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Arbeiten am Obertorzentrum: Feiner Muschelkalk schmückt die Fassade

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Auferstanden auf Ruinen: Seitdem die Gerüste abgebaut werden, präsentiert sich die Fassade des Obertorzentrums unverstellt.
Auferstanden auf Ruinen: Seitdem die Gerüste abgebaut werden, präsentiert sich die Fassade des Obertorzentrums unverstellt. © Alexander Gies

Das im Bau befindliche Obertorzentrum in der Innenstadt von Schlüchtern zeigt jetzt sein „wahres“ Gesicht. Nach und nach ist in den vergangenen Tagen das Gerüst abgebaut worden.

Schlüchtern - Der verwendete Stein für die Fassade ist übrigens ein ganz besonderer: Kirchheimer Muschelkalk. Der Naturstein kommt – wie der Name verrät – aus der Nähe Würzburgs und damit aus der Region. Was ihn auszeichnet: „Erstens ist es ein hochwertiger Stein von einem lokalen Unternehmen. Und zweitens sieht er sehr lebendig aus“, sagt Bauleiter Tim Müller.

Main-Kinzig-Kreis: Arbeiten am Schlüchterner Obertorzentrum - Fassade enthüllt

„Jede Platte ist ein Unikat. In manchen sieht man die Muscheln, in anderen finden sich verschiedene Einschlüsse.“ Und: Je nach Wetterlage verändere der Stein sogar seine Farbnuancen, werde heller oder dunkler.

Auch innen geht es voran: Die Rohmontage im Obertorcenter in Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) ist abgeschlossen, die Wände stehen, die Decken hängen, die ersten Malerarbeiten beginnen. Es folgen Türen, Fußböden und Co. Die beiden Gebäude, die das Obertorcenter auf dem Gelände der ehemaligen Kreissparkasse bilden, sollen bis Ende 2022 fertiggestellt sein. Die letzten Mieter sollen im Frühjahr 2023 einziehen.

Derzeit gibt es in Schlüchtern sehr viele Baustellen. Wegen der zahlreichen Sperrungen wurde in der Stadt zwischenzeitlich der Verkehrskollaps befürchtet. (ag)

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