Theo Alexander Zwermann freut sich auf den Saisonstart.
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Theo Alexander Zwermann freut sich auf den Saisonstart.

Diese Neuheiten gibt es

Corona-Pause vorbei: Erlebnispark Steinau öffnet mit zweimonatiger Verspätung

  • Walter Kreuzer
    vonWalter Kreuzer
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Theo Alexander Zwermann ist die Erleichterung und die Vorfreude anzumerken. Nach Wochen der Vorbereitung öffnet der Erlebnispark Steinau seine Pforten für die Saison 2021 – wenn auch mit der einen oder anderen Einschränkung aufgrund der Corona-Pandemie.

Steinau - Beim Rundgang über das zehn Hektar große Gelände ist der Juniorchef in seinem Element. Noch sind die Fahrgeschäfte und Spielgeräte verwaist, abgesehen von den Mitarbeitern. Diese legen hier und da letzte Hand an, damit der Betrieb wieder starten kann – unter Corona-Bedingungen. In diesem Fall bedeutet dies, dass ein Formular zur Kontaktnachverfolgung ausgefüllt und die üblichen Hygieneregeln eingehalten werden müssen.

Um die 120.000 Besucher zählt der Park im Main-Kinzig-Kreis in einer Saison, die von „Ostern bis zu den Osterferien“ geht, sagt der 29-Jährige. Doch in Corona-Zeiten ist alles etwas anders: „2020 sind wir 49 Tage später gestartet. Dieses Jahr wollten wir eigentlich am 27. März öffnen, nun fehlen zwei Monate.“ Das schlägt sich natürlich in den Besucherzahlen nieder. Um „ein gutes Drittel“ hätten sie in der vergangenen Saison unter den üblichen Zahlen gelegen: „Das war in anderen Freizeitparks ähnlich. Wir konnten noch zufrieden sein.“ (Lesen Sie auch: Erlebnispark Steinau wird „Test-Zentrum“)

Corona-Pause vorbei: Erlebnispark Steinau öffnet mit zweimonatiger Verspätung

Geändert habe sich während der Pandemie das Besucherverhalten. Von den Wochenenden verlagerte sich der Betrieb auf die Werktage und verteilte sich mehr. „Zu uns kommen vor allem junge Familien mit ihren Kindern, aber auch Senioren mit den Enkeln. Diese dürfen auch jetzt wieder kommen. Das Geschäft mit Vereinen und Schulklassen ist dagegen 2020 weggebrochen. Wir haben aber gemerkt, dass viele Leute Urlaub im eigenen Land gemacht haben“, fasst Zwermann zusammen. „Manche Autokennzeichen mussten wir googeln“, ergänzt er lachend.

Neben den Klassikern unter den Fahrgeschäften in der Anlage wie die Rodelbahn, die Teppichrutsche oder der Fliegenpilz „freuen sich die Kinder über die interaktiven Spiele“. Dabei stünden der Matschspielplatz sowie das Sandwerk hoch im Kurs. Zwermann: „Es ist erstaunlich, was die Kinder da bauen und buddeln. Manche Väter werden wieder zum Kind. Die Mütter gehen eher auf die Spielplätze, zu den Schaukeln und sind beim Goldsuchen dabei. Ich denke, dass am Abend die Eltern noch müder sind als die Kinder.“

Diese Neuheiten gibt es im Erlebnispark Steinau

Dazu dürften künftig auch einige Neuheiten im Park beitragen. Ein Storchenflug genannter Kettenflieger für die kleinsten Kinder, der seinen Platz neben dem für die etwas größeren gedachten Fliegenpilz gefunden hat, ist eine davon. Der Turbopuschel, mit dem auch die Erwachsenen fahren können, eine andere. Einige Meter in die Höhe geht es mit dem Himmelsstürmer, einem „Heißluftballon“, von dem aus sich ein toller Blick über Steinau hinweg ins Kinzigtal und auf den Vogelsberg bietet.

Abgerundet werden die Neuerungen durch das Kleinkinderkarussell Erlis Futterfass. „Diese Fahrgeschäfte sind alle für Selbstbedienung ausgelegt“, erläutert Zwermann. Alleingelassen werde aber niemand. Die 20 Mitarbeiter, zu denen in der Saison bis zu 40 weitere Kräfte kommen, würden an den größeren Fahrgeschäften eingesetzt und könnten ebenso helfen wie die Parkaufsicht, die aus zwei bis drei Personen besteht.

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