Feuerwehrmänner stehen in einem Wald bei Wächtersbach, wo sie einen Brand gelöscht haben.
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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr haben den Brand im Wald bei Wächtersbach glücklicherweise schnell unter Kontrolle gebracht.

Feuerwehr verhindert Schlimmeres

1500-Quadratmeter-Waldbrand bei Wächtersbach

Bei einem Waldbrand nordöstlich der Florianhütte in Wächtersbach konnte die Feuerwehr eine größere Ausbreitung verhindern. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch unklar.

Wächtersbach - „Dass der Waldbrand in Wächtersbach am Mittwoch so glimpflich ausging, ist einzig und allein dem schnellen und präzise durchgeführten Einsatz der Feuerwehren zu verdanken“, sagte Bürgermeister Andreas Weiher, der sich vor Ort ein Bild des Brandes, des Schadensausmaßes und des Einsatzes machen konnte.

Letztlich wurden bei dem Feuer nordöstlich der Florianhütte, oberhalb der Herrenweide, circa 1500 Quadratmeter vom Feuer erfasst, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Wächtersbach.

„Dass nicht mehr passiert ist, ist einer ganzen Reihe von guten Umständen zu verdanken“, sagte Weiher weiter. Aufmerksame Bürger hatten die Rauchentwicklung wahrgenommen und die Leitstelle alarmiert, worauf die Wächtersbacher Feuerwehr, gemeinsam mit den Kameraden aus Aufenau, Wittgenborn und Gründau ausgerückt waren.

Brandursache ungeklärt

Vorsorglich wurde ein landwirtschaftlicher Betrieb mit dem Auftanken eines Tankfahrzeuges mit alarmiert. Aufgrund des Einsatzes durch den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Otfried Werth und den stellvertretenden Kreisbandinspektor Christian Hinrichs, sei es gelungen, besonders unter Beachtung des starken Windes, den Brand schnellst möglich einzudämmen, so dass eine Großlage verhindert werden konnte.

Auch der Folgebrand, der sich 90 Minuten später ereignete, konnte bald unter Kontrolle gebracht werden. Die Brandursache ist noch ungeklärt, die vor Ort anwesende Polizei ermittelt.

Feuerwehrmann erlitt Verletzung

Ein Feuerwehrmann hatte sich während des Einsatzes eine Brandverletzung zugezogen, er wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, teilte die Stadt außerdem mit.

„Unsere Feuerwehrleute haben einmal mehr unter Beweis gestellt, wie wichtig gut ausgestattete, allzeit bereite Feuerwehren sind und vor allem auch bei diesem Einsatz gezeigt, dass sie gut ausgebildet sind und ihr Handwerk verstehen“, so Bürgermeister Weiher dankbar und wertschätzend.

Appell an die Bevölkerung

Einen Appell richtet die Feuerwehr in der Pressemitteilung an die Bevölkerung: Da die Waldbrandgefahr – bedingt durch die extreme Trockenheit im Moment – sehr hoch ist, solle umso mehr darauf geachtet werden, keine Zigaretten oder brennenden Gegenstände weg zu werfen.

Ebenfalls gefährlich seien Glasscherben und Metalle, da diese durch die sehr starke Sonneneinstrahlung schnell die trockenen Gehölze und Gräser entflammen können.

sec

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