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Interessengemeinschaft Fluglärm enttäuscht: Anhebung der Flugzeuge nicht hoch genug

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Main-Kinzig-Kreis - Laut Pressemitteilung sind die Interessengemeinschaft Fluglärm Hanau-Kinzigtal und die Menschen im Kinzigtal wieder enttäuscht worden. Die von der DFS verkündete Anhebung der Flughöhen beim Landeanflug betrifft „nur“ den sogenannten Gegenanflug, nicht aber den Anflug von etwa 50 Kilometer, der bei Westwind zum großen Teil im „Tiefflug“ über das Kinzigtal erfolgt.

In der 19-Punkte-Vereinbarung von 2012 (sogenannte Allianz für Lärmschutz) steht „Höher Fliegen“ an erster Stelle. Im Gutachten des Main-Kinzig-Kreises von 2012 wird die Rücknahme der Absenkung der Flughöhen um 300 Meter im Jahre 2011 als sofort machbar bewertet, ohne die Flugsicherheit zu gefährden. Den Bürgermeistern von Hasselroth und Freigericht wurde von der DFS eine Anhebung um 300 Meter für den Endanflug für August 2013 angekündigt. Auch Frau Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Vertreterin in der Fluglärmkommission, fordert energisch eine Anhebung.

„Nun ist es wieder nichts mit einer Fluglärmreduzierung im Kinzigtal“, beklagt Eric Ludwig, Vorsitzender der IG Fluglärm, „es ist unverständlich, wieso die Deutsche Flugsicherung (DFS) nicht reagiert. Absicht oder Unfähigkeit? Diese Frage stellt sich hier.“

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