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Main-Kinzig-Kreis: Ebola-Infizierung unwahrscheinlich

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Region - Dass sich Menschen im Main-Kinzig-Kreis mit dem Ebola-Virus infizieren könnten, ist nach Ansicht des Kreisgesundheitsamtes zwar theoretisch möglich, praktisch aber äußerst unwahrscheinlich. Allerdings setzt die Behörde bei der Prävention auf die Wachsamkeit des medizinischen Personals in Kliniken und Arztpraxen.

Als potenzielle Überträger des Virus', das beim Menschen eine häufig tödlich verlaufende Erkrankung in Gestalt eines hämorrhagisches Fiebers auslösen kann, kommen weniger Flüchtlinge oder Asylbewerber in Betracht. Diese Personengruppe wird bei der Einreise ohnehin eingehender untersucht, weil Menschen aus Krisengebieten häufig medizinischer Hilfe bedürfen.

Nicht durchgehend von den Behörden begleitet werden allerdings Menschen, die hier leben und arbeiten und somit auch einen eigenen Wohnsitz haben. Wenn diese nach einer Urlaubsreise oder etwa Familienbesuchen aus den von der Ebola-Epidemie betroffenen Ländern in Westafrika nach Deutschland zurückkehren, werden sie nur am Flughafen auf Fiebersymptome untersucht. Sollten danach erst Krankheitssymptome auftauchen, setzt die Behörde auf die Wachsamkeit der niedergelassene Ärzte sowie des Klinikpersonals. Diese wurden von der Kassenärztlichen Vereinigung dafür eigens sensibilisiert.

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