1. Fuldaer Zeitung
  2. Kinzigtal

Freigabe nach dem Kalten Markt: Grabenstraße in Schlüchtern ist bald wieder befahrbar

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Schlüchtern - Nur noch einige „Restarbeiten" sind vonnöten, dann können die Autos wieder durch die Schlüchterner Grabenstraße rollen. Neue Leitungen verlaufen unter der verengten Fahrbahn, die Bürgersteige sind annähernd fertig gepflastert. Der Freigabe nach dem Kalten Markt steht kaum etwas im Wege.

Anfang dieser Woche begannen in der Schlüchterner Innenstadt die Asphaltierungsarbeiten an der grundüberholten Grabenstraße. Inzwischen sind auch diese Arbeiten abgeschlossen. Etwa 460 000 Euro wird das „Mammutprojekt" kosten.

Die Trottoirs sind annähernd fertig gepflastert. Dunkle Steine markieren die Stellen, an denen später Autos parken dürfen. Neue Straßenlaternen, wie sie auch in der Obertor- und Fuldaer Straße zu finden sind, sollen abends die Gehwege ausleuchten, erklärt Bauamtsleiterin Heike Merten. Hierfür wurden neue Laternen mit LED-Technik verwendet, was der Stadt Schlüchtern in Zukunft Stromkosten einsparen wird.

Was nun noch kommen soll, ist ein Fußgängerüberweg, der über die Weitzelstraße zur Synagoge führen wird (wir berichteten). Dort, an der Kreuzung Grabenstraße/Weitzelstraße, ist die Fahrbahn inzwischen verengt worden, um eine Verkehrsberuhigung zu erzielen. Dem geplanten Fußgängerüberweg werden allerdings einige Parkplätze zum Opfer fallen. „Ein geringes Übel", wie Merten bereits im Mai betonte.

Den Zebrastreifen wird die Stadt Schlüchtern komplett auf eigene Kosten anlegen, da hierfür eine Förderung nach dem sogenannten Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz (GVFG) hierfür nicht möglich ist.

Für den Großteil der weiteren Arbeiten besteht die Möglichkeit, Fördergelder vom Land Hessen zu erhalten – so wie es im GVFG auch geregelt ist. „Erst einmal geht die Stadt jedoch in Vorkasse. Nach Abschluss der Arbeiten setzen wir uns dann nochmal zusammen und erörtern, was alles gefördert werden kann", sagte Heike Merten zu Baubeginn. Bis zu 75 Prozent der Baukosten könnte die Stadt so vom Land Hessen zurückerhalten. In diesem Fall annähernd 300.000 Euro. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, das wird sich mit der Schlussrechnung ergeben, erklärt Merten.

Es fehlt nicht mehr viel, dann kann die Straße wieder freigegeben werden. „Nach dem Kalten Markt", heißt es hierzu aus dem Rathaus. Das anvisiertes Bauende – zu Beginn der Grunderneuerung im Mai hieß es noch Ende Oktober – kann folglich annähernd eingehalten werden. „Ich hätte die Straße ja gerne ‚grüner‘ gestaltet und Bäume anpflanzen lassen, das ist aber leider nicht möglich. Da liegen überall Versorgungsleitungen", erklärt die Schlüchterner Bauamtsleiterin.

Einen ausführlichen Artikel, Hintergrundinformationen und mehr finden Sie in der Freitagausgabe der Kinzigtal Nachrichten und im E-Paper.

Auch interessant