Danny Martin aus Sinntal hat in Mellrichstadt die Konkurrenz im Sportholzfällen dominiert.
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Danny Martin aus Sinntal hat in Mellrichstadt die Konkurrenz im Sportholzfällen dominiert.

Vier Bestzeiten mit der Säge

Danny Martin ist Titelfavorit: Deutscher Meister im Sportholzfällen dominiert die Konkurrenz

Zweiter Wettkampf, zweiter Saisonsieg: Danny Martin, der amtierende Deutsche Meister im Sportholzfällen, dominiert derzeit die Konkurrenz nach Belieben. Auch beim Ford Ranger Cup in Mellrichstadt sicherte er sich den Titel.  

Sinntal/Mellrichstadt - Damit setzte Danny Martin, der aus Sinntal im Main-Kinzig-Kreis kommt, ein eindeutiges Zeichen und geht als Favorit bei der anstehenden Deutschen Meisterschaft ins Rennen. Hinter ihm sicherten sich Stefan Stark aus Gramschatz und Steffen Graf aus Leutershausen die Plätze zwei und drei.

Die Fans des Sportholzfällens fieberten erneut „nur“ vor den Bildschirmen mit, denn aufgrund der Corona-Pandemie wurde der zweite Saisonwettkampf in Mellrichstadt in Unterfranken ohne Zuschauer vor Ort ausgetragen. Die Fans vor den Flimmerkisten erlebten dennoch einen spannenden Wettkampf. Und wieder sahen sie einen Danny Martin in Topform, der seine Siegesserie fortsetzte: Der amtierende Deutsche Meister dominierte den Wettkampf von Beginn an, holte die Tagesbestzeiten in vier von sechs Disziplinen und hob sich den Höhepunkt für den Schluss auf, als er in unglaublichen 5,59 Sekunden mit der Rennmotorsäge „Hot Saw“ drei Scheiben vom Block sägte und so eine neue persönliche Bestzeit aufstellte – eine echte Ansage an die nationale und internationale Konkurrenz. (Lesen Sie hier: Bester Sportholzfäller in Deutschland: Danny Martin zum Saisonauftakt unschlagbar)

Main-Kinzig-Kreis: Deutscher Meister Danny Martin dominiert Konkurrenz im Sportholzfällen

„Das Wichtigste heute für mich war, mir Sicherheit zu holen und mich im Vergleich zum ersten Wettbewerb zu verbessern. Ich habe einen kleinen Sprung gemacht und bin auf einem guten Weg. Aber auch bei der Deutschen Meisterschaft ist eine Verbesserung der Zeiten noch drin. Das wird der Höhepunkt der Saison und darauf arbeite ich hin. Natürlich möchte ich meinen Titel verteidigen“, zeigt Danny Martin sich optimistisch.

Über den zweiten Platz durfte sich derweil Routinier Stefan Stark freuen. Einmal mehr bewies der 56-jährige Gramschatzer, dass er nicht nur mit den jüngeren Athleten mithalten, sondern sie auch schlagen kann: „Ich konnte heute ohne Druck starten, weil ich für die Deutsche Meisterschaft schon qualifiziert bin. Nach den ersten Disziplinen merkte ich, es läuft ganz gut und habe dann versucht dranzubleiben. Im Springboard und bei der Single Buck waren die Zeiten nicht so gut, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden. Ich hätte nicht erwartet, aufs Treppchen zu kommen, umso größer ist die Freude.“

Saisonhöhepunkt in Gelsenkirchen: Deutsche Meisterschaft im Sportholzfällen am 21. August

Auch Steffen Graf hätte mit dem dritten Platz zuvor nicht gerechnet, überzeugte aber wie gewohnt durch souveräne Leistungen in allen Disziplinen, während die Konkurrenz nach und nach Federn ließ. Trotz der Freude über den dritten Rang dachte er auch an seine Sportlerkollegen, wie etwa Andreas Striewe, den er auf den letzten Metern vom Podium verdrängte: „Des einen Freud’ ist des anderen Leid: Ich hole zum Schluss an der Hot Saw wichtige Punkte rein. Mit dem Ergebnis habe ich nicht gerechnet und bin natürlich froh darüber. Aber wie es zustande gekommen ist, war sehr glücklich für mich.“

Der Höhepunkt der nationalen Sportholzfäller-Saison steigt am 21. August: Im Amphitheater Gelsenkirchen kämpfen die besten zehn Sportholzfäller des Landes wieder vor Zuschauern um die Deutsche Meisterschaft 2021. Der Vorverkauf für den Wettkampf startet in Kürze. (tim)

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