Die Gruppe Holy Smoke bei ihrem Auftritt im Musikpavillon des Kurparks. Während des Konzerts kamen an der Bühne auch Feuereffekte zum Einsatz.
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Die Gruppe Holy Smoke bei ihrem Auftritt im Musikpavillon des Kurparks. Während des Konzerts kamen an der Bühne auch Feuereffekte zum Einsatz.

Zweitägige Veranstaltung

Trotz Regenguss: Picknick-Konzert in Bad Soden-Salmünster wird zum Erfolg

Jonas Janssen ist seinem Traum, einem eigenen Festival in seiner Heimatstadt, am vergangenen Wochenende ein Stück näher gekommen. Denn trotz eines Regengusses am Freitag war die Stimmung beim Picknick-Konzert im Kurpark sehr gut. Und dies erst recht am Samstag, als dann auch das Wetter bestens passte.

Bad Soden-Salmünster - Es war 19.54 Uhr am Freitag, 13. August, Lara Eckert sang gerade „Kiss me“ von Sixpence None The Richer. Hier entschied sich, ob das erste Picknick-Konzert von Jonas Janssen und seiner 15-köpfigen Crew im Bad Sodener Kurpark (Main-Kinzig-Kreis) ein Erfolg oder ein Misserfolg würde. Entschlossen schickte der 20-jährige Veranstalter seine Gäste aufgrund einer Unwetterwarnung unter das sichere Dach des benachbarten Spessart-Forums.

Minuten später schüttete es eine Viertelstunde lang wie aus Eimern. Da waren die meisten Besucher nach geordneter Platzräumung bereits im Trockenen. Etliche hatten schnell noch geholfen, die Liegestühle unter dem Dach der Konzertmuschel in Sicherheit zu bringen. Am Morgen nach dem Konzert saß Jonas Janssen mit seinen Mitstreitern Lysander Laubach, Jakob Schlosser und Nico Springer bereits zum Frühstück wieder auf der Open-Air-Bühne und gab seiner Ausbilderin im dualen Studium Messe-, Kongress und Eventmanagement Recht:

„Es muss knallen, wenn es eine richtig geile Veranstaltung werden soll.“ Und da während des zweitägigen Aufbaus alles glatt gelaufen war, fehlte genau noch dieser Knalleffekt. Das gemeinsam überstandene Unwetter schweißte zusammen und sorgte am nächsten Abend für eine Riesenstimmung unter Gästen wie Veranstaltern.

Main-Kinzig-Kreis: Erstes Picknick-Konzert in Bad Soden-Salmünster erfolgreich

Kurz vor Beginn hatte Veranstalter Jonas Janssen die Motivation seiner Freunde, die sich sämtliche Aufgaben teilten, so zusammengefasst: „Wir haben den Spaß unseres Lebens und können dabei noch 250 Leute mitnehmen!“ Dass alles so gut klappte, habe neben dem ausgefeilten Konzept auch an der funktionierenden Kommunikation per Funk gelegen. Er sei sich immer sicher gewesen: Wenn ich eine Ansage mache, wird umgehend gehandelt: „Das Team hat auf den Punkt funktioniert.“ So hatten alle Beteiligten tatsächlich viel Spaß bei diesem Picknick-Konzert.

Lara Eckert hatte zu Beginn bereits zur Gitarre des Frankfurters Marcel mit ihrer ausdrucksstarken Stimme begeistert. Die Rock-Coverband Holy Smoke, die in der Region fest verankert ist, legte danach einen fulminanten Auftritt mit imposanter Lichtshow hin. Mit Clara Egert und Stefan Kugler (Gesang), Florian Bröning (E-Gitarre und Gesang), Lukas Bröning (E-Gitarre und Keyboard), Felix Schneider (E-Bass), Robert Ohnesorge (Schlagzeug) sowie Gastmusikerin Luca Hecht (Background-Gesang) interpretierten sie Titel von Elvis Presleys „Jailhouse Rock“ über „Altes Fieber“ der Toten Hosen bis hin zu „Purple Rain“ von Prince. (Lesen Sie hier: Picknick-Konzert in Bad Soden-Salmünster soll Ablenkung von Pandemie werden)

Gutes Wetter am Samstag macht beim Picknick-Konzert viel wett

Mit Titeln von den Ärzten, den Sportfreunden Stiller und Wir sind Helden, hatte Holy Smoke neben internationalen Rocksongs auch etliche deutschsprachige Titel im Programm. Zu Beginn des zweiten Teils nach der Pause, stiegen zudem zwei Feuersäulen gen Himmel und als zum Abschluss AC/DCs „Highway to Hell“ erklang, markierten diese Feuereffekte einen fast schon magischen Abschluss.

Der Samstagabend gehörte dann mit Blick auf das jüngere Publikum den DJs Timon Detrex, DJ Springer, Kenneth B und Tiidex aus Hannover sowie Jonas Janssen selbst. Hier blieben unangenehme Wetterkapriolen aus. (bak)

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