Der Main-Kinzig-Kreis ist ein Corona-Hotspot in Hessen (Symbolfoto).
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Der Main-Kinzig-Kreis ist ein Corona-Hotspot in Hessen (Symbolfoto).

News-Ticker

Corona im Main-Kinzig-Kreis: 53 Fälle am Wochenende - Neue Test- und Quarantänestrategie für Schulen und Kitas

Die Corona-Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis liegt laut RKI am Montag bei 82,5. Der Landkreis registrierte Coronavirus-Fälle an sechs Schulen im Main-Kinzig-Kreis. Zudem wird die Test- und Quarantänestrategie für Kitas und Schulen angepasst.

+++ 16.12 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für das Wochenende insgesamt 53 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Laut dem Landkreis liegt die Inzidenz bei 82.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Gesundheitsamt meldet 53 neue Fälle für das Wochenende

„Nachdem vier Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 14.844“, heißt es in der Mitteilung des Main-Kinzig-Kreises. Als infektiös eingestuft werden 739 Menschen, die akute Virusinfektion überstanden haben 13.635 Personen.

Update vom 1. März, 8.22 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldet 64 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Sieben-Tages-Inzidenz für den Landkreis liegt unverändert bei 82,5, teilte das RKI unterdessen mit.

Weil auch im Main-Kinzig-Kreis zunehmend Virusmutationen nachgewiesen werden, die als deutlich ansteckender gelten, hat das Gesundheitsamt seine Test- und Quarantänestrategie für Kitas und Schulen angepasst. Das heißt, es werden mehr Menschen getestet und in häusliche Absonderung geschickt, als dies bislang erforderlich war.

Nachdem vier Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert haben, bei 14.787 Personen. Als infektiös eingestuft werden 720 Menschen, die akute Virusinfektion überstanden haben 13 597. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 470 Menschen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis gestorben. Das Gesundheitsamt hat außerdem Coronavirus-Fälle registriert, von denen insgesamt sechs Schulen betroffen sind, darunter die Kreisrealschule Gelnhausen und die Brachttal-Schule in Brachttal.

Update vom 28. Februar, 08.02 Uhr: Innerhalb eines Tages sind in Main-Kinzig-Kreis 59 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage, lag bei 82,5 wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Samstag (Stand 3.10 Uhr) hervorgeht.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: 59 Neuinfektionen am Sonntag

Am Freitag hatte sie bei 83,0 gelegen. Die Gesamtzahl der Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt im Main-Kinzig-Kreis bei 14.848 (Vortag: 14.789). In den vergangenen sieben Tagen wurde im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 347 neue Corona-Infektionen gemeldet. Bislang starben an oder mit Corona nach RKI-Angaben 470 Menschen im Main-Kinzig-Kreis.

Update vom 27. Februar, 10.27 Uhr: Innerhalb eines Tages sind in Main-Kinzig-Kreis 68 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage, lag bei 83,0 wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Samstag (Stand 3.10 Uhr) hervorgeht.

Am Freitag hatte sie bei 81,1 gelegen. Nach den Samstag-Zahlen weist der Main-Kinzig-Kreis unter den Landkreisen und kreisfreien Städten nach dem Lahn-Dill-Kreis (104,6), Offenbach (92,9), dem Landkreis Groß-Gerau (92,8) und dem Landkkreis Marburg-Biedenkopf (85,8) den höchsten Inzidenzwert in Hessen auf.

Die Gesamtzahl der Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt im Main-Kinzig-Kreis bei 14.789 (Vortag: 14.721). In den vergangenen sieben Tagen wurde im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 349 neue Corona-Infektionen gemeldet. Bislang starben an oder mit Corona nach RKI-Angaben 470 Menschen im Main-Kinzig-Kreis.

+++18.22 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldet am Freitag 57 bestätigte Neuinfektionen mit Corona. Die Sieben-Tagesinzidenz des Main-Kinzig-Kreises sinkt laut Gesundheitsamt weiter leicht auf 81.

Nachdem sieben laborbestätigte Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen und ein Sterbefall aus Hanau herausgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 14.719. Als aktuell infektiös eingestuft werden 718 Personen. 13.531 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Corona sind 470 Menschen gestorben.

In den Krankenhäusern werden im Zusammenhang mit Corona 66 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 13 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind neun Patienten und Patientinnen. Das Gesundheitsamt hat außerdem einen weiteren Corona-Fall in den Beruflichen Schulen Gelnhausen registriert.

Update vom 26. Februar, 10.32 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet am Freitag 65 Corona-Neuinfektionen im Main-Kinzig-Kreis (Stand 7.44 Uhr). Demnach haben sich seit Beginn der Pandemie 14.721 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Laut dem RKI wurden in den vergangenen sieben Tagen 341 Corona-Infektionen gemeldet. Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis aktuell bei 81,1.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Ausbrüche an zwei Schulen

+++18.54 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldet am Donnerstag 56 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus und zwei weitere Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Main-Kinzig-Kreises liegt laut Gesundheitsamt nun bei 83.

Nachdem sieben laborbestätigte Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie infiziert haben, bei 14.655. Als aktuell infektiös eingestuft werden 704 Personen. 13.480 Menschen haben die akute Virusinfektion überstanden. Im Zusammenhang mit Corona sind 471 Menschen gestorben. In den Krankenhäusern werden 67 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 14 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind neun Patienten und Patientinnen.

Das Gesundheitsamt hat außerdem Coronavirus-Fälle in der Hanauer Wilhelm-Geibel-Schule sowie in der Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach registriert.

Update vom 25. Februar, 9.29 Uhr: Innerhalb eines Tages sind in Main-Kinzig-Kreis 64 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage, lag bei 83,5 wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag (Stand 3.10 Uhr) hervorgeht.

Am Mittwoch hatte sie bei 88 gelegen. Nach den Donnerstag-Zahlen weist der Main-Kinzig-Kreis unter den Landkreisen und kreisfreien Städten nach dem Landkreis Groß-Gerau (97,2) und dem Lahn-Dill-Kreis (87,2) den höchsten Inzidenzwert in Hessen auf. Die Gesamtzahl der Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt bei 14.656 (Vortag: 14.592).

In den vergangenen sieben Tagen wurde im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 351 neue Corona-Infektionen gemeldet. Bislang starben an oder mit Corona nach RKI-Angaben 470 Menschen im Main-Kinzig-Kreis.

+++15.16 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldet am Mittwoch 71 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und fünf weitere Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Gesundheitsamt bei 88. Nachdem nachträglich ein Fall in die Statistik aufgenommen worden ist, liegt die Gesamtzahl der Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 14.592. Als infektiös eingestuft werden 713 Menschen, die akute Virusinfektion überstanden haben 13.410. Im Zusammenhang mit Corona sind 469 Menschen gestorben.

In den Krankenhäusern werden im Zusammenhang mit Corona 69 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt. Auf der Intensivstation liegen 17 Menschen, neun sind auf ein Beatmungsgerät angewiesen. Von den registrierten Coronavirus-Fällen sind das Schulzentrum Hessen-Homburg in Hanau, die Kopernikus-Schule in Freigericht und die Schule am Weinberg in Langenselbold betroffen. 

Update vom 24. Februar, 9.14 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 14.593 Infektionen für den Kreis Fulda, das sind 72 mehr als am Vortag. Das RKI meldet außerdem 468 Tote, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Das Gesundheitsamt hatte gestern von 464 gesprochen. Die Sieben-Tage-Inzidenz beläuft sich auf 87,5.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: RKI meldet 72 Neuinfektionen

+++ 16.32 Uhr: Am Dienstag meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 23 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 18 Todesfälle. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert sinkt auf 83. Nachdem 21 Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Personen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 14.520 Menschen.

Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 464 Menschen gestorben. In den Krankenhäusern werden im Zusammenhang mit Covid-19 insgesamt 79 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 19 Patienten und Patientinnen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind zehn Personen. Das Gesundheitsamt hat außerdem einen Coronavirus-Fall registriert, von dem die Otto-Hahn-Schule in Hanau betroffen ist.

Zum Infektionsgeschehen in der Rehaklinik St. Marien in Bad Soden-Salmünster berichtet das Gesundheitsamt jetzt von einer „deutlichen Entspannung“. Die in den vergangenen Tagen geschilderte Situation sei unter Kontrolle und die aktuell noch 15 betroffenen Personen seien überwiegend in Quarantäne zu Hause oder anderweitig isoliert.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: 23 Neuinfektionen und 18 Todesfälle

+++ 14.11 Uhr: Bei der Ermittlung der Kontaktpersonen von Corona-Infizierten setzt das Gesundheitsamt im Main-Kinzig-Kreis seit drei Monaten auch auf die eigens entwickelte und kostenlose „Cluster-Diary“-App ein. Als einziges Programm ermögliche die App die direkte Übermittlung der Daten zum Gesundheitsamt. Der Main-Kinzig-Kreis zog nun zufrieden ein erstes Zwischenfazit.

„So können wir für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt, aber auch für die Betroffenen eine bessere und noch schnellere Kontaktverfolgung angehen“, sagt Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. „Der große Vorteil ist, dass der Nutzer der App durch alle wichtige Fragen geführt wird und wir am Ende einen umfangreichen und relevanten Datensatz erhalten“, erläutert Dr. Giernat, Leiter des Gesundheitsamts.

Sobald sich ein Infizierter beim Gesundheitsamt meldet, wird er gebeten, die Cluster-Diary“-App herunterzuladen und alle wichtigen Informationen zu seinen Kontakten einzutragen. Die Daten werden verschlüsselt ans Gesundheitsamt übertragen. „Auf diesem direkten und schnellen Wege sind wir auch bei hohen Inzidenzen noch in der Lage, die Kontaktpersonen nachzuverfolgen“, sagt Christoph Höhn, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und kommissarischer ärztlicher Leiter des Sachgebiets „Hygiene und Umweltmedizin“ im Gesundheitsamt. 

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises ist nach eigenen Angaben bundesweit das einzige, das die digitale Daten-Übertragung der Cluster-Diary-App zur Software „Sormas“ ermöglicht. Ende Februar soll die Projektauswertung ans hessische Ministerium für Soziales und Integration geschickt werden.

Update vom 23. Februar, 8.09 Uhr: Die Corona-Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis sinkt wieder. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstag einen Wert von 83 - am Montag hatte der Wert noch bei 93,2 gelegen. Damit ist der Kreis auch nicht mehr der in Hessen am stärksten von Corona betroffene Landkreis - das ist nun der Landkreis Groß-Gerau mit 97,6.

Außerdem meldete das RKI 14.521 Corona-Infektionen - das sind sieben mehr als am Montag.

+++ 18.06 Uhr: Für das Wochenende hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises insgesamt 59 laborbestätigte Corona-Neuinfektionen und einen Todesfall aus Bad Soden-Salmünster gemeldet. Das Gesundheitsamt hat in der zurückliegenden Kalenderwoche 393 Neuinfektionen registriert, in der Woche davor waren es 316.

„Wir betrachten diese Entwicklung mit einiger Sorge“, wird die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD) in einer Mitteilung des Main-Kinzig-Kreises zur aktuellen Corona-Lage zitiert.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Gesundheitsamt korrigiert Fallzahlen nach Ausbruch in Klinik

+++ 15.48 Uhr: Die Anzahl der am Sonntag vom Kreisgesundheitsamt Main-Kinzig gemeldeten 19 Corona-Fälle in der Fachklinik St. Marien in Bad Soden-Salmünster ist vonseiten der Behörde korrigiert worden: Es seien zu 14 Personen betroffen gewesen, darunter vier Beschäftigte. Diese Zahl galt auch am Montag. 

Der Fehler sei entstanden, weil in der Tabelle noch Personen aufgeführt waren, die bereits aus der Quarantäne entlassen worden sind. Trotz aller Sorgfalt könne bei der hohen Anzahl der täglichen Vorgänge ein solcher Fehler einmal geschehen. „Wir bedauern diese Irritation“, heißt es dazu aus dem Landratsamt in Gelnhausen. Korrekt sei aber der Hinweis, dass es sich hierbei um einen Corona-Ausbruch handele, der auch noch nicht abgeschlossen sei.

Update vom 22. Februar, 8.07 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Montag für den Main-Kinzig-Kreis eine Inzidenz von 93,2. Damit ist der Kreis weiterhin der am stärksten von Corona betroffene Landkreis in Hessen. Gleichzeitig liegt der Main-Kinzig-Kreis weit über der hessenweiten Corona-Inzidenz, die am Montag bei 59,7 liegt.

+++ 13.46 Uhr: Für Freitag meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises nachträglich zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Die beiden Verstorbenen wohnten in Hanau.

In den Schulen habe es am Freitag keine neuen Corona-Fälle gegeben. Gemeldet wurde aber ein Ausbruch in der Fachklinik für Rehabilitationsmedizin St. Marien in Bad Soden-Salmünster mit 19 betroffenen Personen, darunter 13 Patientinnen und Patienten, meldet der Main-Kinzig-Kreis.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Infektions-Ausbruch in Klinik

Update vom 21. Februar, 11.17 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Sonntag 14.507 Corona-Infektionen im Main-Kinzig-Kreis, das sind 59 mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt von 88,0 auf 93,2. Damit bleibt der Main-Kinzig-Kreis der Corona-Hotspot in Hessen, wo der Durchschnitt 60,0 beträgt.

+++ 16.32 Uhr: Wie die Kreisverwaltung mitteilt, hat die Corona-Teststation im Nebengebäude der Main-Kinzig-Kliniken, in dem sich auch die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale befindet (1. Stock), künftig montags bis freitags von 7 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr sowie am Wochenende jeweils von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Bislang waren Tests nur vormittags möglich.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Kreis will mehr Schnelltests durchführen

Ab Montag, 1. März, gibt es dann drei weitere Corona-Schnellteststationen im Landkreis: in Bruchköbel, in Langenselbold sowie in der Heinrich-Heldmann-Halle in Wächtersbach, Main-Kinzig-Straße 31.

Schnelltests in Schlüchtern waren bislang möglich für Personen, die Angehörige in einer stationären Pflegeeinrichtung im Kreisgebiet besuchen wollten. Ab Montag wird dieser Personenkreis erweitert: Da Schulen und Kindergärten verstärkt öffnen, soll sich das Personal im Bereich Kinderbetreuung und Schule auf Corona testen lassen können. Dies erfolge „flexibel, schnell und unbürokratisch“, verspricht Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler.

Eine Änderung gibt es in der Organisation der Schnelltestzentren. Bisher hatten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) die Koordination inne. Nun übernehmen die Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuz diese Aufgabe.

Mitzubringen zum Test sind ein gültiger Lichtbildausweis und ein Formular, das eine Berechtigung für einen kostenlosen Corona-Schnelltest nachweist. Das ist bei Angehörigen von Menschen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen eine Bescheinigung der Einrichtung. Bei Lehrerinnen und Lehrern (Staatliches Schulamt/Schule), Erzieherinnen, Erziehern und Tagespflegepersonen (Kommune/Kita) stellen die jeweiligen Arbeitgeber die Bescheinigung aus, die mitzubringen ist.

Update vom 20. Februar, 9.12 Uhr: Das RKI meldet für den Main-Kinzig-Kreis am Samstag 58 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Seit Beginn der Pandemie wurden 14.448 Fälle registriert. Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 88,0 ist der Kreis weiter der Hotspot in Hessen.

+++ 20.04 Uhr: Wie der Main-Kinzig-Kreis mitteilt, stieg der Anteil der britischen Corona-Variante innerhalb einer Woche von rund 8 Prozent auf etwa 18 Prozent. Außerdem steht fest, wie viele Todesfälle das Virus im Sterbfritzer Seniorenheim forderte. Mario Pizzala, Einrichtungsleiter des Seniorenheims „Lebensbaum Sinntal“ in Sterbfritz, teilt mit, dass in Folge des Corona-Ausbruchs in der Einrichtung insgesamt 14 Bewohner und ein Mitarbeiter an oder mit Covid-19 verstorben sind.

Für Donnerstag wurden im Main-Kinzig-Kreis 73 Neuinfektionen und vier Todesfälle (drei in Hanau, einer in Schlüchtern) gemeldet. Laut dem Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises stieg die Corona-Inzidenz von 83 auf 89. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat den Anteil der Corona-Mutationen deutschlandweit auf 22 Prozent beziffert.

Update vom 19. Februar, 10.42 Uhr: 14.390 Infektionen mit dem Coronavirus meldet das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag für den Main-Kinzig-Kreis. Das sind 83 mehr als am Vortag. 447 Menschen sind laut RKI im Zusammenhang mit Corona gestorben, der Main-Kinzig-Kreis hatte gestern noch 439 gemeldet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 88,2. Damit ist der Main-Kinzig-Kreis weiterhin Hessens Hotspot Nummer 1. Der Landes-Durchschnitt beträgt 56,6.

Corona: Main-Kinzig-Kreis mit höchster Inzidenz in Hessen

+++ 14.36 Uhr: Während das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag eine Sieben-Tages-Inzidenz von 80,8 meldet, teilte das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises mit, dass die Inzidenz bereits bei 83 liege. Außerdem registrierte das Gesundheitsamt für Mittwoch 77 laborbestätigte Corona-Neuinfektionen und weitere zehn Todesfälle. Die Verstorbenen wohnten in Hanau (8), Bad Soden-Salmünster und Nidderau.

Nachdem sieben Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 14.307. Als infektiös eingestuft werden 670 Personen, 13.198 haben die akute Virusinfektion überstanden. 439 Menschen, die im Main-Kinzig-Kreis wohnen, sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden im Zusammenhang mit dem Coronavirus insgesamt 84 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt, darunter befinden sich 74 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Auf der Intensivstation liegen 17 Personen, sieben sind auf ein Beatmungsgerät angewiesen.

Das Gesundheitsamt hat außerdem drei Coronavirus-Fälle registriert, von denen die St. Josef-Schule in Hanau und die Brückenschule in Bruchköbel betroffen sind. Zu dem am Montag für das Altenzentrum Rodenbach gemeldeten Corona-Ausbruch zählen jetzt 17 positive Corona-Fälle, verteilt auf drei Beschäftigte und 14 Bewohnerinnen und Bewohner.

Corona: Main-Kinzig-Kreis ist Hessens neuer Hotspot

Update vom 18. Februar, 11.33 Uhr: Mit einer Inzidenz von 80,8 ist der Main-Kinzig-Kreis aktuell der am stärksten von Corona betroffene Landkreis in Hessen. Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstag hervor (Stand 4.29 Uhr). Der Landes-Durchschnitt liegt bei 55,1.

Nach den Angaben des RKI von Donnerstag sind die Corona-Fälle im Main-Kinzig-Kreis um 79 auf nunmehr 14.307 gestiegen. Außerdem sind elf weitere Todesfälle registriert worden. Somit sind seit Beginn der Pandemie 443 Menschen im Landkreis im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Update vom 17. Februar, 9.04 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für den Main-Kinzig-Kreis am Mittwoch 14.228 Corona-Fälle, das sind 58 mehr als am Vortag. 432 Menschen sind laut RKI im Zusammenhang mit Corona gestorben, das sind 15 Todesfälle mehr als gestern. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 78,9.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: RKI meldet 15 weitere Todesfälle

Erstmeldung vom 16. Februar: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldet am Dienstag 58 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und zwei weitere Todesfälle. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis steigt von 75 am Vortag auf 82.

„Die Schwankungen bei dem Inzidenzwert rühren unter anderem von zwei Ausbruchsgeschehen in der Pflege in Rodenbach her. Von insgesamt 32 Fällen in den vergangenen sieben Tagen gehen zwölf Rodenbacher Fälle auf einen Ausbruch in einer stationären Pflegeeinrichtung zurück“, erläutert Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. Im Altenzentrum Rodenbach wurden im Rahmen der Ausbruchsuntersuchung zehn Bewohnerinnen und Bewohner sowie fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv getestet. Bei weiteren getesteten Personen stehen die Ergebnisse noch aus.

Das Ausbruchsgeschehen überschneidet sich mit den Impfterminen im Altenzentrum. Teilweise waren bereits Erst- und auch Zweitimpfungen bei den positiv getesteten Personen erfolgt. „Die Frage, wie schnell und umfassend die Impfungen vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen, ist medizinisch noch nicht abschließend geklärt. Erste Erkenntnisse deuten jedoch darauf hin, dass bei Personen, die eine erste und zweite Impfung erhalten haben, dann keine schweren Krankheitsverläufe auftreten,“ erläutert der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Siegfried Giernat.

Video: Johnson & Johnson beantragt Zulassung für Corona-Impfstoff

Nachdem sechs Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Personen im Main-Kinzig-Kreis, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 14.170 Personen. Als infektiös eingestuft werden 710 Personen, 13.043 haben die akute Virusinfektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 417 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis gestorben. In den Krankenhäusern werden aktuell im Zusammenhang mit Covid-19 79 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt. Auf der Intensivstation liegen 16 Patientinnen und Patienten, auf ein Beatmungsgerät sind acht Menschen angewiesen. Den vorherigen Corona-News-Ticker für den Main-Kinzig-Kreis finden Sie hier.

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