„Die Grimmschwestern“ und ihre schrägen Märchen mit Figuren aus Papier gastierten 2019 bei den Puppenspieltagen in Steinau.
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„Die Grimmschwestern“ und ihre schrägen Märchen mit Figuren aus Papier gastierten 2019 bei den Puppenspieltagen in Steinau.

Erst im kommenden Jahr

Wegen Corona: Puppenspieltage in Steinau an der Straße erneut abgesagt - Alternative geplant

Der Spätsommer steht in Steinau seit drei Jahrzehnten im Zeichen der Puppenspieltage – es sei denn die Corona-Pandemie verhindert dies. So war es 2020 und so ist es auch in diesem Jahr.

Steinau - „Wir haben im Magistrat beschlossen, die Puppenspieltage auf 2022 zu verlegen. Falls es Corona zulässt wollen wir eine kleinere Alternative organisieren“, erklärt Bürgermeister Christian Zimmermann (parteilos). Vom 25. September bis zum 6. Oktober war die 28. Auflage der Puppenspieltage geplant. Das Thema „Kleine Helden!“ war unter der künstlerischen Leitung von Regina Wagner aus Berlin eigentlich schon für 2021 vorgesehen gewesen. Nun soll es also 2022 einen neuen Anlauf für die Umsetzung geben.

Doch so lange möchte die Stadt Steinau im Main-Kinzig-Kreis als Veranstalter nicht gerne warten. Zimmermann: „Wir überlegen, eine kleine Alternativveranstaltung auf die Beine zu stellen. Dazu wollen wir Gespräche mit Detlef Heinichen führen. Es wär schön, wenn wir das im Zusammenspiel mit dem Marionettentheater hinbekommen würden.“ Das Theatrium will vom 2. Juli an – ähnlich wie 2021 – im historischen Innenhof eine Sommerbühne aufbauen. „Eventuell gelingt uns das in diesem Rahmen“, hofft der Rathauschef. (Bleiben Sie hier mit unserem Corona im Main-Kinzig-Kreis Ticker auf dem Laufenden)

Steinau an der Straße: Puppenspieltage erneut abgesagt - Alternative geplant

Der kritisiert die von den Ländern erlassenen Vorgaben etwa für die Öffnung der Gastronomie: „Andere Bundesländer sind da weiter, Hessen hängt hinterher. Angesichts des Hygienekonzeptes und der begrenzten Besucherzahl wäre es kontraproduktiv gewesen, die Puppenspieltage durchzuziehen.“

Es sei der Stadt jedoch wichtig, „wenn es Lockerungen gibt, den Leuten etwas anzubieten. Wir wollen die Menschen zurückholen und wieder Leben in die Stadt bringen.“ Dabei setze er bei der Verpflichtung von Künstern auf Claudia Dorn vom städtischen Tourismusbüro und auf Heinichen, die sich in der Branche auskennen: „Ich denke, die lassen sich finden. Man muss flexibel sein und die Chancen am Schopfe packen, wenn sie sich bietet.“ (kw)

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