Ein 19-Jähriger hat seinen Vater mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. (Symbolbild)
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Ein 19-Jähriger hat seinen Vater mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. (Symbolbild)

Schweren Schizophrenie

Auf schlafenden Vater eingestochen - 19-Jähriger aus Freigericht soll in Psychiatrie

Ein 19-Jähriger, der Ende Juli in Freigericht seinen 56-Jährigen Vater angegriffen und schwer verletzt hat, soll in die Psychiatrie eingewiesen werden. Das entschied das Hanauer Landgericht. Nach Ansicht der Richter handelte der Mann im Zustand der Schuldunfähigkeit.

Freigericht- Der 19-Jährige habe zunächst Ecstasy konsumiert und am frühen Morgen ohne ersichtlichen Grund mit einem Küchenmesser auf den Kopf des schlafenden Mannes eingestochen. Anschließend sei es zu einem weiteren Angriff im Bad gekommen. Der Täter flüchtete zunächst in ein Waldstück, ließ sich später aber widerstandslos von der Polizei festnehmen. Der Vater hatte sich mit schweren Stichverletzungen in Sicherheit bringen können.

Laut Gutachten leidet der Mann an einer schweren Schizophrenie. Da er vor zwei Jahren die halluzinogene Droge Dimethyltryptamin (DTM) konsumiert habe, sei die Psychose verstärkt worden. Dadurch sei der 19-Jährige eine „große Gefahr für die Allgemeinheit“, urteilten die Richter. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. (dpa)

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