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Finanzielle Forderungen nach Straßensanierung sorgen für Verdruss

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Breitenbach - Anlieger des Rennwiesenwegs in Breitenbach wundern sich über hohe Forderungen der Stadt, nachdem ihre Straße ausgebaut wurde. Dies war eines der Themen, mit denen sich der Ortsbeirat während einer Sitzung im Landhotel Weining beschäftigte.

Die Hauptdurchgangsstraße in Richtung Wallroth war 2012 erneuert worden. Gleichzeitig wurden der Kanal und die Hausanschlüsse saniert. Für diese Leistungen erhielten die Anlieger jetzt von der Stadtverwaltung Gebührenbescheide.

Wie Ortsvorsteher Thomas Epperlein bekannt gab, handelt es sich bei den insgesamt 21 betroffenen Anliegern um Forderungen zwischen 3000 und 8000 Euro. Klar sei, dass die Hausanschlüsse kostenpflichtig für die Anlieger seien, sagte Epperlein. Dennoch würden viele Anlieger die teilweise hohen Forderungen in Frage stellen. Er empfiehlt den Betroffenen, Kontakt mit dem städtischen Bauamt aufzunehmen, um die Bescheide auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Verwundert sind Anlieger wohl auch über die kurzfristige Zahlungsfrist. Epperlein gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass die Kanalsanierung im Mittelweg und Strauchweg sowie im Hochstrauch auf 2016 verschoben sei.

Angesprochen wurden Schäden, die beim Bau von Gasleitung sowie bei der Breitbandverlegung insbesondere an öffentlichen Wegen entstanden sind. Befürchtet werden Folgeschäden. Der Ortsvorsteher forderte die Bevölkerung auf, Schäden zu melden. Dies gelte auch für Straßenschäden im Ort. Diese sollen in eine Mängelliste aufgenommen werden.

Epperlein erklärte, dass man die Aktion Entente Florale weiter mit Leben erfüllen wolle. Nun sei geplant, eine bunte Blumenwiese auf der Erweiterungsfläche des Friedhofs anzulegen. Auch sollen im Frühjahr die großen Blumenkübel bepflanzt und an verschiedenen Stellen im Dorf aufgestellt werden. Dafür in Frage kommen das Gemeinschaftshaus und die Kirche. Eventuell sollen die Kübel von den Kindergottesdienstkindern bemalt werden.

Eine große Bereicherung für das Ortsbild ist laut Epperlein der Dorfplatz im Unterdorf, der weitere Bepflanzungen erhalten soll. Er berichtete außerdem, dass Frank HIldebrandt neuer Hausmeister des Gemeinschaftshauses sei. Dessen Vorgänger Ernst Möller galt sein Dank.

"Im Jahr 2017 wird Breitenbach 850 Jahre alt", teilte Epperlein mit. Weil die Nachbarorte Wallroth und Kressenbach das selbe Jubiläum feiern, wird überlegt, bei den Festen gemeinsam vorzugehen. Insbesondere deshalb, weil die drei Orte eine gemeinsame Kirchengemeinde bilden.

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