Nach Schüssen in Hanau
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Bei einem rassistischen Anschlag in Hanau sind im Februar 2020 neun Menschen gestorben. Die Tat hatte bundesweit Entsetzen und Trauer ausgelöst. Nun werden die Entwürfe für ein Mahnmal vorgestellt. (Archivbild)

Ausstellung im Kulturforum

Nach rassistischem Anschlag: Entwürfe für Hanauer Mahnmal werden vorgestellt

Nach dem rassistischen Anschlag in Hanau (Main-Kinzig-Kreis) am 19. Februar 2020 soll in Zukunft ein Mahnmal an die neun Opfer erinnern. Fünf Entwürfe werden am Samstag vorgestellt.

Hanau - Ein Mahnmal soll künftig an die neun Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau (Main-Kinzig-Kreis) erinnern. Am Samstag ab 14 Uhr werden die fünf Entwürfe, die in der engen Auswahl dafür sind, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ein Fachbeirat und eine Jury aus Angehörigen der neun Getöteten hatten sie aus den insgesamt 118 eingereichten Vorschlägen ausgewählt. Die Entwürfe sollen dann vom 6. bis 18. September in einer Vitrinenausstellung im Kulturforum am Hanauer Freiheitsplatz zu sehen sein.

Main-Kinzig-Kreis: Entwürfe für Hanauer Mahnmal werden vorgestellt

Ein 43-jähriger Deutscher hatte am 19. Februar 2020 in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven erschossen, bevor er mutmaßlich seine Mutter und sich selbst tötete. Die Tat hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst. (Lesen Sie hier: Untersuchungsausschuss zu Hanau nimmt Arbeit auf)

Das künftige Mahnmal solle nicht nur an die Ermordeten erinnern, sondern auch ein Bekenntnis gegen Hass und Gewalt, für Toleranz und ein friedliches Miteinander sein, hatte die Stadt erklärt. Es soll zum zweiten Jahrestag des Anschlags am 19. Februar 2022 realisiert werden. (dpa)

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