Die Produktionshalle von Knaus Tabbert in Jandelsbrunn im Bayrischen Wald, wo das Unternehmen seinen Stammsitz hat.
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Die Produktionshalle von Knaus Tabbert in Jandelsbrunn im Bayrischen Wald, wo das Unternehmen seinen Stammsitz hat.

Quartalszahlen präsentiert

Wohnmobil-Branche boomt in Corona-Zeiten: Knaus Tabbert bestätigt hohe Umsatzerwartung

Mit den Geschäftszahlen aus dem ersten Quartal diesen Jahres bestätigt die Firma Knaus Tabbert ihre sehr positiven Aussichten für das Gesamtjahr.

Sinntal - Die wesentlichen Zahlen sind: Umsatz und Ergebnis sind in den ersten drei Monaten erneut gestiegen. Der Auftragsbestand beläuft sich auf eine Rekordhöhe und hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 624 Millionen Euro verdoppelt, teilt der Hersteller von Freizeitmobilen mit Hauptsitz in Jandelsbrunn und dem Wohnwagenwerk in Mottgers im Main-Kinzig-Kreis mit. Der Umsatz stieg um 9,2 Prozent auf 238,9 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA, eine Kennzahl zur Beurteilung der Rentabilität eines Unternehmens, stieg deutlich um 21,8 Prozent auf 28,1 Millionen Euro.

Main-Kinzig-Kreis: Knaus Tabbert bestätigt hohe Umsatzerwartung

„Wir wachsen profitabel und beschleunigen unseren Wachstumskurs. Unsere Wachstumsoffensive schafft alleine in 2021 fast 600 neue Arbeitsplätze und wird begleitet von umfangreichen Investitionen in unsere Standorte und Produkte“, sagt Wolfgang Speck, Geschäftsführer von Knaus Tabbert. Dank einer ungebrochen hohen Nachfrage starte das Unternehmen mit einem Auftragsbestand von über 18.000 Einheiten – dem Höchsten in der Geschichte von Knaus Tabbert – in das erste volle Geschäftsjahr nach dem Börsengang.

Investitionen in die Erhöhung von Fertigungskapazitäten sind an den Standorten Jandelsbrunn, Schlüsselfeld und Nagyoroszi (Ungarn) geplant. Investiert wird aber auch in Mottgers. Der Umsatzzuwachs geht vor allem auf das Konto der ausgebauten motorisierten Kastenwagen, also nicht der in Mottgers produzierten Wohnwagen. So verzeichnete Knaus Tabbert mit 1735 (Vorjahr: 1335) verkauften ausgebauten Kastenwagen einen Rekord in dieser Kategorie. Besonders gefragt war das Knaus-Modell BoxStar. (Lesen Sie hier: Gute Geschäftsentwicklung bei Knaus Tabbert: Das bekommen die Mitarbeiter als Dankeschön für ihr Engagement)

Weiterhin hohe Wachstumsdynamik bei Knaus Tabbert für die Folgejahre erwartet

Vor diesem Hintergrund bestätigt Knaus Tabbert seine Prognose für das Gesamtjahr 2021. Demzufolge geht der Vorstand, mit der gebotenen unternehmerischen Vorsicht, von einem Umsatzanstieg in einer Bandbreite von 20 bis 22 Prozent aus. Für das bereinigte EBITDA rechnet der Konzern trotz antizipierter Materialkostenerhöhungen, Produktionsstörungen aufgrund von Lieferengpässen bei Lieferanten und Anlaufkosten – verursacht durch den starken Produktionsanstieg – ebenfalls mit einem deutlichen Zuwachs.

Für die Folgejahre wird eine weiterhin hohe Wachstumsdynamik erwartet. Verbund- und Größeneffekte im Konzern sollen zu einer stetigen Verbesserung der Ergebnisqualität führen, heißt es in einer Mitteilung. Diese Prognose basiert auf der Annahme, dass es über die heute bekannten Einschränkungen nicht zu weiteren signifikanten corona-bedingten Produktionsverzögerungen kommen wird. (ag)

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