Wegen der Lage in den Altenheimen sei in den kommenden Tagen laut des Main-Kinzig-Kreises  mit weiteren Todesfällen zu rechnen. (Symbolfoto)
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Wegen der Lage in den Altenheimen sei in den kommenden Tagen laut des Main-Kinzig-Kreises mit weiteren Todesfällen zu rechnen. (Symbolfoto)

News-Ticker

Corona im Main-Kinzig-Kreis: 150 Neuinfektionen und sechs Todesfälle am Wochenende - Inzidenz steigt auf 313

Das Corona-Infektionsgeschehen im Main-Kinzig-Kreis ist weiterhin hoch. Vor allem die Corona-Ausbrüche in Altenpflegeeinrichtungen führen täglich zu neuen Inzidenz-Höchsständen. Der Kreis hat die Ausgangssperre bis zum 10. Januar verlängert.

  • Corona im Main-Kinzig-Kreis: Das Gesundheitsamt hat 150 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz erreicht einen neuen Höchststand von 313
  • Hinter den hohen Infektionszahlen stecken Corona-Ausbrüche in Altenheimen (Update vom 17. Dezember). Die Ausgangssperre im Main-Kinzig-Kreis wird bis zum 10. Januar verlängert.
  • Hier finden Sie den neuen News-Ticker zur Corona-Situation im Main-Kinzig-Kreis.

+++ 18:57 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis im Kampf gegen das Coronavirus speziell in Altenheimen: Nun installiert der Kreis mehrere Test-Anlaufstellen. Diese sind nur Besucher von Pflegeeinrichtungen gedacht. Über diese Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus informierte der Main-Kinzig-Kreis am Montagnachmittag. Rund die Hälfte der 46 stationären Pflegeeinrichtungen im Main-Kinzig-Kreis ist den Angaben zufolge derzeit von einem Corona-Infektionsgeschehen betroffen.

+++ 13.23 Uhr: Das Gesundheitsamt im Main-Kinzig-Kreis hat für das Wochenende insgesamt 150 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet. In der zurückliegenden Kalenderwoche wurden 1317 Coronavirus-Neuinfektionen registriert, 273 mehr als in der Vorwoche, heißt es in einer Mitteilung von Montagmittag.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Sechs Todesfälle am Wochenende - Inzidenz steigt auf 313

Dadurch steigt der Sieben-Tages-Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis leicht auf 313. Sechs weitere Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Verstorbenen wohnten in Großkrotzenburg (2), Hanau (2), Langenselbold und Schöneck.

„Nachdem sechs Fälle aus der Statistik herausgenommen werden mussten, beträgt die Zahl der Menschen, die sich seit März mit dem Coronavirus infiziert haben, 9744. Als infektiös eingestuft werden 2361 Personen“, heißt es in der Mitteilung. Die akute Virusinfektion überstanden haben laut Information 7226 Menschen.

Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis bislang 157 Menschen gestorben. In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden im Zusammenhang mit Covid-19 169 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt. Darunter befinden sich 147 Personen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis. Intensivmedizinisch versorgt werden 25 Menschen, elf sind auf ein Beatmungsgerät angewiesen.

Die von den 150 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (56), Maintal (14), Gelnhausen (11), Bruchköbel (10), Freigericht (7), Hasselroth (7), Langenselbold (5), Birstein (5), Erlensee (4), Neuberg (4), Rodenbach (4), Nidderau (4), Wächtersbach (3), Niederdorfelden (3), Ronneburg (2), Gründau (2), Hammersbach (2), Jossgrund (2), Sinntal (2), Bad Soden-Salmünster und Schöneck. Ein Fall wurde noch nicht zugeordnet.

Update vom 21. Dezember, 12.30 Uhr: Eine Mutation des Coronavirus hat dafür gesorgt, dass rund 120 Passagiere aus Großbritannien die Nacht zum Montag im Transitbereich des Frankfurter Flughafens verbringen mussten. Grund dafür waren die seit diesem Montag geltenden Landeverbote für aus Großbritannien kommenden Flugzeuge wegen einer besonders ansteckenden Variante (Mutation) des Coronavirus, die in Großbritannien aufgetreten ist.

Die Einreise für Passagiere aus Großbritannien wurde bereits am Sonntagabend gestoppt. Betroffen waren nach Angaben des Flughafens insgesamt fünf Flüge. Am Montag gab es nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei ähnliche Anweisungen für Reisende aus Südafrika

+++ 21.07 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis hat in einer Pressemitteilung die Zahlen des Wochenende noch einmal korrigiert. Demnach haben 196 Neuinfektionen mit dem Coronavirus die Inzidenz auf 308 ansteigen lassen. Der Kreis meldete außerdem sechs Tote, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben waren.

Die sechs Personen stammten aus Hanau (2), Birstein, Langenselbold, Schlüchtern und Sinntal. „Aufgrund der zahlreichen Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen muss mit weiteren Todesfällen gerechnet werden“, so die Mitteilung.

Dadurch, dass am Freitag zwölf Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen wurden, liegt die Zahl der Menschen im Kreis, die sich seit Beginn der Pandemie mit Corona infiziert haben, bei 9600.

Update vom 20. Dezember, 8.26 Uhr: Obwohl über das Wochenende die Zahlen der Gesundheitsämter meist geringer sind, als an Werktagen, hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis wieder erhöht. Sie liegt inzwischen bei 307,2.

Das Berliner Robert Koch-Institut meldete für den Samstag 134 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Main-Kinzig-Kreis. Fünf weitere Menschen starben in Verbindung mit dem Virus.

Update vom 19. Dezember, 11:15 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für den Main-Kinzig-Kreis am Samstagmittag 272 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dies lässt die Inzidenz noch einmal leicht auf 304,8 ansteigen. Damit ist der Main-Kinzig-Kreis hessenweit der Landkreis, der die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz vorzuweisen hat. Vor ihm befindet sich in der Auflistung des Robert Koch-Instituts weiterhin der Odenwaldkreis (Inzidenz von 340,2) Zudem starben fünf weitere Menschen, die zuvor positiv auf Covid-19 getestet wurden.

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich damit 9590 Menschen mit dem Virus infiziert. 151 Menschen im Kreis starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Update vom 18. Dezember, 15.56 Uhr:  Den Inzidenz-Höchstwert von Mittwoch hat der Main-Kinzig-Kreis am Freitag noch einmal getoppt: 283 Neuinfektionen ließen die 7-Tage-Inzidenz auf 302 steigen. Zudem starben neun weitere Menschen im Kreis, bei denen eine Covid19-Infektion nachgewiesen worden war. Vor allem die angespannte Lage in Altenheimen und Krankenhäusern bereitet Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler große Sorgen. Der Main-Kinzig-Kreis plant hier die Einrichtung einer „Task-Force“.

Der Kreis hat unterdessen seine am 11. Dezember verabschiedete Allgemeinverfügung zur nächtlichen Ausgangssperre bis zum 10. Januar 2021 verlängert. Damit folgt die Kreisspitze den Vorgaben aus dem hessischen Eskalationskonzept zur Corona-Pandemie. „Die aktuellen Infektionszahlen im Main-Kinzig-Kreis lassen bis auf eine Öffnung an den Weihnachtstagen keine weiteren Lockerungen zu. Aufgrund der verbindlichen Vorgaben des Landes bei einem Inzidenzwert von über 200, erfolgt an Silvester keine Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre“, erklären Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann.

Darüber hinaus wurde in der Allgemeinverfügung verpflichtend geregelt, dass Besucherinnen und Besucher von Alten- und Pflegeheimen einen aktuellen negativen Corona-Test (Antigen- oder PCR-Test) vorlegen müssen. Damit setzt der Main-Kinzig-Kreis eine weitere Landesvorgabe um.  

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Immer mehr Erkrankungen in Altenheimen

+++ 20.57 Uhr: Sechs Coronavirus-Fälle in sechs Schulen im Main-Kinzig-Kreis hat das Gesundheitsamt am Donnerstag registriert. Betroffen sind: In Gelnhausen die Herzbergschule, in Hanau die Eugen-Kaiser-Schule und die Lindenauschule, in Rodenbach die Adolf-Reichwein-Schule, in Hammersbach die Astrid-Lindgren-Schule und in Linsengericht die Martinsschule. 

Hanau ist angesichts einer steigenden Zahl an Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus beim Umgang mit den Verstorbenen unter Druck. Auch ein Kühlcontainer ist dabei nun im Einsatz. 

Update vom 17. Dezember, 13:30 Uhr: Für den Mittwoch meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 232 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, wodurch die Sieben-Tage-Inzidenz auf 273 ansteigt. Diese aktuelle Zahl des Landkreises ist ein neuer Höchstwert. Zudem sind drei weitere Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Sie wohnten in Schlüchtern und Bierstein.

„Fünf Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen. Damit liegt die Zahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich seit März mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 9106. Als infektiös gelten aktuell 2221 Personen“, erklärte der Kreis in einer Mitteilung.

Einen Grund für die weiterhin hohen Infektionszahlen sieht man im Main-Kinzig-Kreis in den Ausbrüchen in den Altenpflegeeinrichtungen und Pflegediensten. „Aktuell zählt das Gesundheitsamt allein acht Einrichtungen mit mehr als zehn bestätigten Covid-19-Fällen. Häufig sind es sogar zwischen 30 und knapp 100 Betroffene, wie zum Beispiel im Wohnstift Hanau. Hier werden aktuell 98 Fälle gezählt“, heißt es vom Kreis.

Coronavirus Main-Kinzig-Kreis: Bergwinkelschule in Schlüchtern von Infektionen betroffen

+++ 18.13 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Mittwoch sechs Coronavirus-Fälle in sechs Schulen im Main-Kinzig-Kreis registriert. Dies teilte die Pressestelle des Kreises am Mittwochabend mit. Betroffen sind in Schlüchtern die Bergwinkelschule, in Hanau die Wilhelm-Geibel-Schule und die Gebeschusschule, in Maintal die Waldschule, in Gelnhausen das Grimmelshausen Gymnasium und in Bad Orb die Kreisrealschule. „Aktuell sind 60 Schülerinnen und Schüler sowie 11 Lehrkräfte positiv auf das SarsCoV-2-Virus getestet worden. Vorsorglich in häuslicher Absonderung befinden sich derzeit 412 Schülerinnen und Schüler sowie 142 Lehrkräfte“, fasst der Landkreis zusammen.

Update vom 16. Dezember, 13.40 Uhr: Die Corona-Infektionszahlen im Main-Kinzig-Kreis bleiben weiterhin hoch: Für Dienstag hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 188 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet, außerdem sind zwölf weitere Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben. Der 7-Tages-Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis liegt nahezu unverändert bei 255.

Die Toten wohnten in Hanau (4), Großkrotzenburg (2), Maintal (2), Birstein, Hasselroth, Langenselbold und Wächtersbach. Nachdem vier Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Zahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, mittlerweile bei 8869.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Weitere Infektionen an Schulen bestätigt

Update vom 15. Dezember, 13.47 Uhr: 249 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Montag gemeldet. Außerdem sind zwei weitere Menschen aus Großkrotzenburg und Hanau im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In der Kalenderwoche 50 lag die Zahl der Neuinfektionen bei 1040 Personen, in der Woche davor waren es 896 Menschen, gab der Main-Kinzig-Kreis bekannt. Durch die anhaltend hohe Zahl an Neuinfektionen steigt der Sieben-Tages-Inzidenzwert leicht von 247 am Vortag auf nun 254. Damit liegt die Zahl der Menschen, die sich seit März nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 8677. Als infektiös eingestuft werden 2076 Personen. Die akute Virusinfektion überstanden haben 6480 Menschen. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind 121 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis gestorben.

Die Lage in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern hat sich weiter verschärft. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus werden 174 Menschen medizinisch versorgt, darunter sind 149 Personen, die ihren Wohnort im Main-Kinzig-Kreis haben. Intensivmedizinische Versorgung benötigen 27 Patienten und Patientinnen, davon sind 15 auf ein Beatmungsgerät angewiesen.

+++18.15 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis hat sich am Abend erneut zum Infektionsgeschehen im Kreis geäußert. „Aus dem Bereich der Schulen meldet das Gesundheitsamt am Montag zwölf weitere Covid-19-Fälle“, schilderte die Pressestelle in einer Mitteilung.

Betroffen von den Neuinfektionen seien die Haingartenschule sowie zwei Klassen an der Frida-Kahlo-Schule (beide Bruchköbel). Am Albert-Einstein-Gymnasium in Maintal sind ebenfalls zwei Schulklassen betroffen. Aus Hanau seien Fälle an der Otto-Hahn-Schule, der Kaufmännischen Schule und der Rettungsdienstschule (Gesundheitsakademie) gemeldet worden. Weitere Fälle gäbe es an der Kopernikusschule (Freigericht), der Friedrich-August-Genth-Schule (Wächtersbach), der Kinzig-Schule (Schlüchtern) und den Beruflichen Schulen Gelnhausen

„Einen Ausbruch meldet aktuell das Evangelische Altenhilfezentrum Birstein. Hier wurden bislang 16 Bewohner und 13 Mitarbeitende positiv getestet. Das Gesundheitsamt hat alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Die Einrichtung ist zunächst für den Besuchsverkehr geschlossen“, teilt die Pressestelle abschließend mit.

+++13.40 Uhr: Wie die Pressestelle des Main-Kinzig-Kreises am Montagmittag mitteilte, hat das Gesundheitsamt für das Wochenende 123 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus sowie drei weitere Todesfälle gemeldet.

Nachdem fünf Fälle aus der Statistik herausgenommen werden mussten, liegt die Gesamtzahl der Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, aktuell bei 8426. Als infektiös eingestuft werden 1935 Personen. Die akute Virusinfektion überstanden haben 6374 Menschen. Im Main-Kinzig-Kreis sind 119 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. 

Update vom 14. Dezember, 9.51 Uhr: Im Main-Kinzig-Kreis wurden in Hanau und Großkrotzenburg Todesfälle sowie kreisweit 177 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Der Inzidenzwert liegt fast unverändert bei 248. Am Samstag hat das Gesundheitsamt unterdessen fünf Coronavirus-Fälle in Schulen registriert. Davon betroffen ist auch die Stadtschule Schlüchtern

Die 177 Corona-Neuinfizierten wohnen in Hanau (61), Maintal (22), Bruchköbel (15), Wächtersbach (14), Gelnhausen (7), Schöneck (7), Langenselbold (7), Rodenbach (6), Großkrotzenburg (5), Linsengericht (3), Birstein (3), Erlensee (3), Hasselroth (3), Bad Soden-Salmünster (3), Neuberg (3), Nidderau (3), Freigericht (2), Schlüchtern (2), Bad Orb (2), Biebergemünd, Brachttal, Hammersbach, Niederdorfelden und Steinau. Ein Fall ist nicht zugewiesen. 

Update vom 13. Dezember, 15.31 Uhr: Mit großer Erleichterung und Zustimmung hat die Kreisspitze des Main-Kinzig-Kreises auf die Ankündigung zum bevorstehenden bundesweiten Lockdown ab Mittwoch reagiert: „Die Entscheidung, die Bund und Länder getroffen haben, ist richtig und entspricht dem, was wir seitens des Main-Kinzig-Kreis angesichts des anhaltend hohen Infektionsgeschehens auch dringend gefordert haben“, erklären Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann

„Wir begrüßen es deshalb ausdrücklich, dass jetzt nach zähem Ringen endlich eine einheitliche Regelung für ganz Deutschland gefunden wurde. Das ist für uns als kommunale Entscheidungsträger, aber auch für unsere Bürgerinnen und Bürger ein wichtiges Signal und bietet für die nächsten Wochen trotz aller damit einhergehenden Erschwernisse vor allem auch Planungssicherheit“, so die Kreisspitze.

Coronavirus: Main-Kinzig-Kreis hält Lockdown für richtig

Zu begrüßen sei auch die Ankündigung, wirtschaftliche Hilfe für solche Unternehmen zu leisten, die wegen des Lockdowns kurz vor Weihnachten schließen müssen. „Die Menschen brauchen eine Perspektive und die Gewissheit, dass sie nicht allein gelassen werden. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und wir bitten jeden Einzelnen darum, die neuerlichen Einschränkungen, die uns alle schmerzhaft treffen, gemeinsam mitzutragen“, so die inständige Bitte von Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann.

Die Krankenhäuser im Main-Kinzig-Kreis stoßen zunehmend an ihre Belastungsgrenzen, was die Versorgung von Covid-19-Patienten angeht.

„Jeder zusätzliche Tag, an dem es uns gelingt, nicht notwendige Kontakte zu verringern, ist für die Pandemie-Bekämpfung ein gewonnener Tag und rettet Menschenleben“, erklären Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann. Die Bürgerinnen und Bürger, die seit Monaten auf vieles verzichten und sich einen normalen Alltag herbeisehnen, bittet die Kreisspitze weiterhin um die so dringend notwendige Disziplin, um jetzt die Krankenhäuser und Pflegeheime vor einer drohenden Überlastung zu schützen.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitssystem arbeiten hart an der Belastungsgrenze. Die Situation in den Krankenhäusern und Pflegeheimen ist mehr als besorgniserregend. Helfen Sie bittet jetzt alle mit ganzer Kraft mit, damit wir im Main-Kinzig-Kreis die Auswirkungen der Pandemie nicht mit voller Härte zu spüren bekommen“, erklären Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann. „Der Lockdown wird uns hoffentlich die nötige Zeit verschaffen, damit wir die Impfungen im nächsten Jahr zügig vorantreiben können und unserem Ziel, wieder Normalität in unsere Leben zurückzubringen, deutlich näherkommen.“

Für die verbleibenden Tage bis zum Lockdown bittet die Kreisspitze darum, die Geschäfte und Innenstädte nur in wirklich dringenden, notwendigen Fällen aufzusuchen, um nicht eine zusätzliche Ansteckungsgefahr durch große Menschenmengen zu riskieren. „Die Geschäfte, die Produkte des täglichen Bedarfs anbieten, bleiben weiterhin geöffnet, so dass sich niemand Sorgen um Nachschub machen muss. Und zum Weihnachtsfest können auch selbstgebastelte Gutscheine verschenkt werden, die nach dem Lockdown eingelöst werden können“, erklären Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann.

Die Kreisspitze kündigte für Montag ebenfalls Gespräche mit den verantwortlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der 29 Kommunen an, um den angekündigten Lockdown im Main-Kinzig-Kreis bestmöglich vorzubereiten.

+++ 13.36 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldet für Donnerstag 156 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Zudem wurden sieben weitere Todesfälle vermeldet. Die Inzidenz ist laut Pressemitteilung von 253 auf 250 gesunken.

Nachträglich wurden 15 Fälle in die Statistik aufgenommen. Damit liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 8133 Personen. Als infektiös werden 1930 Personen eingestuft. 6089 Menschen haben die Virusinfektion überstanden. 114 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Laut Mitteilung werden in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern derzeit 165 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt.

Update vom 11. Dezember, 9.32 Uhr: Das Corona-Impfzentrum in Gelnhausen ist startklar. Bei einem Rundgang am Donnerstag erklärte Landrat Thorsten Stolz, wie die Impfungen im Main-Kinzig-Kreis ablaufen werden.

+++ 19.23 Uhr: Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag fünf Coronavirus-Fälle in fünf Schulen im Main-Kinzig-Kreis registriert. Davon betroffen sind in Linsengericht die Freie Montessorischule, in Langenselbold die Schule am Weinberg, in Hanau die Brüder-Grimm-Schule und die Hohe Landesschule sowie in Erlensee die Georg-Büchner-Schule. Das Gesundheitsamt hat unterdessen für das Wohnstift Hanau ein Besuchsverbot ausgesprochen, da dort Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Alle notwendigen Schritte wurden eingeleitet und weitere Testungen veranlasst. 

Ab Freitag gilt im Main-Kinzig-Kreis die Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr. Diese gilt zunächst bis zum 20. Dezember.

Update vom 10. Dezember, 15.38 Uhr: 160 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Mittwoch gemeldet, auch zwei weitere Todesfälle aus Gelnhausen. Die Sieben-Tages-Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis sinkt leicht auf 253.

Nachdem acht Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die seit März nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 7962. Als infektiös gelten 1953 Personen, von der akuten Virusinfektion erholt haben sich 5902 Menschen. 107 Menschen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. In den Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis werden im Zusammenhang mit dem Coronavirus derzeit 164 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt, darunter befinden sich auch 135 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

+++ 19.45 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises am Mittwoch fünf neue Coronavirus-Fälle in vier Schulen im Main-Kinzig-Kreis registriert. Derzeit befinden sich laut Pressemitteilung 60 Schülerinnen und Schüler und 15 Lehrkräfte mit positivem Testergebnis in häuslicher Absonderung. Rund 700 Personen aus dem Bereich Schule befinden sich laut Mitteilung vorsorglich in häuslicher Absonderung.

Zudem wurde laut Pressemitteilung eine Quarantäne für das Seniorenheim Theresa in Großkrotzenburg ausgesprochen. Dort wurden Bewohner sowie Mitarbeiter positiv getestet. Die Quarantäne für das Altenhilfezentrum Bernhard Eberhard in Hanau sowie die Quarantäne für die Flüchtlings-Gemeinschaftsunterkunft Hof Reith in Schlüchtern konnte aufgehoben werden.

Update vom 9. Dezember, 16.07 Uhr: Das Gesundheitsamt hat für den Main-Kinzig-Kreis für Dienstag 176 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Zudem ist eine weitere Person aus Nidderau im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Inzidenz steigt damit von 240 auf 255.

Ein Fall wurde laut Pressemitteilung nachträglich in die Statistik aufgenommen. Die Gesamtzahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt bei 7794. Als infektiös gelten 1971 Personen. 5718 Menschen haben die akute Virusinfektion überstanden. Insgesamt 105 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Die Situation in den Krankenhäusern verschärft sich weiter. Dort werden 183 Menschen medizinisch versorgt.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Acht Patienten auf Beatmungsgerät angewiesen

+++ 15.14 Uhr: Das Gesundheitsamt hat für den Main-Kinzig-Kreis für Montag 219 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. An die Neuinfektionen schließen sich fünf weitere Todesfälle an. Die Inzidenz steigt damit auf 240. Die Gesamtzahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt bei 7617 Personen. Als infektiös gelten 1912 Menschen. 5601 Personen haben die akute Virusinfektion überstanden. Insgesamt 104 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Die Situation in den Krankenhäusern verschärft sich. Dort werden 180 Fälle medizinisch versorgt. Auf ein Beatmungsgerät sind acht Patientinnen und Patienten angewiesen.

Update vom 8. Dezember, 10:12 Uhr: In der Nacht von Montag auf Dienstag hat das Robert-Koch-Institut neue Zahlen für den Main-Kinzig-Kreis veröffentlicht. Demnach wurden von den örtlichen Ämtern 199 Neuinfektionen mit Covid-19 im Main-Kinzig-Kreis gemeldet. An die Neuninfektionen schließen sich vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus an. Insgesamt sind aktuell 7583 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 103 Menschen starben im Main-Kinzig-Kreis an oder mit dem Virus.

Die neuen Zahlen sorgten dafür, dass die Inzidenz in den letzten Tagen auf 230,9 stieg. Durch diese hohen Werte könnten die Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis schon sehr bald von einer Ausgangssperre bedroht sein - Ein Teil der Maßnahmen, die Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier für Regionen wie den Main-Kinzig-Kreis vorgesehen hat.

Update vom 6. Dezember, 16.51 Uhr: Das Gesundheitsamt teilte am Sonntag mit, dass aufgrund der erneut hohen Zahl an Neuinfektionen im Main-Kinzig-Kreis mit 183 laborbestätigten Coronavirus-Fällen am Freitag auch der Inzidenzwert zum Wochenende wieder leicht gestiegen war. Diese Entwicklung liege unter anderem an dem Ausbruch im St.-Vinzenz-Krankenhaus in Hanau sowie einem hohen Infektionsgeschehen in mehreren Altenpflegeeinrichtungen, wie das Gesundheitsamt bekannt gab. Das Gesundheitsamt stehe in engem Kontakt mit den Verantwortlichen und alle weiteren Maßnahmen sind eingeleitet. In der nächsten Woche finden erneute Testungen statt.

Für Freitag wurden zudem sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Die Verstorbenen wohnten in Steinau (3), Hanau (2) und Langenselbold.

Die Zahl der bestätigten Fälle mit SarsCoV-2-Infektionen liegt im Main-Kinzig-Kreis (Stand Freitag) bei 7257. Als infektiös eingestuft werden aktuell 1830 Personen, die akute Virusinfektion überstanden haben 5328 Personen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 99 Menschen gestorben. Aktuelle Zahlen zur Auslastung der Krankenhäuser veröffentlicht das Gesundheitsamt am Montag wieder.

Update vom 5. Dezember, 17.41 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat am Samstag 177 Corona-Neuinfektionen für den Main-Kinzig-Kreis registriert. Außerdem vermeldete das Sozialministerium fünf weitere Todesfälle. Damit liegt die 7-Tages-Inzidenz, die in den letzten Tagen gesunken ist, bei 202,3.

+++ 18.24 Uhr: 13 Coronavirus-Fälle an 12 Schulen im Main-Kinzig-Kreis meldet das Gesundheitsamt am Freitag. Betroffen sind folgende Schulen: Lindenauschule und die Geschwister-Scholl-Schule (Hanau), die Frida-Kahlo-Schule (Bruchköbel ), die Martinschule (Linsengericht ), die Adolf-Reichwein-Schule (Rodenbach), die Waldschule (Maintal), die Schule am Eulenhof (Erlensee), die Schule am Hofgut (Mittelgründau), die Stadtschule (Schlüchtern), die Sprachheilschule (Sinntal), die Grundschule Brachttal und die Haupt- und Realschule in Birstein.

Zudem meldete das Gesundheitsamt einen Ausbruch des Coronavirus im St. Vinzenz-Krankenhaus in Hanau mit bestätigten Fällen bei Patienten und beim Personal.

Update vom 4. Dezember, 14.32 Uhr: 178 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Donnerstag gemeldet, ebenso drei weitere Todesfälle. Die Verstorbenen wohnten in Bad Orb, Freigericht und Rodenbach. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt leicht auf 207.

Zwei Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen, damit liegt die Gesamtzahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 7074. Als infektiös gelten aktuell 1809 Menschen, die akute Virusinfektion überstanden haben 5172 Personen. 93 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Derzeit melden die Krankenhäuser im Main-Kinzig-Kreis im Zusammenhang mit dem Coronavirus weiter steigende Belegungszahlen, so dass die Situation in den Krankenhäusern nach wie vor angespannt ist. Aktuell werden in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern 151 Menschen medizinisch betreut, davon 122 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Coronavirus im Main-Kinzig-Kreis: Weitere Infektionen an Schulen

+++ 17.30 Uhr: Drei Infektionen mit dem Coronavirus in drei Schulen im Main-Kinzig-Kreis registrierte das Gesundheitsamt am Donnerstag. Davon betroffen sind die Georg-Büchner-Schule in Erlensee, die Alteburg-Schule in Biebergemünd und die Lindenauschule in Hanau-Großauheim.

Damit gibt es für das Gesundheitsamt, so teilte der Sprecher des Main-Kinzig-Kreises, John K. Mewes, mit, aktuell 53 positiv getestete Schülerinnen und Schüler sowie elf Lehrkräfte. 579 Schülerinnen und Schüler befinden sich derzeit in häuslicher Absonderung, bei den Lehrern sind es 62.

+++ Update von Donnerstag, 3. Dezember, 13.28 Uhr: Das Gesundheitsamt im Main-Kinzig-Kreis hat am Donnerstag für Mittwoch 171 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet. Drei Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, sie wohnten in Hanau, Maintal und Langenselbold. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert liegt fast unverändert bei 210.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Drei Todesfälle und 171 Neuinfektionen

Ein Fall wurde nachträglich in die Statistik aufgenommen, so dass die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 6894 liegt, teilte der Landkreis mit. Als infektiös werden aktuell 1835 Menschen eingestuft.

Die akute Infektion wieder überstanden haben nach den Angaben 4696 Personen. 90 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. In den vier Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis werden 134 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt, darunter befinden sich auch 108 Menschen, die ihren Wohnort im Kreisgebiet haben. 

Die von den 171 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (37), Maintal (15), Schlüchtern (15), Wächtersbach (10), Erlensee (9), Freigericht (9), Bruchköbel (8), Schöneck (8), Gelnhausen (8), Sinntal (7), Bad Soden-Salmünster (6), Linsengericht (5), Gründau (5), Biebergemünd (4), Brachttal (4), Langenselbold (4), Bad Orb (3), Jossgrund (2), Neuberg (2), Nidderau (2), Birstein, Großkrotzenburg, Hammersbach, Rodenbach, Ronneburg und Steinau. Zwei Fälle sind noch nicht zugeordnet. 

+++ Update von 17.55 Uhr: Das Gesundheitsamt hat am Dienstag drei Coronavirus-Fälle in drei Schulen im Main-Kinzig-Kreis registriert. Davon betroffen sind in Hanau die Ludwig-Geissler-Schule, in Maintal die Werner-von-Siemens-Schule und in Bruchköbel die Frida-Kahlo-Schule mit jeweils einem Fall.

Weitere acht Fälle an sieben Schulen sind am Mittwoch hinzugekommen. Die aktuellen Corona-Infektionen betreffen in Hanau die Lindenauschule sowie in Schlüchtern die Kinzigschule und mit zwei Klassen die Bergwinkelschule. Hinzu kommen die Heinrich-Böll-Schule (Bruchköbel), die Werner-von-Siemens-Schule (Maintal), die Beruflichen Schulen Gelnhausen und die Jossatalschule in Jossgrund.

Außerdem hat das Gesundheitsamt im Main-Kinzig-Kreis für das Seniorenpflegeheim Domicil in Hanau für den Wohnbereich 2 eine Quarantäne verhängt. Dort wurden sowohl Bewohner als auch Mitarbeitende positiv auf das Coronavirus getestet. Das Gesundheitsamt hat alle nötigen Schritte eingeleitet und weitergehende Tests veranlasst.

Mittwoch, 2. Dezember, 16.40 Uhr: 101 neue laborbestätigte Corona-Infektionen hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Dienstag gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt fast unverändert bei 211. Die Gesamtzahl der Personen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit Corona infiziert haben, liegt nun bei 6722. Insgesamt 4785 Menschen haben ihre akute Virusinfektion überstanden, als infektiös werden aktuell 1850 Personen eingestuft. 87 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind an oder mit Corona gestorben.

Unter den 132 Menschen, die in den Krankenhäusern in Hanau sowie in den Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern medizinisch versorgt werden, befinden sich 106 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Auch die Situation auf den Intensiv-Stationen ist mit mittlerweile 11 Menschen, die wegen einer Covid-Erkrankung auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind, sehr angespannt. Auch einige Ausbrüche in den Alten- und Pflegeeinrichtungen bereiten dem Gesundheitsamt große Sorgen. Seit Wochen gebe es hier trotz hoher Hygienestandards immer wieder Infektionen. (Lesen Sie hier: Coronavirus-Ausbruch in Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern)

Erschwerend komme hinzu, dass manche Patienten bei der Aufnahme ins Krankenhaus oder eine Pflegeeinrichtung ein negatives Corona-Testergebnis erhalten haben, dann aber im Verlauf ihres Aufenthalts bei erneuten routinemäßigen Testungen ein positiver Befund registriert werde. „Diese Problematik haben wir häufig dann, wenn wir Menschen testen, bei denen der PCR-Test in einem Stadium gemacht wird, in dem die Virusvermehrung nicht mehr im Nasen- und Rachenraum stattfindet, sondern in einen tieferen Bereich des Atmungs-Apparats, also die Lunge, vorgedrungen ist“, erläutert der Leiter des Gesundheitsamtes im Main-Kinzig-Kreis, Dr. Sigfried Giernat.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Schnelltests bieten „keine 100-prozentige Sicherheit“

Vermehrt kommen auch sogenannte Schnelltests zum Einsatz. Wann welche Tests verwendet werden, wird durch die nationale Teststrategie festgelegt. Bei den Antigen-Tests werden SarsCoV-2-Eiweiße nachgewiesen. Auch hier werden die Proben im Nasenrachenraum entnommen.

Die PCR-Methode gilt als die zuverlässigste Methode und wird auch vom Robert-Koch-Institut als sicher empfohlen. In Ausnahmefällen – etwa wenn ein Corona-Testergebnis besonders schnell vorliegen soll – etwa in Krankenhäusern oder in Alten- und Pflegeeinrichtungen, wird ein Antigen-Schnelltest vorgenommen. Diese gelten jedoch als weniger empfindlich und benötigen eine größere Virusmenge im Körper, um einen zuverlässig Nachweis zu erbringen. Fallen diese Schnelltests positiv aus, werden sie durch einen PCR-Test zusätzlich bestätigt. „Die Schnelltests bieten keine 100-prozentige Sicherheit, wir können deshalb auf die Mund-Nasen-Bedeckungen, den Abstand von wenigstens 1,5 Metern und das regelmäßige Lüften nicht verzichten“, verdeutlicht Giernat vom Main-Kinzig-Kreis.

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