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kfd-Mernes blickt auf 2013 zurück

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Mernes - Gottesdienste feiern, den Früchteteppich legen, Palmsträuße binden und viele weitere Aktivitäten prägen das Leben der katholischen Frauengemeinschaft (kfd) Mernes. In der Jahreshauptversammlung wählten sie nun ihr Leitungsteam für weitere vier Jahre.

Ellen Amberg, Christel Desch, Gathi Desch, Andrea Kistner, Gabi Kreis, Walburga Röder und Anette Ziegler bilden das Leitungsteam, in dem jede Frau ihre Aufgaben hat. Der Bericht von Schriftführerin Ellen Amberg spiegelte das aktive Leben der kfd in Mernes und damit auch die beachtliche Arbeit des Teams. Der zehnte Merneser Früchteteppich im Seitenschiff der Kirche St. Peter fand große Resonanz, so Amberg. Gelegt wurde er von Frauen aus dem Leitungsteam in vielen Stunden Arbeit unter Leitung der Künstlerin Bettina Hillig, die auch die Vorlage erstellte. In zahlreichen Bussen und privat kamen die Interessierten um das Werk zu bewundern. Auch dieses Jahr ist der Terminkalender wieder gut gefüllt. Nach dem Fastenessen am vergangenen Sonntag wird am 2. April mit den Frauen in Oberndorf der Kreuzweg gebetet und am 9. April werden Palmsträuße gebunden. Für den 17. Mai ist die Wallfahrt auf einem Teilstück des Bonifatiusweges von Liederbach nach Niederursel vorgesehen. Außer den religiösen Aktivitäten ist die kfd ein wichtiger Faktor im Merneser Dorfleben. So beteiligen sie sich gemeinsam mit den Landfrauen unter anderem an der Pflege der Wacholderheide auf dem Stacken und unterstützen damit die Arbeit der NABU-Gruppe. Die Versammlung beschloss, den Heimat- und Verkehrsverein bei der Neuanpflanzung rund um die Kneippanlage mit einem Geldbetrag zu unterstützen. Aus dem Erlös der regelmäßigen Veranstaltungen wie Fastenessen, Missionskaffee oder Spenden vom Früchteteppich unterstützt die kfd seit vielen Jahren die Partnerdiözese in Idah und die Arbeit von Pater Otto Brand in Uruguay. Brand stammte aus Aura in Unterfranken, hatte verwandtschaftliche Kontakte nach Mernes und berichtete regelmäßig über die Verwendung der Beträge in seinen Projekten für Kinder, alte Menschen und Bedürftige.

Er ist nun am 28. Februar im Alter von 83 Jahren in Montevideo gestorben. Da die Rexroth-Stiftung die Einrichtungen fördert und eine eigene Pater-Otto-Brand-Stiftung errichtet wurde, werden die Frauen dort weiter mit ihren Beiträgen helfen. / lis

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