Symbolfoto: Arne Dedert/dpa

Gemeinsam gegen Fluglärm: Vertreter des Main-Kinzig-Kreises in Berlin

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Main-Kinzig-Kreis/ Berlin - Mit vereinten Kräften haben zahlreiche Mitglieder der Fluglärmkommissionen aus Deutschland am Mittwoch in Berlin ihre Anliegen vorgetragen. Mit dabei waren auch Vertreter für den Main-Kinzig-Kreis. Die zentrale Forderung nach einem verbesserten gesetzlichen Lärmschutz war zudem am Nachmittag das Thema einer Anhörung im Bundestag.

Gemeinsam im Kampf gegen Fluglärm (von rechts): Ulli Nissen (MdB), Bettina Müller (MdB), Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Dr. Katja Leikert (MdB), Dr. Sascha Raabe (MdB) und Anja Zeller (Stadt Hanau).

Dringender Änderungsbedarf

Wie Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen (ADF) fordert, müsse „der Stillstand beim Fluglärmschutz endlich beendet werden“. Alle bundesweit relevanten Fachinstitutionen und Gremien, die sich mit dem Schutz der Betroffenen vor Fluglärm befassen, weisen seit Jahren auf ein eklatantes Ungleichgewicht zu Lasten der betroffenen Menschen hin. Angefangen beim die Bundesregierung beratenden Sachverständigenrat für Umweltfragen, über die bundesweit für Fluglärmschutz zuständige Fachbehörde, das Umweltbundesamt, bis zum paritätisch besetzten Ausschuss nach § 32a des Luftverkehrsgesetzes haben zahlreiche Experten bereits dringenden Änderungsbedarf der Rechtsgrundlagen des Fluglärmschutzes festgestellt.

Gesetze und Bestimmungen verabschieden – Bevölkerung schützen

„Es also höchste Zeit, die Bundes- und Landespolitik in die Pflicht zu nehmen und hier die Bereitschaft zu überprüfen, endlich wirksame Gesetze und Bestimmungen zu verabschieden und diese am Ende auch durchzusetzen“, betont die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Diese Position habe auch der Kreistag mit großer Mehrheit vertreten und entsprechende Rahmenbedingungen zum Schutz der Bevölkerung verlangt.

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