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Heraeus investiert Millionen in Umbau

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Hanau - Der Hanauer Heraeus-Konzern will sein Stammwerk mit einem "hohen zweistelligen Millionenbetrag" innerhalb der nächsten vier Jahre modernisieren.

Die in Innenstadt-Nähe angesiedelten Logistik-Bereiche sollen auf die andere Werksseite in Richtung Wilhelm-Rohn-Straße verlagert werden. Umgekehrt sollen Büronutzungen in den Gebäuden zur Julius-Leber-Straße hin eingerichtet werden. Der Anlieferverkehr würde damit nicht mehr über den Kurt-Blaum-Platz erfolgen, sondern könnte über die B 8/Leipziger Straße abgewickelt werden. Größtes Investitionsvorhaben ist der Neubau eines modernen Forschungs- und Entwicklungszentrums auf dem Werksgelände, mit dem der Familienkonzern zugleich den Hanauer Stammsitz stärken und zukunftssicher machen will. Die umfangreichen Um- und Neubauten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Unter anderem wird auch ein neunstöckiges Parkhaus auf dem Werksgelände abgerissen, um Platz für eine neue Logistikhalle zu schaffen. An anderer Stelle erfolgt bis Anfang 2015 der Neubau eines Parkhauses. Erster Schritt ist der Umzug der früheren Heraeus-Sparte Kulzer ins neugestaltete "Weiße Haus" am Blaum-Platz, der kürzlich stattfand. Frühestens 2018 soll es zum Lückenschluss des von Heraeus übernommenen Stadtwerke-Grundstücks unmittelbar am Kurt-Blaum-Platz kommen. Der dort seit Langem geplante Neubau soll erst nach Abschluss der Modernisierung innerhalb des Werks entstehen. / rg

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