Kalter Markt: Leiterspruch im Wortlaut

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Schlüchtern - Wir dokumentieren den Leiterspruch des Kalten Markts 2013 im Wortlaut.

Ich klett're grad ganz locker, leicht, hab' die letzte Stuf' erreicht und steh ganz oben auf der Leiter, hier ist das End', ich kann nicht weiter!

Wenn ich so in die Runde späh', - für's Späh'n brauch' ich kei' NSA - kann ich viele Menschen seh', die geduldig darauf warten, dass wir den Kalten Markt gleich starten.

Ich will Euch alle herzlich grüßen, ob aus Wiesbaden, Kassel, Gießen ob Schelme, Schlippche, Hannekloase, auch die jenseits vom Distelrase', die wir schon am Gepäck erkenne', deshalb in Schlüchtern "Rucksäck" nenne'. Bis Dienstag könnt ihr ´s all erleben - Kalter Markt in Schlüchtern - was kann es Schön'res geben?

Leiht mir kurz nun euer Ohr, den Leiterspruch trag' ich jetzt vor, danach ist's wieder mal soweit - es beginnt des Planemächers schönste Zeit!

Übrigens: Es mich absolut nicht stört, wenn Obama meine Worte hört! Ich gebe kein Geheimnis preis - was ich erzähl', schon jeder weiß!

Wir Hessen durften kürzlich zweimal wählen, unsere Stimmen für'n Land- und Bundestag zählen, doch es steht immer noch nicht fest bis jetzt, wie sich die Regierung zusammensetzt. Eins ist klar: Die FDP ist raus im Bund! Und auch in Hessen ging es rund: Bis nachts um halbdrei, mit letzter Kraft, haben die Gelben die 5 % geschafft!

Gern erinner' ich an den Leiterspruch 2010 - da hab' ich das Desaster vorausgeseh'n. Zum Thema Amtsgericht und FDP sprach ich folgenden Satz: "Die Quittung gibt's sicher bei den nächsten Wahlen, da werden sinken die blau-gelben Zahlen. Ich hör' schon, wie's in Schlüchtern ruft: "Prozente fliegen durch die Luft, der Wähler hat den Hahn gebufft." Und, die Vorhersage war doch nicht schlecht, mit meiner Prognose hatt' ich doch recht!

Ein Schlüchterner, den jeder kennt, - es ist der Ober-Präsident - 6 Stunden war er arbeitslos, dann war die Freude riesengroß. Jörn Hagemann hat lang gezittert und früh am Morgen dann getwittert: "Mein Chef bleibt doch im Landtag drin, den FDP- Wählern ich dankbar bin!"

Hauptberuflich arbeitet er für'n Liberalen, die SPD vertritt er im Lokalen, und hat nun sogar den Fraktionsvorsitz inne, stehen ihm bald nach Höherem die Sinne? Sein Vorgänger, Matthias Möller, verließ den Fraktionsvorsitz aus beruflichen Gründen, wie's hieß. Mit seiner offenen Kritik an der eig'nen Politik in Sachen gescheitertes Lins/Edekaprojekt, ist er innerparteilich offensichtlich angeeckt. Die alten Sozis heftig grollten, der Eckes hat ihn öffentlich gescholten.

Ich sprech' nun ein Thema an, was uns lang begleitet hat, über das viel diskutiert wurde in unserer Stadt. Dass wir Planemächer sind hat sich mal wieder bestätigt, das große Innenstadt-Bauvorhaben hat sich erledigt. Der "Brüder Jökel-Marburger-Bund" hatte alles geplant, finanziell kerngesund, einen Einkaufsmarkt, zwischen Langer und Polizei, für den verfallenen Lins ein Geschäftshaus, ganz neu. Es tagten Magistrat, Stadtverordnete und Kommissionen, luden die Jökel-Brüder zu Präsentationen unzählige Male, und als man glaubte, es sei nun genug, das ganze Projekt sei im trockenen Tuch, da kamen von Anliegern weitere Einwände, konkret ging es um Grenzabstände. Eine Zwischenfrage, die ist gerade noch drin: Wusste man das nicht schon seit Beginn? Dies alles schließlich hat die Investoren zermürbt, sie unisono erklärten: "Das Lins/Edeka-Projekt stirbt!" Alles bis dahin Geplante ist jetzt Makulatur, was bleibt, ist ein fader Nachgeschmack nur. Schuldzuweisungen verteile ich nicht, doch darüber zu schreiben gehört zur Chronistenpflicht.

Wegen der vielen Statements nach dieser Entscheidung, die die Politiker abgaben in unserer Zeitung, werden die Schlüchterner dort, das wurd' mir bekannt, statt "Planemächer" jetzt "Strategieentwickler" genannt!

Um das ursprüngliche Ziel, eine Bebauung, zu erreichen, musste die alte Thaler-Villa weichen. Die Villa ist weg, das Projekt ist gecancelt, und übern Langer wird grinsend gehänselt: "Die Verkaufsflächen wurden auf 2 reduziert dafür hat man die Parkflächen jetzt maximiert!"

Einfacher erreichen kann man ein Ziel, wenn die Politik nicht mit drin ist im Spiel. Dies hat der frühere "Milchbubi" Harald Ziegler bewiesen und kann für seinen "Höbäcker Hof" allseits Schulterklopfen genießen. Das Brauhaus wurd' völlig umgebaut, feine Läden, wohin man schaut. Ob "Bergschön", "Piekfein", "Kerzenbunt", bei der Eröffnung ging es ziemlich rund. Es führen die Geschäfte ausschließlich Damen, so schuf der Volksmund einen Namen: Der "Höbäcker Hof" wird hinter vorgehaltener Hand auch das Schlüchterner Frauenhaus genannt! Von dieser Stelle, Gratulation, ihr Damen, für euren Mut - ich wünsch', eure Umsätze bleiben immergut!

An diversen Gebäuden in unserer Stadt, eine Investmentfirma Gefallen gefunden hat. Schon vor einiger Zeit hat dies begonnen, immer mehr Häuser werden hinzugewonnen. Erst das Blümchen, dann der Brähler, dann war noch nicht Ruh', dann kam die Zeile vom Krein bis einschließlich Teubner hinzu. Auch für die Burg von der Inge Thaler trat Proconsys auf als Käufer und Zahler. Nach dem Lins/Langer-Areal tat man schon vor einem Jahr schauen, man wollte dort ein Hotel hinbauen. Auch für den Hausmann zeigte Proconsys Interesse, doch das Angebot, laut HDH, das konntste vergesse'. Es ist fast so eine Art Monopoli-Spiel, das Gebäude in Schlüchtern hat zum Ziel. Brach liegende Häuser und Geschäfte gibt's bei uns zu Hauf, ich bin sicher, da gibt's noch den ein oder anderen Kauf! Man sieht Autos mit Kennzeichen aus der Schweiz, und dieses Land bietet fiskalisch ja so manchen Reiz. Vielleicht steckt dahinter der Uli Hoeness? Das wär' für die Bayern-Fans hier doch sicher was Schönes! Ein Vergleich mit der Ricola-Werbung tut mich jetzt reize': "Wer hat's gekauft? Es war ein Schweizer!"

Aus dem Jahresprogramm unserer Stadt man zwei Märkte gestrichen hat. Helle Markt und Weihnachtsmarkt wurden verbannt, Schlüchtern wird auch schon "Marktlos" genannt.

Im Veranstaltungskalender allerdings wurde gesichtet ein Weihnachtsmarktstermin, nur wer ihn ausrichtet, das stand zum Ausgabetermin noch nicht fest - da dies niemand tut, man ihn ausfallen lässt.

Dafür aber am Acis, am 2. Sonntag im Advent, veranstaltet unser neuer Präsident einen kleinen "Waldweihnachtsmarkt", dass ihr das all' schön weitersagt!

Stattdessen wurde ein neues Fest kreiert, von Jörg Sielaff und anderen initiiert. Auf des Bürgermeisters Bitte nahm Schlüchtern teil bei "Ab in die Mitte". Es sollte an verschiedenen Tagen zur Belebung der Innenstadt beitragen. Das Konzept wurde von einer Jury gecheckt, und es gab 12.000 € für dieses Projekt. Die Brezel, das Symbol unserer Stadt, dem Fest den Namen gegeben hat. "Schlüchtern brezelt sich auf", war der Slogan, doch hat man erzählt, es ist nicht gelogen, Brezeldekorationen gab's zwar 'n Haufen, doch Brezeln zum Essen gab's nicht zu kaufen! Es soll aber nicht nur gemeckert werden von diesen Sprossen, die Schlüchterner tanzten, der Kreis wurde geschlossen.

Aber JJ. Weitzel, den Paten für dieses Fest, man auf seiner Insel immer noch ohne Ausweis stehen lässt. Wir Schlüchterner wissen um diese Darstellung, doch für Ortsfremde bedarf's einer Erhellung, denn es besuchen auch Touristen unser schönes Schlüchtern, die stehen dann mit fragenden Gesichtern vor dem Barnickelschen Kunstwerk und rätseln: Flieht das Kind vor dem Mann? Was soll die Brezel? Mittels einer Tafel sollt' es doch wohl gelingen, Licht in das Bedeutungsdunkel zu bringen, was dann für alle deutlich macht, warum unserm Gönner wird gedacht.

In überregionale Schlagzeilen geriet unsere Stadt, als man die Mordserie der NSU aufgedeckt hat. Danach schließlich war allen klar, dass Enver Simsek das erste Opfer war. Er lebte in Schlüchtern, hatte ein Blumengeschäft in der Bahnhofstraße, wo ihr heute Telefonkäufer trefft. Deshalb schlug vor die grüne Fraktion, an ihn zu erinnern, in einer Aktion, dass man eine Gedenktafel plant, die Reaktionen hat so keiner geahnt. Rundfunk und Fernsehen sind in die Stadthalle marschiert, als die Verordneten über dies' Thema heiß diskutiert. Da direkt noch keine Entscheidung fiel, war Schlüchtern wieder von Spöttern das Ziel. Doch gottseidank, man kam überein, und hat nun eine Tafel, klein aber fein, in einem multikonfessionellen Akt festlich enthüllt, und damit der Familie Simsek ihren Wunsch erfüllt.

Und an diesem Tag ganz besonders hervorstach, dass unser Bürgermeister Dankesworte an die Grünen aussprach.

Eine traurige Nachricht hat uns im April ereilt, da erfuhren wir, dass Jürgen Pauli nicht mehr unter uns weilt. Er war der allererste Präsident, 1951, am Kalten Markt, der bis zum Schluss, obwohl hoch betagt, mit über 90 Jahren noch im Club mit aktiv war, und unser Heimatfest repräsentierte, bis letztes Jahr. Mit Jürgen Pauli ging von uns eine Schlüchterner Persönlichkeit, sein Name untrennbar mit unserem Kalten Markt verbunden bleibt.

Der Energy-Event fand statt im August, den jeder von uns erlebt haben musst'! Die ÜWAG und der GWV, die heißen jetzt "Rhön-Energie" ganz genau, haben die "Rolling Stones" und "Falco" nach Schlüchtern gebracht, bescherten uns `ne heiße Nacht. Jetzt wird mancher sagen: "Den Falko habt ihr doch schon?!" Das stimmt, doch in völlig anderer Position. "Guten Tag, Herr Bürgermeister," grüßt man ihn auf der Straße, er erzeugt weder als "Kommissar" noch als "Amadeus" bei den Massen Ekstase! Doch hat sich unser Falko diebisch gefreut, als am Schluss des Konzertes fast alle Leut', Zugaben verlangen und "Falco, Falco" skandieren, da hat er sich glatt überlegt, nochmal zu kandidieren!

Die Schlücht'ner Vereine haben sich übers Fest nicht geschont, und wurden mit großzügigen Geldern belohnt. Auch die Gewinnsumme von 12.000 €, das ist kein Gag, wurde jetzt grad gespendet für ´nen guten Zweck. Doch wollen wir die Rhön-Energie nicht viel zu früh loben, am End' wird deshalb Strom- und Gaspreis angehoben.

Eine Frage an den Magistrat, die am Schluss gestattet sei: Die Musik beim Event durfte laufen bis Drei. Das war gut, das war klasse, wir fanden's fein, aber, warum kann es nicht möglich sein, einmal im Jahr, bei unserm Heimatfest, dass man die Musik auch mal bis 3 Uhr laufen lässt?!!

Bei der Suche nach dem diesjährigen Festlokal, fiel auf die Traditionswirtschaft "Zum Lasch" die Wahl. Ein jeder wahrscheinlich die Wirtin kennt, Gisela Gärtner, die man manchmal "Giselasch" auch nennt. Und ich sag's euch, ganz ohne Mist, dass die Gisela die erste Frau bei den Klo-Burschen ist! Sie hat uns außerdem hoch und heilig versprochen, bei ihren Speisen kein Pferd mit zu kochen!

Es gab Neues im Gastronomie-Bereich unserer Stadt, das Altstadtstübchen einen Freisitz jetzt hat. Wenn man vorbeifuhr, im Sommer, konnte man schauen, da saß immer Klaus Beck, wie in Stein gehauen. Das "Schlemmereck" heißt jetzt nur noch "Zum Eck", der Asiate aus dem "Braustübchen" ist seit Sommer weg. Dort wiederum soll ein Steakhouse hinein, wird nach dem Kalten Markt erst fertig sein. Im alten Hafner, vor kurzem noch "Come In" sind zwei neue Lokalitäten drin. "Café Arkadia", vorn im alten Lokal, die "Sisha-Lounge Oriana", hinten im früheren Saal. Da rauch' ich, wenn ich abends durch die Kneipen streife, dann zum Abschluss noch `ne Wasserpfeife!

Björn Urbach, nur noch kurz Präsident, startete letztes Jahr vehement, in sein Amt als Kalter-Markt-Boss, war einer von uns, saß nicht auf hohem Ross, hat alles aus sich und uns herausgelockt, er hat quasi den Kalten Markt gerockt! Seine Hymne war "An Tagen wie diesen" von den Toten Hosen, ich glaube, er hat das Jahr richtig genossen.

Der neue Präsident, Ralf Hoffmann, der ist nett, tanzt wie sein Vorgänger im Männerballett, und weil er sich dort stark engagiert, wurd' von den Spätzündern er nominiert, wo als Sitzungspräsident demnächst sein Platz is'. Außerdem ist er auch Wirt vom ACIS, da hat er jetzt ganz gut zu tun, lässt seinen Job bei Datcom ruh'n und konzentriert sich auf Schlüchterns Kleinod auf der Platte, das er als einer von Dreien vor zwei Jahr'n gekauft hatte. Ab und zu er auch als DJ Fonzi arbeitet, ihn aber statt Platte' dabei ihn ein Laptop begleitet.

Bei der SG und den Löwen hat er viele Bälle gehalten, seine Frau, die Co, tut die Familie verwalten mit Ben und Leni, den 2 süßen Plagen. Mein Neffe, meine Nichte, jetzt kann ich's euch sagen, dieses Pfund hab' ich am Schluss noch auf Lager: Ralf, der neue Präsi, ist mein leiblicher Schwager!

So, wie immer zum Ende vom Gedichte Hier noch ein paar Kurznachrichte:

Habt ihr gewusst,

...dass beim Moondogs-Auftritt am Brezelfest, mancher hätt' sich fast eingenässt, weil das Stadtplatz-Klo um Mitternacht wurd' abgesperrt, obwohl es noch lief, das Moondogs-Konzert!

...dass wir beim Wettbewerb Entente Florale wieder - wie die Nationalelf - haben verpasst das Finale? Zum 2. Mal Bronze, das ist toll, immerhin Platz drei, vielleicht sind wir dann nächst' Jahr mit Silber toller dabei!

Die Neugestaltung der Mauerwiese ist echt interessant, eine Renaturierung der Kinzig ist da geplant, ein Bachlauf, ein Teich, kleine Stege, sogar ein Duftgarten, hierauf alle Spritköpp und Hundebesitzer schon warten.

... dass die KN-Bürgerwette, dass Schlüchtern 20 Oldtimer auf dem Acis präsentieren soll, gewonnen wurde weit über dem Soll? Statt der geforderten 20 standen über 50 Oldies auf der Platte, womit man 500 € gewonnen hatte. Dieser Gewinn wird in Spielgeräte investiert, damit wird der marode Schlößchen-Spielplatz aufpoliert.

...dass wir Grebenhain beneiden, weil kein Schlücht'ner Milliardär ist, deshalb bleiben wir bescheiden, es mit der Schuldentilgung nicht weit her ist.

....dass der katholische Pfarrer bei seinen Schäfchen an die Haustüre tritt und um Spenden für den Neubau des Pfarrheimes bitt'? Ein Tipp: Man könnte das Bistum in Limburg doch fragen, den Eigenanteil der Finanzierung zu tragen, denn die veranschlagten 215.000 €, ich will's hier betonen, passen über 144 Mal in 31 Millionen!

Einen neuen Vorsitzenden wählte die Stadtkapelle, Lukas Bachmann trat an Föllersch Ewald sei' Stelle. Liebe Stadtkapelle, Euer Oktoberfest war einfach grandios, Frauen und Mädels im Dirndl, Mannsbilder in Lederhos', überall Trachten, wohin man konnt' schau'n, nur keine Tracht Prügel, es wurd' niemand richtig verhau'n!

... dass nächste Woche - endlich - öffnet unser Hallenbad! Für uns Schwimmer war diese Zeit absolut fad. Doch sollte man nicht einhalten können den Termin, ist als wasserlose Alternative allemal drin: Zur Überbrückung bietet man für diesen Fall, dann Beckenbodengymnastik mit Koubas Kall!

....dass das Amtsgericht, dessen weitere Nutzung wurde verweigert, für 168.000 € wurde versteigert. Es ging an einen Käufer aus Eichenzell, wird derzeit genutzt als Bürohaus, nicht als Bor..., 6. Element.

....dass die KUKI-Zelt-Saison war wieder gelungen, Filme, Live-Bands, Kabarett und Lesungen. Axel Prahl, alias Tatort-Kommissar Thiel, wählte nach dem Live-Auftritt die SONO-Bar als Ziel und nach dem einen oder and'ren Glase, so man erzählte, er einige Komparsinnen für'n neuen "Tatort" auswählte.

...dass die Beamten unserer städtischen Polizei - mit Baumgarten, Weidlein und Hönig sind's drei - jetzt ein neues Auto bekamen - und damit sich's rentiert, wird jetzt im Drei-Schicht-System spekuliert nach aller Art von Verkehrssündern, was man schon kennt, nur ab jetzt sind die Jungs rund um die Uhr präsent!

....dass der stellvertretende Wehrführer unserer Stadt, Christian Gärtner, immer noch keine Heimat hat. Seit über 2 Jahren schon saniert er das Haus von Mina Nacke, Mensch Christian, bis zur WM in Katar wirst du's doch packe'!" Vielleicht sollte er mal die Feuerwehrkameraden verpflichten, die beim Elbhochwasser mithalfen, Deiche zu dichten!

...dass die alte Holzbrücke zum Sportplatz, vom Tornado zerstört, nicht wieder aufgebaut wird, hab' ich gehört. Wer auf der Auwiese guten Sport will sehen, muss fast bis Niederzell nun gehen. Die SG-Fußballer seit Saisonbeginn nur Siege feiern, sie dominieren die Liga, wie sonst nur die Bayern. Auch drei SG-Leichtathleten sind im Hessenkader, Charlotte Föller und die Rösler-Zwillinge, deren Großvater man in Schlüchtern bestens kennt, es ist der Franz Henrich, 1981 Kalte-Markt-Präsident.

...dass gleich in 2 Salons wird thailändisch massiert, da geht immer mei' Frau mit, das ja nix passiert! In der "Pusteblume", wo früher der Swoboda war, entfernt man auf schmerzlose Weise dei' Haar. Interessant zu erwähnen erscheint mir hier, der Laden liegt ganz nah am früheren Glatzkopp-Hauptquartier:

Der Golde Heinrich hätt' sich da sicher ´n Spaß gemacht und hätt' die Inhaberin angelacht: "Ich käm ja zu ihne ins Geschäft echt gerne und ließ schmerzlos meine Haar entferne, doch gucke se mich an, ihre Arbeit wird zwecklos sein, bei mir entferne sich die Haar ganz von allein!"

So liebe Freunde, ich sag' jetzt, das war's, gebt bis zum Kalle-Moat-Dienstag mal richtig Gas, freut euch des Lebens und feiert noch friedlich, macht das wild, ekstatisch, oder eher gemütlich.

Tschüss, macht's gut, ab Montag "Helau", ich wünsch' euch allen, ob Mann oder Frau, von meinem Standpunkt hier, diesem hohen Ort, einen wunderschönen Kalle Moat!

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