Der Fairtrade-Stand vor dem Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen
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Annegret Blendin, Bixi Scheffler, Hilde Delhey und Alice Engel-Kanani (von links) am Fairtrade-Stand vor dem Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen.

Info-Stand

Großes Ziel: Main-Kinzig-Kreis will „Fairtrade-Landkreis“ werden

Über fair gehandelte Produkte hat die Steuerungsgruppe Fairtrade Landkreis vor dem Haupteingang des Main-Kinzig-Forums an einem Stand informiert. Der Kreis hat ein großes Ziel. Er will „Fairtrade-Landkreis“ werden.

Main-Kinzig-Kreis – Am Stand vor dem Main-Kinzig-Forum waren zahlreiche fair gehandelte Lebensmittel und Produkte aus dem Weltladen in Gelnhausen aufgebaut, die auf die Vielfalt solcher Angebote aufmerksam machen.

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe Fairtrade Landkreis, Bixi Scheffler, Hilde Delhey und Alice Engel-Kanani, unterstützt von Annegret Blendin vom Weltladen Gelnhausen, informierten Besucherinnen und Besucher des Main-Kinzig-Forums über die Vorteile der Fairtrade-Produkte und wie durch den Kauf der Produkte aus fairem Handel dazu beigetragen werden kann, die Lebensbedingungen von Frauen und Männern, aber Kindern zu verbessern.

Main-Kinzig-Kreis will „Fairtrade-Landkreis“ werden 

Wer Lust hatte, drehte das Glücksrad und hatte die Chance auf den Gewinn einer kleinen Nascherei. „Der Main-Kinzig-Kreis hat sich auf den Weg gemacht, ,Fairtrade-Landkreis‘ zu werden. Denn auch auf kommunaler Ebene können wir einiges zu dazu beitragen, das Leben von Menschen zu verbessern, die Kaffee, Zucker und Kakaobohnen für uns anbauen, um nur einige der Produkte zu nennen“, erklärt Landrat Thorsten Stolz (SPD).

Ein wichtiger Bestandteil seien faire Preise, die dort ankommen, wo die Produkte erzeugt werden. So sollen durch fair gehandelte Produkte angemessene Löhne gezahlt werden. Auch die Lebensbedingungen weltweit verbessern sich innerhalb dieser Produktionsketten. „Den Grundstein hierfür können wir auch bei uns im Landkreis legen. Deshalb wirbt der Main-Kinzig-Kreis bei Städten und Gemeinden, Schulen, Vereinen und anderen Einrichtungen für die Einführung fair gehandelter Produkte“, so der Landrat.

Die Stadt Fulda ist unlängst erneut mit dem Fairtrade-Siegel ausgezeichnet worden. (zen)

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