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„Konsequentes Handeln ist nun erforderlich“ – Tödliche Unfälle sind Thema im Ortsbeirat

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Niederzell - Die beiden tödlichen Verkehrsunfälle vor wenigen Wochen auf der ehemaligen B 40 bei Niederzell (wir berichteten) waren jetzt auch ein Thema in der Sitzung des Niederzeller Ortsbeirats unter Leitung von Ortsvorsteherin Petra Lotz.

Von Fritz Christ

Nachdem die Ereignisse bereits im Stadtparlament thematisiert worden waren, griff diese jetzt auch der Niederzeller Ortsbeirat noch einmal auf. Die Beiratsmitglieder gaben einstimmig folgende Erklärung ab: „Der Ortsbeirat begrüßt ausdrücklich die einstimmige Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung in der Sitzung vom 28. Oktober, wonach der Magistrat beauftragt wird, den Beschluss aus dem Jahr 2016 nochmals Hessen mobil zur Entscheidung vorzulegen.“

1400 Euro für Ausrüstung der Ersthelfer

Seinerseits wurde bereits eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Stundenkilometer sowie ein Überholverbot auf der Landstraße 3329 zwischen Schlüchtern und der Auffahrt auf die Autobahn gefordert. Dieser Forderung schloss sich der Ortsbeirat uneingeschränkt an. Einigkeit herrschte im Ortsbeirat darüber, dass die beiden jüngsten schweren Verkehrsunfälle konsequentes Handeln erfordern. Darüber hinaus wünschen sich die Ortsbeiratsmitglieder mehrheitlich eine Beleuchtung, sowohl an der Verkehrsinsel der Kreuzung Frankfurt-Leipziger Straße als auch in der Unterführung der Landesstraße. Ein weiteres Thema der Sitzung war das Ortsbeiratsbudget.

Wie die Ortsvorsteherin berichtete, wurde die Ausrüstung der Niederzeller Ersthelfer komplett aus dem Budget des Ortsbeirats finanziert. Rund 1400 Euro wurden dafür investiert. Vor wenigen Wochen war eine neue gemeinsame Ersthelfer-Gruppe der Feuerwehren Niederzell und Hohenzell ins Leben gerufen worden.

Bepflanzungen des Festplatzes und Kirchenvorplatzes

Weiterhin wurden aus dem Budget Ruhebänke angeschafft, die in der Niederzeller Gemarkung aufgestellt werden sollen. Zur Sprache kam auch das Ortsbeiratssteuerungsinstrument. Bemängelt wurde, dass einige alte Projekt noch als offen geführt werden und „dass die Pflege der Datei zu wünschen übrig lässt“. Wie Lotz berichtete, sollen im Rahmen des Ikek-Programms als kurzfristige Maßnahmen die Bepflanzungen des Festplatzes sowie des Kirchenvorplatzes in die Planung aufgenommen werden.

Zur Sprache kam auch die nächste „We kehr“-Aktion am Samstag, 4. April. Die Ortsvorsteherin will darüber hinaus den Bau von Wasserrinnen zur Entwässerung der unbefestigten Zufahrt zum Grillplatz Beeracker als zentrales Projekt bei der Stadtverwaltung anmelden. Ein weiteres Projekt ist ein Fußweg um die Kläranlage.

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