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DLRG-Ortsgruppe löst Stützpunkt Steinau auf / Kein Einsatz für Erhalt des Freibades

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Bad Soden-Salmünster - Die Mitglieder der Ortsgruppe Bad Soden-Salmünster der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) haben während ihrer Versammlung am Freitag die Vorstandsmitglieder in deren Ämtern bestätigt.

Die Wahl verlief schnell und die Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Nicht so positiv fiel der Rückblick aus. "Anfang 2013 sah es sehr bitter aus", sagte Magnus Klug im Bericht zum Schwimmtraining. Zwar sei die Ortsgruppe nach dem Abriss der Kleinschwimmhalle in Salmünster in der Spessart-Therme untergekommen, aber Trainingszeiten und Rahmenbedingungen seien nicht ideal. Das habe viele Mitglieder gekostet. "Am härtesten hat es uns bei den Rettungsschwimmern erwischt", so Klug. Zum Jahresende 2013 hätten sich die Teilnehmerzahlen wieder leicht erholt. Anders sehe es hingegen in der Gruppe der Einsatztaucher aus. Ein unerfreulicher Tagesordnungspunkt war die Auflösung des Stützpunkts Steinau. Das Ende der dortigen Ortsgruppe hatte sich vor vier Jahren abgezeichnet. Damals wurde Steinau zu einem Stützpunkt der Ortsgruppe Bad Soden-Salmünster erklärt. "Es wurden aber leider keine Leute gefunden, die aktiv werden wollen", so Hummel. Verbliebene Mitglieder würden darüber informiert und seien willkommen, sich in der Kur-stadt zu engagieren. "Bezüglich des Freibades hat sich leider nichts getan", berichtete Hummel. Dort hat die DLRG zwar ihre Einsatzausrüstung und ihr Hochwasserboot untergebracht und unterhält auch einen Vereinsraum, aber sie werde sich nicht für den Erhalt des Freibades einsetzen. Das Geld solle in das geplante Sportbecken fließen, das frühestens Ende 2016 fertig sein werde. Die Zwischenzeit werde der DLRG viel Motivation und Durchhaltevermögen abverlangen.

Hummel würdigte die Trainer, die das Schwimmtraining aufrechterhielten: "Wir blicken positiv in die Zukunft." Im Juni vorigen Jahres waren sechs Mitglieder beim Hochwasser an der Elbe im Einsatz. "Es hat gut funktioniert, dass wir innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit waren", berichtete Hummel. Zudem seien die Voraushelfer 15 Mal im Einsatz gewesen. Sabine Buschmann und Magnus Klug haben ihren Bootsführerschein absolviert und mit Johannes Schilling verfügt die Ortsgruppe über einen dritten Bootsführer. Er verstärkt auch die Einsatztaucher, sodass in der Kurstadt nun sechs Rettungstaucher, sechs Strömungsretter und ein Luftretter abrufbar sind. / au Vorstand:

Vorsitzender: Andreas Hummel Stellvertreterin: Sabine Buschmann Schatzmeister: Christian Buschmann Technischer Leiter: Magnus Klug Schriftführer: Marcel Paller

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