Fotos: Hanswerner Kruse

„Da geht was, ich spür’s“: Dresen und Scheer begeisterten mit Konzert vor Filmpremiere

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Steinau - Zur Premiere seines Films „Gundermann“ in der Steinauer Katharinenkirche ist Regisseur Andreas Dresen am gestrigen Dienstagabend in den Bergwinkel gekommen. Zuvor gab er mit seiner Band ein fantastisches Konzert.

Zwischen den Stücken erzählt Dresen viel über die Dreharbeiten und das Leben Gundermanns, so dass das Publikum gut auf den Film eingestimmt wird, der übrigens in der Kirche auf zwei Leinwänden gezeigt wird. Während der Musiker in der DDR recht bekannt war, kannten ihn im Westen nur wenige Leute. Das hat die Realisierung des Films schwer gemacht, von Produzenten und Geldgebern wurde der Regisseur immer wieder gefragt: „Wer ist denn Gundermann?“ Gut zehn Jahre lang hat er mit seiner Drehbuchschreiberin an dem Projekt gearbeitet. Nun mag er es kaum glauben, dass der Film, der am Vorabend zum ersten Mal in Essen gezeigt wurde, wirklich fertig geworden ist.

Man spürt, dass alle Musiker sehr viel Spielfreude an ihrem Auftritt haben. Dresen sagte, dass er so gerne mit der Band spielt, weil er selber mitmachen darf und Teil des Organismus ist. Es war zu spüren, wie lustvoll er mit den anderen Musikern und dem Publikum im gemeinsamen Flow abhob.

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