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Kirchenvorsteherin Judith Czaplok: „Wir wollen Salmünster bunter machen“

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Salmünster - Zimmererarbeiten sind der Grund für den Bauzaun an der evangelischen Versöhnungskirche. Jetzt ruft die Kirchengemeinde dazu auf, diesen Zaun in einen Zaun der Hoffnung zu verwandeln. Einige Hoffnungssprüche flattern dort bereits im Wind und können von Spaziergängern gelesen werden.

Von Barbara Kruse

Mit ihren Kindern hat Kirchenvorsteherin Judith Czaplok Kinzigkiesel bunt bemalt. Sie liegen nun als Beginn einer Steinschlange auf dem Boden. „Wir wollen Salmünster in Zeiten von Corona bunter machen“, erklärt Judith Czaplok und wünscht sich, dass sich die Steinschlange bald möglichst einmal um das Gelände der Franziskusruh’ herumschlängeln möge.

Vor der Eingangstür der Kirche können zudem unter dem Motto „Nimm dir was du brauchst“ kleine farbenfrohe Papierabschnitte abgeholt werden: Glück, Gemeinsamkeit, Freude, Hoffnung, Mut und Liebe stehen darauf.

Ostergrüße an der Kirchentür

Für den Ostersonntag kündigen Pfarrer Fredy Henning und Judith Czaplok Ostergrüße an, die an der Kirchentür abgeholt werden können. Darin bindet die gelernte Floristin eine Osterglocke zum kirchlichen Ostergruß mit einer Meditation zur Osterkerze.

Am zurückliegenden Palmsonntag seien bereits 30 Gottesdienste „to go“ und Buchsbaumsträußchen von der Wäscheleine gepflückt worden.

Gemeinsamer Osterchoral nach Fernsehgottesdienst

Während die evangelische Versöhnungskirche in Salmünster geschlossen ist, bleibt die Tür der evangelischen Erlöserkirche im benachbarten Bad Soden geöffnet. Hier liegen Gebets- und Andachtstexte zum Mitnehmen aus.

„Die Menschen freuen sich über die unverschlossene Kirche und notieren dies in dem ausliegenden Gästebuch“, berichtet Fredy Henning.

Pfarrerin Annette Reidt ruft dazu auf am Ostersonntag im Anschluss an den Fernsehgottesdienst um 10.15 Uhr vom Balkon oder aus den Fenstern gemeinsam den Osterchoral „Christ ist erstanden“ zu singen. Noten und Textvorschläge dazu seien im Schaukasten auf dem Kirchengelände einzusehen.

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