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Lagerfeuer-Funken entzünden Gartenhütte – 72 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Freiensteinau - 72 Kräfte der Feuerwehr Freiensteinau waren in den Nacht zu Donnerstag bei einem Gartenhütten-Vollbrand im Einsatz. Die Flammen drohten auf Büsche und Bäume in der Umgebung überzugreifen. Der Einsatz war durchaus kompliziert. Das Feuer war offenbar durch leichtsinniges Verhalten ausgelöst worden.

Das Ganze habe dramatischer ausgesehen als es letztlich war, fasste Gemeindebrandinspektor Karsten Muth nach dem Einsatz zwar relativierend zusammen, nichtsdestotrotz waren insgesamt 72 Kräfte der Feuerwehr Freiensteinau im Kampf gegen die Flammen vor Ort. Unter anderem die lange Wegestrecke machte den Einsatz kompliziert.

Hütte und Schuppen in Vollbrand

Um 1.13 Uhr in der Nacht zu Donnerstag hatte die Leitstelle des Vogelsbergkreise mit dem Stichwort „Brand einer Hütte und Baum“ die Feuerwehr Freiensteinau und den Rettungsdienst alarmiert. Auch die Polizei rückte mit einer Streife zum Einsatzort im Grundweg in Freiensteinau aus.

Dort standen beim Eintreffen der Feuerwehr eine etwa 20 Quadratmeter große Gartenhütte sowie ein angrenzender Geräteschuppen bereits in Vollbrand. Die Flammen zerstörten die beiden Gebäude komplett. Ein Übergreifen des Feuers auf die (trockene) Vegetation und damit ein Ausbreiten des Brandes konnte die Feuerwehr aber zum Glück verhindern.

Gartenabfälle verbrannt

„Die Gartenhütte lag relativ versteckt und war ziemlich zugewuchert. Wir müssten eine 600 Meter lange Wegestrecke zum Löschteich aufbauen“, erklärte Gemeindebrandinspektor Karsten Muth auf Nachfrage unserer Zeitung zu den Schwierigkeiten bei dem Einsatz. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine in der Gartenhütte. Verletzt wurde niemand.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hatte Funkenflug von einem Lagerfeuer auf dem Gartengelände offenbar den Brand ausgelöst, wie Polizeisprecher Dominik Möller gegenüber unserer Zeitung erklärte. Aufgehäufte Gartenabfälle waren dort vermutlich zuvor verbrannt worden. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Polizei keine Angaben machen. / sar

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