Astrid Bergmann setzt beim ersten Durchgang der Corona-Schutzimpfung in der Firma Woco die Spritze an. Dahinter (von links) Bürgermeister Dominik Brasch, Gesamtpersonalchef Jan Stollenwerk, Reinhart Martin (verdeckt) von der Unternehmenskommunikation, Betriebsratsvorsitzender Uwe Rüffer und Mitarbeiterin Lisa-Marie Weitzel.
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Astrid Bergmann setzt beim ersten Durchgang der Corona-Schutzimpfung in der Firma Woco die Spritze an. Dahinter (von links) Bürgermeister Dominik Brasch, Gesamtpersonalchef Jan Stollenwerk, Reinhart Martin (verdeckt) von der Unternehmenskommunikation, Betriebsratsvorsitzender Uwe Rüffer und Mitarbeiterin Lisa-Marie Weitzel.

Start mit 90 Personen

Unternehmen Woco richtet firmeninternes Impfzentrum ein - großes Interesse im Betrieb

Seit Wochenbeginn wird Woco in Bad Soden-Salmünster (Main-Kinzig-Kreis) gegen Covid-19 geimpft. Fast 50 Mitarbeiter erhielten ihre Erstimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer. Für die beiden ersten Impftage im Unternehmen waren etwa 90 Personen vorgesehen.

Bad Soden-Salmünster - Dem Start der ersten pilotierten Corona-Betriebsimpfung am Hauptstandort von Woco, dem weltweit agierenden Unternehmen, in Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis wohnten Gesamtpersonalchef Jan Stollenwerk, der Leiter der Unternehmenskommunikation, Reinhart Martin, Betriebsratsvorsitzender Uwe Rüffer sowie Bürgermeister Dominik Brasch (parteilos) bei.

Für die Corona-Impfungen wurde das „Communication Center“ des Unternehmens umgewandelt. Dafür und für die notwendigen Abläufe sei das Impfzentrum in Gelnhausen zum Vorbild genommen und Büros sowie der große Saal entsprechend ausgestattet worden, so Stollenwerk.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Woco richtet firmeninternes Impfzentrum ein 

Der Unternehmensleitung sei es wichtig, allen Mitarbeitern, zumal jenen in der Produktion, die nicht im Home-Office arbeiten könnten, eine Impfung anzubieten. Wenn genügend Impfstoff vorhanden sei, solle das Angebot fortgeführt werden. Wer im Betrieb geimpft werden will, geht zunächst zur Anmeldung und danach zu einem Arztgespräch mit Dr. Dagmar Charrier,

Die Ärztin ist seit mehr als 20 Jahren für einen externen betriebsmedizinischen Dienst in der Firma Woco tätig. Im abgeteilten Bereich des Saales werde dann fachgerecht geimpft, ehe eine 15-minütige Warte- und Ruhezeit gleich nebenan eingeplant sei. In diesen Räumen ist eine Erste-Hilfe-Fachkraft anwesend, die ein Auge auf die frisch Geimpften hat und bei Bedarf helfen kann.

An der Abmeldung gibt es den Eintrag in den jeweiligen Impfpass. Den beiden ersten Impftagen in dieser Woche sollen weitere in der ersten Juliwoche folgen. Eine Umfrage unter den Beschäftigten ergab großes Interesse an einer Impfung, erläuterte Jan Stollenwerk.

Der Woco-Gesamtpersonalchef sieht in dem Angebot einen beträchtlichen Mehrwert für das Unternehmen und hofft, dass bald auch an weiteren Standorten geimpft werden kann, damit möglichst viele der rund 1200 Mitarbeiter in Deutschland profitieren könnten. Die Woco verfügt seit einem Jahr über eine firmeneigene Corona-Teststation mit Gratis-Schnelltests. (von Elisabeth Schmitt)

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