Milos Kopf passte nicht mehr durch die Öffnung.
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Milos Kopf passte nicht mehr durch die Öffnung.

So geht es Kater Milo

Kurioser Einsatz für die Feuerwehr im Main-Kinzig-Kreis: Katze steckt mit Kopf in Stahlfelge fest

Die Feuerwehr Salmünster (Main-Kinzig-Kreis) ist am Samstag zu einem Tierrettungseinsatz gerufen worden. Eine Katze steckte mit dem Kopf in einer Stahlfelge fest.

Bad Soden-Salmünster - Am Samstag, 21. August, um 12.40 Uhr wurde die Feuerwehr Salmünster (Main-Kinzig-Kreis) zu einem Tierrettungseinsatz alarmiert. Eine Katze steckte mit dem Kopf in der Mittelöffnung der Stahlfelge eines Autoreifens fest und konnte sich nicht mehr selbst befreien, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr. Die versierten Einsatzkräfte versuchten das Tier zunächst mittels Spülmittel und Öl am Kopf „gleitfähiger“ zu bekommen. Dabei galt die oberste Prämisse, die Katze namens Milo beim Befreiungsversuch nicht zu verletzen und möglichst ruhig zu halten.

Nachdem die ersten Versuche nicht gelangen - der Kopf war definitiv dicker als die Öffnung - wurde die Rettungsaktion nach draußen in den Garten verlegt. Mit verschiedenen technischen Geräten, zahlreichen Ideen und zwischenzeitlich auch wieder per Hand, versuchten die Einsatzkräfte, die Katze zu befreien.

Main-Kinzig-Kreis: Feuerwehr rettet Katze aus Stahlfelge - Tier wohlauf

Mehrere Werkzeuge wurden noch aus verschiedenen Werkstätten der Einsatzkräfte nachgeholt. Die Katze wurde permanent betreut, getätschelt, gekühlt, abgeschirmt und warm gehalten. (Lesen Sie hier: Feuerwehreinsatz auf der A45/66 bei Langenselbold: Auto geht in Flammen auf)

Die Feuerwehr Gründau-Rothenbergen konnte auf Nachforderung einen Tierarzt zur Einsatzstelle bringen. Vor einer möglichen Betäubung, um der Katze weiteren Stress zu ersparen, versuchte es der Tierarzt nochmals „mit gekonntem Griff und beherztem Zug“, heißt es weiter. Damit konnte er die Katze schließlich wohlbehalten aus der Zwangslage befreien.

In Bad Soden-Salmünster musste die Feuerwehr am Samstag eine Katze aus einer Stahlfelge befreien.

Man konnte das Aufatmen aller Einsatzkräfte und Beteiligten förmlich spüren, als Milo endlich unversehrt aus dem Reifen gezogen werden konnte und wohlbehalten der Besitzerin übergeben werden konnte.

Die Feuerwehr Salmünster war mit dem Rüstwagen und dem Tanklöschfahrzeug im Einsatz. Der Tierarzt wurde von der Feuerwehr Gründau-Rothenbergen nach Salmünster gefahren. Gegen 13.55 Uhr konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Nach ein paar sehr unerfreulichen Einsätzen in den letzten beiden Wochen tat es auch den Feuerwehr-Einsatzkräften gut, zum Einsatzende lächeln zu können: „Genau für diese Momente sind wir mit Leidenschaft Feuerwehr!“ (ah)

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