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Weitere Warnstreiks in Kitas in Hessen - Main-Kinzig-Kreis betroffen

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Die Gewerkschaft Verdi kündigt weitere Warnstreiks in Kitas in Hessen sowie in der Sozialarbeit und der Behindertenhilfe an, auch im Main-Kinzig-Kreis (Symbolfoto).
Die Gewerkschaft Verdi kündigt weitere Warnstreiks in Kitas in Hessen sowie in der Sozialarbeit und der Behindertenhilfe an, auch im Main-Kinzig-Kreis (Symbolfoto). © Julian Stratenschulte/dpa

Die Gewerkschaft Verdi hat weitere Warnstreiks in Kindertagesstätten in Hessen sowie in der Sozialarbeit und der Behindertenhilfe angekündigt. Auch der Main-Kinzig-Kreis ist betroffen.

Frankfurt/Gelnhausen - Am Mittwoch und Donnerstag (6. und 7. April 2022.) sind Beschäftigte besonders im Rhein-Main-Gebiet und in Mittelhessen dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen, wie Verdi am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Geplant sind mehrere Kundgebungen in Hessen.

Am Mittwoch sollen sich die Teilnehmer des Warnstreiks aus den Kreisen Main-Taunus, Hochtaunus und Wetterau zu einem Demonstrationszug in Friedberg (11.00) treffen. Außerdem sind Versammlungen in Gießen und Marburg (jeweils ab 9.00 Uhr) geplant.

Hessen: Weitere Kita-Warnstreiks angekündigt - auch Main-Kinzig-Kreis betroffen

Am Donnerstag sind Verdi zufolge die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes in Frankfurt und Offenbach sowie im Landkreis Offenbach und im Main-Kinzig-Kreis zum Warnstreik aufgerufen. Zuletzt waren von den Warnstreiks auch einige Kitas der Stadt Fulda betroffen.

Kundgebungen sind nun aktuell in Gelnhausen (9.15 Uhr) und Dietzenbach (ab 11.00 Uhr) geplant. Hintergrund des Tarifkonflikts sind die laufenden Verhandlungen für die bundesweit rund 330 000 Kita-Erzieherinnen und -Erzieher sowie von Angehörigen anderer sozialer Berufe im kommunalen Bereich.

In Hessen sind nach Angaben von Verdi rund 40.000 Beschäftigte unmittelbar von der Tarifauseinandersetzung betroffen (lesen Sie auch hier: Beste Kita in Deutschland um U3-Bereich erweitert - Landrat Stolz zeigt Anerkennung mit 10.000 Euro).

Die Gewerkschaften wollen neben einer besseren Bezahlung auch attraktivere Arbeitsbedingungen erreichen - beispielsweise mehr Zeit für die Vor- und Nachbereitung von Erziehungsarbeit. In der zweiten Runde Ende März hatte es keine Annäherung gegeben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für Mitte Mai in Potsdam geplant. (dpa, sar)

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