Dreiturm-Geschäftsführer Lars Börgel und Mitarbeiterin Kathrin Wies (3. u. 4. v.l.) neben Planer Ralf Geyer (2.v.r.) und Mitarbeitern der Grün & Grün GmbH.
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Lars Börgel und Kathrin Wies (Dritter und Vierte von links) neben Planer Ralf Geyer (Zweiter von rechts) und Mitarbeitern von „Grün & Grün“.

Sitzbänke im nächsten Jahr

Bald Pause im Schatten der Obstbäume: Firma Dreiturm pflanzt zehn Bäume in Steinau

Zehn Obstbäume, die der Insektenwelt gut tun, hat die Firma Dreiturm in Steinau gepflanzt.

Steinau - Nachdem bereits vor zwei Jahren auf ersten Flächen des riesigen Unternehmensgeländes mit Staudenmischpflanzen gestartet worden war, wurden nun zehn Obstbäume gepflanzt. Als Anspruch formuliert Dreiturm-Geschäftsführer Lars Börgel: „Wir wollten insbesondere alte regionale Sorten bewahren.“

Und so wurden vier Apfelbäume der Sorten Alkmene, Jakob Fischer, Topas und Weißer Klarapfel gepflanzt, eine schwarze Knorpelkirsche, zwei Birnen der Sorten Gellerts Butterbirne und Gräfin von Paris sowie die grüne Reneklode und eine Mirabelle der Sorte Nancy.

Alle Bäume kamen vom Landschaftspflegeverband Main-Kinzig. Börgel ist begeistert: „Der Anfang ist gemacht, damit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Sommerzeit im Schatten der Obstbäume Pause machen können.“ Sitzbänke, die zum Verweilen einladen, sollen 2022 aufgestellt werden.

Main-Kinzig-Kreis: Firma Dreiturm pflanzt zehn Obstbäume in Steinau

Mitarbeiterin Kathrin Wies koordiniert die Umsetzung des Programms „Unternehmen blühen auf“ bei Dreiturm. Gemeinsam mit Beschäftigten des Unternehmens Grün & Grün des Behinderten-Werkes Main-Kinzig war sie an der Anpflanzung beteiligt. Von Kindesbeinen an ist sie in der Landwirtschaft verwurzelt und hat den Bezug zu heimischen Arten.

Zum Pflanzkonzept erläutert Planer Ralf Geyer: „Wir haben das ausgewählt, was gut in die Region passt, weil es schlichtweg schon seit Jahrzehnten in der Region wächst. Heimische Arten helfen heimischen Insekten eben am besten.“ (Lesen Sie hier: Brüder-Grimm-Schule Ziel von Fake-News)

Zusätzlich machen 80 Wildsträucher und Wildrosen am Zaun der Firmenwiese den Insekten künftig Appetit: Hier kamen die rote Heckenkirsche, die Hundsrose oder der Wollige Schneeball zum Einsatz. Auf der Wiese wurde im Herbst vor den Zaun ein Schmetterlings- und Wildbienensaum eingesät. Die Wiese selbst wurde streifenweise aufgefräst und mit heimischem Wildblumensaatgut angereichert. Ein Feldhase lebt bereits seit längerem auf der Wiese. (ag)

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