Fotos: ProSieben/Thomas Patton

Nach GNTM-Aus

Reisen, modeln, „influencen“: „Germany’s next Topmodel“-Kandidatin Sarah Almoril hat viel vor

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Schlüchtern - Der Traum vom Finale in der Casting-Show „Germany’s next Topmodel“ (GNTM) ist für Sarah Almoril (21) aus Niederzell ausgeträumt. Sie ist im sogenannten Shootout gegen Caro rausgeflogen. Den Kopf in den Sand zu stecken, ist nicht die Art des jungen Mannequins. Sarah sucht weiter die Herausforderung. Und sie will vor allem eins: Action.

Von unserem Redaktionsmitglied Tim Bachmann

„Caro und Sarah sind beides sehr starke Mädchen, sonst hätten sie es nicht so weit geschafft!“, tröstet „Modelmama“ Heidi Klum (45). Im Backstagebereich erklärte sie: „Das Shootout ist normalerweise immer ein sehr nahes Kopf-an-Kopf-Rennen. Und ich muss sagen, das war heute nicht der Fall. Das war sehr eindeutig. Ich muss leider sagen, für eine von euch geht es leider nicht mehr weiter... Und das bist leider du, Sarah. Ich habe heute kein Foto für dich.“ Genau diese Worte sind es, die jede GNTM-Kandidatin so kurz vor dem Finale fürchtet.

Aber die „Modelmama“ hat auch noch aufbauende Worte für Sarah parat: „Ich fand es super mit dir. Du bist ein ganz, ganz tolles Mädchen. Aber du siehst, wie schwer das jetzt am Ende wird. Und vielleicht konntest du dich nicht frei machen.“

GNTM-Bilanz: zwei Jobs

Grämen muss Sarah sich nicht, denn während ihrer Zeit bei GNTM hat sie viel erlebt. Zwei Jobs konnte das Nachwuchsmodel ergattern – für das Magazin „Blonde“ und den Haarpflegeprodukte-Hersteller „John Frieda“. Bei den Castings stand sie oft in der Gunst der Kunden ganz oben und auch sonst wusste Sarah zu überzeugen. Die Niederzellerin hat Erfahrungen gesammelt, von denen viele junge Frauen nur träumen können – Erfahrungen, von denen ihr „15-jähriges Ich“ selbst geträumt hatte.

Während ihrer fast viermonatigen GNTM-Zeit ist sie mit Weltstars in Kontakt gekommen – Toni Garrn, Gisele Bündchen, Winnie Harlow oder Wolfgang Joop. Sie alle waren als Gastjuroren Teil der diesjährigen GNTM-Staffel. „Es ist eine außergewöhnliche Situation, solche Größen kennenzulernen. Ich muss zugeben, dass ich in den Situationen manchmal ein wenig überfordert war“, sagt Sarah und lacht. Angemerkt hat man ihr dies als Zuschauer allerdings nicht. „Ich war oft geflasht von dem Moment. Allerdings merkt man schnell, dass es eben auch nur normale Menschen sind, die einem da gegenüber stehen.“

150.000 Instagram-Follower

Inzwischen hat das Model selbst einen Promi-Status erreicht. Fast 150.000 Personen folgen ihr auf Instagram, sie wird auf der Straße erkannt, muss Autogramme geben und für Selfies parat stehen. „Plötzlich freuen sich wildfremde Menschen, mich zu sehen. Und ich denke mir: ‚Das bin doch nur ich‘“, sagt das 1,70 Meter „kleine“ Model. Die Bodenhaftung hat sie jedoch nicht verloren, auch wenn sie „alle paar Minuten angehalten wird“, wie sie bekennt. „Als wir in Fulda unterwegs waren, wollten alle Fotos mit ihr. Das ist schon komisch“, berichtet auch Sarahs Mutter Isabel Almoril (43).

Das Model-Leben wird Sarah nach ihrem Aus bei GNTM nicht an den Nagel hängen. Und ihren Fans bleibt sie auch erhalten. Sie füttert fleißig ihren Instagram-Account, ist als „Vloggerin“ (Video-Bloggerin) auf dem Internet-Portal YouTube aktiv. Auf neudeutsch heißt das „influencen“ – also Einfluss nehmen. „Das ist momentan sehr wichtig in der Branche“, sagt Sarah.

Neuer Freund ist Influencer

Da ist es doch passend, dass die junge Frau frisch liiert ist – ihr Freund, Dee Jaxon, ist ebenfalls Model und Influencer. „Wir fotografieren und filmen uns gegenseitig. Das passt super“, sagt sie und lächelt. Unterstützt wird sie auch von ihrem Zuhause, von Mama Isabel, Stiefpapa Peter und den Freunden. Denn eines ist Sarah während ihrer spannenden GNTM-Zeit in Österreich und den USA klar geworden: „Heimat ist da, wo Familie und Freunde sind.“

Ganz vorbei ist GNTM für Sarah übrigens noch nicht: „Ich werde in Düsseldorf beim Finale sein“, sagt sie. „Ich auch“, ergänzt die Mutter und lacht.

Ein weiteres Gesicht aus der Region kommt im Fernsehen groß raus: Der Chef des Schlüchterner Unternehmens Bien-Zenker ist bei „Undercover Boss“ auf RTL zu sehen. Marco Hammer musste bei „Undercover Boss“ richtig einstecken.

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