kreises angefahren, jeweils von 14 bis 20 Uhr. Als nächste Station steht am 17. August das Dorfgemeinschaftshaus in Biebergemünd-Roßbach, Zur Kaisereiche 2, sowie weitere Haltestellen bis Ende September auf dem Fahrplan.

Video: Das Corona-Update für Hessen

Zur Verfügung steht das Vakzin von Johnson&Johnson, das nur einmal verimpft werden muss, es werden aber auch Zweitimpfungen mit den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna angeboten. Voraussetzung für eine vorgezogene Zweitimpfung ist der Mindestabstand zwischen der ersten und der zweiten Impfdosis: zwischen den Impfungen mit BioNTech mindestens 3 Wochen, zwischen den Impfungen mit Moderna mindestens 4 Wochen, bei einer Kreuzimpfung mit AstraZeneca (Erstimpfung) und einem mRNA-Impfstoff mindestens 4 Wochen.

Im Main-Kinzig-Kreis werden 171 Personen aktuell als infektiös eingestuft (Stand: Donnerstag, 12. August). Mittlerweile haben 22.120 Menschen die akute Virusinfektion wieder überstanden. 634 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Weitgehend entspannt ist die Covid-Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, wo derzeit sechs Personen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis im Zusammenhang mit Corona medizinisch auf der Normalstation versorgt werden (Stand: Mittwoch).

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