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Großeinsatz für Feuerwehr in Hanau: 180 Strohballen in Flammen - Zeugin hörte Böllergeräusche

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Von: Sophie Brosch, Lena Eberhardt

Ein Feuer in einem Wohnhaus in Hildburghausen hat eine 83-Jährige das Leben gekostet.  (Symbolfoto).
Rund 180 Strohballen gerieten aus ungeklärter Ursache in Brand. (Symbolfoto). © Daniel Bockwoldt/dpa

Im Hanauer Stadtteil Klein-Auheim haben am Freitagmorgen rund 180 Strohballen gebrannt. Die Ursache ist unklar. Der Schaden beträgt etwa 10.000 Euro.

Update vom 30. Dezember, 16.56 Uhr: Die Polizei im Main-Kinzig-Kreis meldet neue Details zum Brand am Freitagmorgen in Klein-Auheim. Demnach brannten im Feld gegenüber der Lilienstraße 180 Heuballen. Den Schaden schätzen die Beamten auf 10.000 Euro.

Main-Kinzig-Kreis: Großbrand in Hanau - Zeugin hörte Böllergeräusche

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr waren gegen 0.30 Uhr ausgerückt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung zu Löschbeginn gingen in mehreren angrenzenden Häusern die Rauchwarnmelder an. Laut einer Anwohnerin waren vor dem Feuer aus Richtung Feld Knallgeräusche von Böllern zu hören. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen und ist für Hinweise unter der Rufnummer (06181) 100123 zu erreichen.

Erstmeldung vom 30. Dezember, 8.05 Uhr: Hanau - In der Nacht auf Freitag (30. Dezember) gerieten rund 180 Strohballen in Hanau Klein-Auheim in Brand. „Gegen 6 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Klein-Auheim aus dem Einsatz herausgelöst und die Feuerwehr Großauheim übernimmt die Einsatzstelle“, berichtet ein Sprecher der Feuerwehr Hanau.

Hanau: Großeinsatz für Feuerwehr - 180 Strohballen in Flammen

„Die Nachlöscharbeiten dauern weiterhin unbestimmte Zeit an. Ebenso ist die Feuerwehr Frankfurt mit dem Teleskoplader eingetroffen“, so die Feuerwehr. Mit dem Teleskoplader versuchen die Einsatzkräfte die brennenden Strohballen auseinander zu ziehen und zu löschen. (Lesen Sie hier: Zehn-Kilo-Pflasterstein von Brücke geworfen - Polizei sucht Zeugen)

Die Geruchs- und Rauchbelästigung besteht weiterhin. Die Feuerwehr fordert Anwohner auf Fenster und Türen zu schließen. Nach ersten Erkenntnissen schätzt die Polizei den Schaden auf rund 10.000 Euro.

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