Architektonisch soll sich der Funpark an das benachbarte Einkaufszentrum „Rondo Steinheim“ anlehnen.
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Architektonisch soll sich der Funpark an das benachbarte Einkaufszentrum „Rondo Steinheim“ anlehnen.

Neue Attraktion

Abenteuerwelt auf drei Etagen in Hanau: „Nori Funpark“ mit großem Indoor-Spielplatz geplant

Neue Attraktion für Hanau: Die Schoofs Immobilien GmbH plant im Stadtteil Steinheim den Bau eines Hallenspielplatzes. Auf knapp 5000 Quadratmetern und drei Etagen sollen sich Kinder und junge Erwachsene im „Nori Funpark“ mit zahlreichen Spielangeboten, Klettermöglichkeiten und in einer Trampolinwelt aufs Beste vergnügen können. In Schlüchtern, wo eine „Kindererlebniswelt“ entstehen soll, sieht man dem gelassen entgegen.

Schlüchtern - „Hanau ist dann die erst zweite Stadt in Deutschland, die über einen Indoor-Spielpark des erfolgreichen koreanischen Franchiseunternehmens Nori verfügt“, betont Schoofs-Geschäftsführer Mohamed Younis in einer Pressemitteilung. Der Funpark soll gegenüber dem ebenfalls von Schoofs errichteten Einkaufszentrum „Rondo Steinheim“ entstehen. Das Investitionsvolumen liegt bei rund zehn Millionen Euro.

Läuft alles nach Plan, dann wird das Unternehmen im zweiten Quartal 2021 mit den Bauarbeiten beginnen. Das rund 7700 Quadratmeter große Baugrundstück an der Otto-Hahn-Straße ist bisher unbebaut. „Das Gelände ist aufgrund seiner Lage und einer guten Verkehrsanbindung für ein solches Projekt geradezu ideal“, sagt Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) und ergänzt, dass die Stadt das Vorhaben auch als Kompliment an Hanau als einen vielversprechenden Standort verstehe. „Der in dieser Region einmalige Funpark wird das Freizeitangebot für Hanauer Familien deutlich erweitern und sicher auch Besucherinnen und Besucher aus dem Umland anziehen.“

Steinheim: Abenteuerwelt auf drei Etagen - „Nori Funpark“ plant großen Indoor-Spielplatz

Mit dem „Rondo Steinheim“ und seiner auffälligen ovalen Architektur habe Schoofs in Steinheim den Stadteingang deutlich aufgewertet. Der geplante Funpark lehne sich architektonisch an das Einkaufszentrum an. Das Design stammt vom Architekturbüro Rathke aus Wuppertal, das auch für das Rondo verantwortlich war.

„In ebenfalls ovaler Form bauen wir ein riesiges Abenteuerland, das zu Spiel, Spaß und vor allem Bewegung einlädt“, betont Younis. „Es fördert auf spielerische Weise die Abenteuerlust sowie individuelle Stärken der Kinder und stärkt Ausdauer, Koordination und Motorik.“

Der Funpark ist für Schoofs eine Premiere, das Unternehmen ist eigentlich auf Projekte für den Einzelhandel, Wohnen und Dienstleistungsanbieter spezialisiert. „Ich freue mich sehr, dass wir in Hanau die Gelegenheit bekommen, dieses für uns neue Themenfeld zu erschließen. Wären wir nicht zu einhundert Prozent vom Erfolg überzeugt, hätten wir unsere Pläne niemals bei der Stadt eingereicht“, meint Younis.

Mohamed Younis: Wir bauen ein riesiges Abenteuerland, das zu Spiel, Spaß und vor allem Bewegung einlädt.

Der geplante Bau der Abenteuerwelt in Steinheim wird auch in Schlüchtern beobachtet, wo ja auf dem ehemaligen Langer-Areal das Kultur- und Begegnungszentrum entstehen soll, in dem auch eine große „Kindererlebniswelt“ zu finden sein wird. „Ich kenne die Pläne in Steinheim. Mein Team und ich haben uns im Vorfeld schon etliche ähnliche Einrichtungen angeschaut. Und immer wieder haben wir festgestellt: Unser Konzept ist einzigartig“, sagt Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller (parteilos).

Dies begründet der Rathauschef wie folgt: „Wir vernetzen in unserem Kultur- und Begegnungszentrum die zahlreichen Angebote miteinander und schaffen dadurch völlig neue Möglichkeiten, sowohl digital als auch analog.“ Das heißt: „Wir bieten Events an, die komplett individuell gestaltet werden können und auch eine persönliche Betreuung beinhalten. Beispiele wären ein Shuttleservice zum Kindergeburtstag in der Erlebniswelt oder die individuelle Zusammenstellung verschiedener Angebote innerhalb und außerhalb der Erlebniswelt zu einem umfassenden Event“, erklärt Möller.

Matthias Möller: Wir wollen Lernen und Erleben mit allen Sinnen ermöglichen

Außerdem werde mit der Kindererlebniswelt ein pädagogischer Ansatz verfolgt: „Wir wollen Lernen und Erleben mit allen Sinnen ermöglichen.“ Darüber hinaus seien mehrere Ausbaustufen geplant, wodurch die Kindererlebniswelt immer wieder aufs Neue interessant gemacht werden könne. Möller weiter: „All das gibt es in den allermeisten Kindererlebniswelten nicht. In Schlüchtern werden die Kleinen unterhalten, betreut, sie können spielen, lernen und die unterschiedlichsten Abenteuer erleben. Und zur gleichen Zeit haben auch die Erwachsenen etliche Möglichkeiten in unserem Kultur- und Begegnungszentrum. Das ist ein großer Vorteil dieses Gebäudes: Das vernetzte Angebot und die Multifunktionalität machen auch unsere Kindererlebniswelt extrem vielschichtig.“

Möller ist sich sicher, weder mit dem Steinheimer „Nori Funpark“, dem „Takka-Tukka-Land“ in Künzell oder dem „Rhönräuberpark“ in Tann in Konkurrenz zu treten, sondern in Schlüchtern „etwas ganz Einzigartiges zu schaffen, das die Menschen und Familien immer wieder nach Schlüchtern locken und immer wieder aufs Neue Spaß machen wird“. (tim)

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