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Altstadtfest in Salmünster soll in diesem Jahr in geänderter Form stattfinden

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Wann kann wieder so gefeiert werden wie beim Altstadtfest 2018, wo man sich, wie an vielen Stellen in der Innenstadt, bei Musik, Speis und Trank treffen konnte? Das Bild entstand unter den Bäumen im Hof des Schleifrashofs in Salmünster.
Wann kann wieder so gefeiert werden wie beim Altstadtfest 2018, wo man sich, wie an vielen Stellen in der Innenstadt, bei Musik, Speis und Trank treffen konnte? Das Bild entstand unter den Bäumen im Hof des Schleifrashofs in Salmünster. © Elisabeth Schmitt

Das beliebte Altstadtfest in Salmünster soll in etwas geänderter Form und mit veränderter Bewirtschaftung in diesem Jahr möglichst wieder stattfinden.

Salmünster - In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats im Generationentreff berichtete Ortsvorsteherin Heike Pfudel-Schwarz von einer Besprechung mit dem Vorstand des Vereins für Tourismus und Wirtschaftsförderung (VTW) sowie mit Kurdirektor Stefan Ziegler. Dabei sei deutlich geworden, dass das Altstadtfest weiterhin stattfinden solle. Über Jahrzehnte hinweg waren die Salmünsterer Wirte in Zusammenarbeit mit dem VTW bei diesem Fest Gastgeber.

Als „Fest der Wirte“ sollte es eine Art Ausgleich für die von den Vereinen veranstalteten großen Feste sein. Mittlerweile gebe es nur noch wenige Wirte in Salmünster (Main-Kinzig-Kreis), die die Veranstaltung nicht mehr allein vornehmen könnten. Deshalb sei vorgeschlagen worden, auch interessierte Gastronomen aus dem Stadtteil Bad Soden zuzulassen. Von dort werde Interesse signalisiert. Der aus sieben Mitgliedern, von denen fünf anwesend waren, bestehende Beirat befürwortete dies einstimmig.

Main-Kinzig-Kreis: Altstadtfest in Salmünster soll dieses Jahr stattfinden

Auch die im Jahr 2020 wegen Corona ausgefallene Feier „700 Jahre Stadtrechte Salmünster“ soll nachgeholt werden. Wann und in welcher Form, ist aber noch offen. Pfudel-Schwarz berichtete ebenso von einem Gespräch mit Bauhofleiter Christoph Betz wegen verschiedener Dinge, die dem Ortsbeirat aufgefallen waren.

So werde ein unschöner Schotterhaufen auf dem Friedhof weggeräumt, wenn das Wetter besser sei. Danach kümmere sich der Bauhof auch um die dortigen Toiletten. Die Lautsprecher funktionieren mittlerweile. Das Gremium sprach auch kurz über die Möglichkeit eines Belegungsplans, doch bei einem so übersichtlichen Friedhof sei ein solcher nicht notwendig, lautete die einhellige Meinung.

Positiv steht der Ortsbeirat dem Vorschlag eines Bürgers gegenüber, der bei der Ortsvorsteherin angefragt hatte, ob ein in sehr gutem Zustand befindliches historisches Grabkreuz aus Holz auf dem Gelände Platz finden könne. Es solle hinter dem Eingang von der Egerstraße her aufgestellt werden. Vielleicht kämen noch weitere Exponate hinzu, hieß es.

Noch kein Termin für „700 Jahre Stadtrechte Salmünster“

Pfudel-Schwarz hatte mit Bauhofleiter Betz auch über verschiedene Stellen in der Stadt gesprochen, die verschönert werden könnten. Dabei erfuhr sie, dass es ein Gesamtkonzept für naturnahe Begrünung gibt, das alle Flächen umfasse. Anlass war unter anderem ein Streifen entlang der Landesstraße von der A 66-Talbrücke bis zum Palmusacker-Kreisel.

Ausgiebig diskutierte der Ortsbeirat die Parksituation an der Weinstraße und in der Nähe der ehemaligen Stadthalle. Matthias Schöppner hatte wegen häufig dort parkender Lastkraftwagen eine Regelung für mehr Sicherheit am Zebrastreifen angemahnt.

Auch die Poller entlang der Frankfurter Straße im Kernstadtbereich waren Thema. Können sie entfernt werden oder braucht man sie noch, lautete die Frage. Durch die Poller werde wohl verhindert, dass Autos zu nah an Geschäften geparkt werden und dann für die Fußgänger kein Platz mehr sei, hieß es. (von Elisabeth Schmitt)

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