Foto: Tim Bachmann

GNTM-Kandidatin Sarah Almoril wieder mit ihrer Mutter vereint

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Schlüchtern - Sarah Almoril (21) aus Schlüchjern-Niederzell hat binnen kürzester Zeit deutschlandweit Bekanntheit erlangt. Sie ist immer donnerstags in der Casting-Show „Germany’s next Topmodel“ (GNTM) zu sehen. Und sie hat während der Dreharbeiten die Welt bereist: Von Berlin über Österreich nach Los Angeles und weiter nach Südafrika. Die Zeit in der Fremde war für sie allerdings nicht immer leicht. Auch nicht für Mutter Isabel (43).

Und im vergangenen Jahr haben sie erstmals zusammen GNTM geguckt. „Da hat mich Sarah zum Fan gemacht“, sagt Isabel. Sarah hingegen hat schon als Jugendliche die Sendung gesehen. „Da habe ich schon davon geträumt, einmal selbst Kandidatin zu sein. Als 15-Jährige habe ich dann heimlich vor dem Spiegel meine Posen geübt. Und das Laufen“, sagt die 21-Jährige lächelnd. Und 2018 hat sie sich erstmals beworben. „Heimlich“, verrät sie. Allerdings ohne Erfolg, der kam erst in diesem Jahr.

Mutter-Tochter-Gespann

Dass Sarah nun Erfolge feiern kann, darüber freut sich auch die stolze Model-Mama. Doch sie hat wegen „der Schattenseiten der Branche“ natürlich auch Bedenken. Da sei man als Mutter einfach besorgt. „Ich glaube, ich habe damit manchmal mehr Probleme als du“, sagt sie an ihre Tochter gewandt. Sarah nickt, und erklärt: „GNTM bringt viele Chancen mit sich. Nicht nur das Modeln, sondern auch die Reichweite. Und Social Media ist in diesem Bereich gerade ein wichtiges Thema.“

Aber wer in der Öffentlichkeit steht, der erntet nicht nur Lob. Das musste auch Sarah schmerzlich erkennen: „Wenn etwas Negatives ausgestrahlt wurde, dann folgte gleich ein ‚Shitstorm‘. Da konnte es auch mal vorkommen, dass ich einfach wahnsinnig traurig wurde, weinen musste, und ich konnte mich ja nicht bei meiner Mama ausheulen.“ Die Zeit der Trennung war für beide nicht einfach.

Dank GNTM: „Gelernt, loszulassen“

Nachdem Sarah in der Casting-Show die ersten Entscheidungen gemeistert hatte, hieß es für sie: Ab nach Österreich zur ersten Station und Handy abgeben. Plötzlich war es nicht mehr möglich, einfach mal kurz bei der Mama anzurufen oder eine Nachricht zu schreiben. Für ein so inniges Mutter-Tochter-Gespann, das sonst andauernd in Kontakt steht, eine schwierige Situation.

„Ich habe durch GNTM auch gelernt, loszulassen“, sagt Mutter Isabel. Denn plötzlich hatten die beiden nur noch einmal wöchentlich Zeit, kurz zu sprechen. Und das auch nicht allein. Es war immer ein Kamerateam in der Nähe.

Fotos und Autogramme auf der Straße

In der Show sticht das stets lächelnde Model aus den Kandidatinnen heraus. Nicht nur, weil sie mit ihren 1,70 Metern die Kleinste ist. Eine ehemalige GNTM-Kandidatin hat in einem Interview gesagt, dass Sarah an ihrem Körper arbeiten müsste, wenn sie als Model Erfolg haben will. „Ich habe nicht den Körperbau, um auf der Fashionweek in Paris zu laufen. Das weiß ich. Aber ich sehe mich auch nicht auf dem Laufsteg. Viel eher interessiert mich der Beauty-Bereich. Die Model-Branche ist zum Glück sehr breit aufgestellt“, sagt sie und lächelt zufrieden.

„Ob ich gewinne oder nicht, GNTM hat mir etwas gebracht“, sagt Sarah. „Ich bereue es nicht, dass ich den Schritt gewagt habe.“ Dass sie und Mama Isabel nicht mehr wie früher einfach zum Kraftsport gehen können, oder zum Shoppen, das versteht sich von selbst.

Gerade hatten sie wieder einen Mutter-Tochter-Tag. „Und alle paar Meter wird Sarah erkannt und muss Fotos machen und Autogramme schreiben“, sagt Isabel Almoril. Zwar habe Sarah nun etwas weniger Freizeit, aber die wollen die Powerfrauen entsprechend intensiver nutzen. Gemeinsam. Als Freundinnen.

Ein weiteres Gesicht aus der Region kommt im Fernsehen groß raus: Der Chef des Schlüchterner Unternehmens Bien-Zenker ist bei „Undercover Boss" auf RTL zu sehen. Marco Hammer musste bei „Undercover Boss“ richtig einstecken.

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