Nach einem Unfall in Hanau kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beteiligten Fahrern. (Symbolfoto)
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Nach einem Unfall in Hanau kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beteiligten Fahrern. (Symbolfoto)

Streit eskaliert

Nach Kollision zweier Autos: 29-Jähriger geht mit Schaufel auf Beetle-Fahrer los

  • Leon Schmitt
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Rabiat ging es kürzlich nach einem Unfall in Hanau zu: Zwei Männer, die kurz zuvor mit ihren Autos zusammengestoßen waren, lieferten sich eine Auseinandersetzung, die offenbar über Handfestigkeiten hinausging.

Hanau - Ein 29-Jähriger aus Hanau (Main-Kinzig-Kreis) war nach Angaben der Polizei am Mittwoch gegen 18 Uhr mit seiner schwarzen E-Klasse auf der Canthalstraße in Richtung Bundesstraße 43 unterwegs. Hinter ihm fuhr ein 35-jähriger Mann, ebenfalls aus Hanau, mit seinem roten VW Beetle.

Laut Polizei fuhr der Mercedes-Fahrer auf das Gelände einer Tankstelle auf, wendete dort und überquerte offenbar wieder die Canthalstraße, um auf ein gegenüberliegendes Grundstück zu fahren. „Dabei übersah er wohl seinen späteren Widersacher, wodurch beide Autos ineinander krachten“, berichten die Beamten. Die E-Klasse wurde infolge der Kollision zudem noch in einen Mitsubishi Carisma geschoben. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 5500 Euro. (Lesen Sie auch: Main-Kinzig-Kreis: Auto brennt auf A45 - Verdacht auf illegales Autorennen)

Hanau: Mit Schaufel geschlagen - Streit nach Auto-Unfall eskaliert völlig

Doch damit nicht genug: „Der mutmaßliche Unfallverursacher nahm sich dann eine Schippe und schlug damit kurzerhand auf den Beetle ein“, heißt es in der Polizeimeldung weiter. Im Zuge der anschließenden Keilerei verletzte der 29-Jährige den Beetle-Fahrer mit der Schaufel leicht am Arm. Der 35-Jährige musste anschließend ins Krankenhaus.

Auch der 29-Jährige erlitt bei der Auseinandersetzung leichte Blessuren - bei ihm stellten die Ordnungshüter zu allem Überfluss fest, dass er offensichtlich Betäubungsmittel konsumiert hatte. Die Polizei ermitteln nun unter anderem wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie Fahrens unter Drogeneinfluss.

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