Ein Mann hält eine Schusswaffe in beiden Händen.
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Nach einem bewaffneten Raubüberfall in Hanau,  bei dem die Täter unter anderem eine Schusswaffe eingesetzt hatten, sind nun zwei Männer in Haft. (Symbolbild)

Polizei nennt Details zur Tat

Main-Kinzig-Kreis: Zwei Männer nach Raubüberfall in Haft - Opfer ans Knie geschossen

In Hanau (Main-Kinzig-Kreis) war es im Oktober 2020 zu einem bewaffneten Raubüberfall gekommen, bei dem ein Mann durch einen Schuss am Knie verletzt wurde. Nun ist es der Polizei gelungen, Verdächtige festzunehmen. Sie befinden sich in Untersuchungshaft.

Hanau - Gegenüber der Polizei berichtete der 57-jährigen Verletzte, dass er in der Tatnacht am 25. Oktober 2020 im Main-Kinzig-Kreis von zwei maskierten Männern überfallen worden sei. Sie sollen seine Geldbörse, sein Handy, seine Brille sowie einen Schlüssel entwendet und ihn mit Kabelindern und Klebeband gefesselt haben.

Einer der Maskierten soll einen Schuss abgegeben haben, wodurch der 57-Jährige am Knie verletzt worden sei. Der Komplize soll anschließend noch mit einem Elektroschocker auf das Opfer eingewirkt haben, gab das Polizeipräsidium Südosthessen in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Staatsanwaltschaft Hanau, der Staatsanwaltschaft Gießen am Mittwoch bekannt. (Lesen Sie hier: 20 schwere Diebstähle aus geparkten Autos in Hanau: Kriminalpolizei veröffentlicht Phantombild vom Täter)

Main-Kinzig-Kreis: Nach Raubüberfall mit Schusswaffe - Das fanden die Polizisten in den Wohnung der Tatverdächtigen

Im Rahmen der Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft in Hanau (Main-Kinzig-Kreis) habe sich der Fokus zunächst gegen drei männliche und eine weibliche Tatverdächtige gerichtet. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen vollstreckten die Beamten unter Hinzuziehung von Spezialkräften neun Durchsuchungsbeschlüsse in Limeshain, Offenbach und Frankfurt. Hierbei wurden vier Tatverdächtige im Alter von 31, 33, 36 und 38 Jahren vorläufig festgenommen.

Bei den Durchsuchungen fand die Polizei den Elektroschocker, der möglicherweise bei der Tat eingesetzt worden war, und stellten diesen sicher. Des Weiteren fanden die Beamten rund 1,2 Kilogramm Haschisch sowie 500 Gramm Marihuana und mehrere erlaubnisfreie Schusswaffen. Gegen den 31-jährigen Tatverdächtigen habe das Amtsgericht Hanau auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hanau einen Haftbefehl erlassen. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die 38-Jährige sowie der 36-Jährige wurden nach den polizeilichen Maßnahmen mangels Haftgründen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Hanau entlassen.

Beide Täter sind nach dem bewaffneten Raubüberfall in Hanau nun in Haft  

Durch weitere Ermittlungen fanden die Polizisten die mutmaßliche Tatwaffe mit Schalldämpfer und noch eine weitere scharfe Pistole samt Munition in einem Kellerversteck der ehemaligen Wohnung des 33-Jährigen in Offenbach.

Aufgrund der aufgefundenen Waffen sowie der Betäubungsmittel, die in der Wohnung des 33-Jährigen in Limeshain gefunden wurden, wurde ein gesondertes Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Gießen eingeleitet. Das Amtsgericht Büdingen habe auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen gegen den Beschuldigten einen Haftbefehl erlassen, weswegen sich auch dieser nun in Untersuchungshaft befindet, teilte das Polizeipräsidium Südosthessen abschließend mit. (sec)

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